Zitat von Butterblume63: Nennt sich Feeder.
Und der Gegenpart ist das sog. "Feedie".
Woran man wieder mal ganz klar erkennt, woher solcher Schwachsinn kommt.
Nichts gegen Fe*ische - wenn's beiden Spaß macht und niemandem schadet, dann gilt auch für mich "leben und leben lassen"; es geht nur die Betreffenden was an und niemanden sonst.
Zitat von tina1955: Uns erscheint sicher nur alles fremd, was wir nicht kennen oder selbst praktizieren
So sehe auch ich das und ergänze: Es ist
nur fremd. Es muss deshalb nicht automatisch igittipfui sein.
Aber so was wie Feeding ist auf Dauer schädlich, und es kann mir niemand erzählen, dass er das nicht mal ansatzweise wüsste.
In diesem Themenstrang geht's um Pet Play, und @Alittlebitsad resp. @Sadness1983 erwähnt irgendwo, dass der Auslöser für diesen Fe*isch bei ihrem Partner ein Kindheitstrauma gewesen sei.
Was aber ist ein Trauma?
Ein Trauma ist grundsätzlich eine Verletzung, also das Gegenteil von gesund.
Mag sein, dass der Fe*isch bei dem Partner irgendeine Form von versuchter Traumabewältigung ist. Dann war's was Gutes, weil im Grunde gesund.
Nur geht dieser Versuch offenbar nach hinten los, denn durch die Pflege ebenjenes Fe*ischs wird doch das Kindheitstrauma immer wieder ans Licht geholt, statt darüber hinwegzukommen.
Zusätzlich wirkt sich dieser Pet Play Fe*isch negativ aus, nämlich auf das Sexualleben dieses Paares, also auch auf die Partnerin, die mit dem Auslöser des Fe*ischs - jenem Kindheitstrauma - nichts zu tun hat, aber dessen Auswirkungen abbekommt und damit nicht klarkommt.
Denn käme sie damit klar, so gäbe es diesen Thread nicht.
Deshalb bleibe ich bei meiner Meinung von weiter vorn: Der Partner der TE muss sich entscheiden, wer oder was ihm wichtiger ist: sein lange zurückliegendes Kindheitstrauma und dessen (als Bewältigung getarnte) Pflege oder die Gegenwart und Zukunft mit der TE, seiner Partnerin.
PS: Ich bin lediglich "Küchenpsychologin".