Zitat von Felica2024:Mag sein, allerdings wurde ich ein paar Jahre später nochmal rückfällig. Und letztendlich war das dann der Wendepunkt.
Vllt liege ich falsch, aber das gerade du und @BernhardQXY, den Eindruck haben es wäre immer die Schieflage in der Beziehung, reiht sich in meine Beobachtung mit ein. Bei euch war es jeweils die Frau die ausgebrochen ist.
Meiner Beobachtung nach wählen Frauen, die meist beziehungsorientierter sind, diesen Weg wenn es in der Beziehung (schon lange) kriselt und meist auch ihre Bemühungen zur Verbesserung nichts brachten. Zumindest die, die relativ „normal“ strukturiert sind.
Während es bei Männern diese auch gibt, aber eben auch einen beträchtlichen anderen Anteil. Christoph Josef Ahlers (Sexualwissenschaftler und Klinischer Sexualpsychologe, der auch lange an der Charité war) schreibt in seinem mE nach fantastischem Buch, dass das Interesse an Gelegenheitssexualkontakten wie sie in der Schw*lenszene vertreten ist, eben nicht Bestandteil dieser Szene ist, sondern Ausdruck von männlicher Sexualität. Da brauch man ja auch nur auf die casual Seiten gucken. Oder eben die eigenen Alltagserfahrungen anschauen.
Die meisten Männer brauchen keine (Liebes- )Gefühle um Sex toll zu finden.
Im Prinzip ist deshalb bei fremdgehenden Männern deutlicher zu differenzieren, ob sie ein moralisches Gerüst trägt, dass sie sich für Monogamie oder zumindest Ehrlichkeit entscheiden lässt. Frauen haben meist schon generell wenig Interesse auf Sex mit Personen denen sie nicht gefühlsmäßig verbunden sind. Die entscheiden sich für den Schritt meist erst wenn die Beziehung so gar nicht mehr funkt.