Sarina80
Gast
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Sarina80
Gast
whynot60
Mitglied
Zitat von Tempi-Gast:Im Moment der Aufnahme der hintere Zwitter.
Zitat von ysabell:wenn ich mich richtig erinnere, gab`s in den achtzigern und neunzigern nicht so einen Persönlichkeitsstörungshype. Wie sind eure Erinnerungen? Ich erinnere auch damals in irgend einer Weise durchgeknallte, unmögliche. . .Leute, aber nie fiel der Begriff "narzisstisch", "Borderliner", "Komplementärnarz" usw.
Zitat von ysabell:Das fängt ja schon damit an, dass man kaum noch sagt, jemand trauert, nein, er hat eine Depression.
Wie kommt das? Wenn es überhaupt so ist?
Zitat von Tempi-Gast:Ich mach' mir ein feines Leben. . . . und gleich ein feines Fresserchen

GiuliettaV
Gast
Zitat von Sarina80:Die TE möchte hier nicht mehr schreiben und ich verstehe sie. Während ich das schreibe, wird gerade ein weiterer Thread,bei dem es sich um "Narzissmus" handelt, zerschossen. Einfach nur traurig.
Ex-Mitglied
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Zitat von GiuliettaV:Das scheint ja auch das Ziel zu sein.

victim_reloaded
Gast
E-Claire
Mitglied
Zitat von ysabell:wenn ich mich richtig erinnere, gab`s in den achtzigern und neunzigern nicht so einen Persönlichkeitsstörungshype. Wie sind eure Erinnerungen? Ich erinnere auch damals in irgend einer Weise durchgeknallte, unmögliche. . .Leute, aber nie fiel der Begriff "narzisstisch", "Borderliner", "Komplementärnarz" usw. Und auch in den Psychobüchern wurden PS eher neutral wie andere psychische Krankheiten auch beschrieben. Soweit ich es richtig erinnere, wurde z.B. über Narzissmus genauso distanziert, bzw. nicht betroffen wie über Depressionen, Süchte usw. geschrieben.
Ich erinnere genau, wie eine Freundin um 2OOO herum zum ersten Mal von einem Borderliner sprach und dann ging`s wie eine Welle los. Und heute wird sehr viel gleich in psychiatrische Kategorien gesteckt. Das fängt ja schon damit an, dass man kaum noch sagt, jemand trauert, nein, er hat eine Depression.
Wie kommt das? Wenn es überhaupt so ist?
Zitat von whynot60:Zu meiner Zeit, also etwas früher, waren Neurosen sehr "in"! Da war es sogar schick, über all seine Neurosen zu erzählen. Nur die Profilierungsneurose hing mehr zum Abgrund der Abwertung hin (das ging dann auch bereits in Richtung Narzissmus).
Und Phobien waren ebenfalls sehr beliebt. Agoraphobie etwa. Da sind die Leute noch reihenweise im Supermarkt oder in der Kirche bleich geworden und teilweise umgekippt. Ich glaube, heute gibt es das gar nicht mehr
Zitat von victim_reloaded:Man / Frau kann hier einfach nicht sachlich und ohne unnötige Emotionen über das Thema Narzissmus diskutieren.
Bin selber Betroffener (allerdings von der dunklen Seite) und hätte mich über einen vernünftigen Austausch gefreut.
Zitat von victim_reloaded:Was hier völlig untergeht: Die armen sog. bzw. selbsternannten Opfer sollten sich auch mal an die eigene Nase packen und sich fragen, welchen Anteil SIE an der ganzen Entwicklung hatten. Denn zum Tangotanzen gehören immer Zwei!
Die narzisstische Dynamik im Sinne von Kollusion funktioniert am besten mit einem Counterpart, der eine etwas andere Form von Narzissmus, eben den weiblichen, praktiziert. Und dabei geht es ebenfalls um Utilisation der Beziehung und Manipulation, die nach außen aber als nicht so "schlimm" und "destruktiv" wahrgenommen wird, da sie auf den ersten Blick mit Altruismus und selbstloser Aufopferung verwechselt werden kann. Auf den zweiten Blick steckt aber nichts anderes dahinter als die schon bekannte externe Selbstwertregulation. - Also meine Damen: Wer von Euch ohne Sünde ist, der/die werfe den ersten Stein!
Ex-Mitglied
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victim_reloaded
Gast
Zitat:auch eine Boarderline-Störung kann durchaus komplementär sein, weil das Spiegeln und die Überhöhung des Borderliner das narzißtische Ego extrem befriedigt, währenddessen das Drama des Borderliner, welches zwangsläufig folgt, außerhalb der narzißtischen Kränkung eher abprallt.
GiuliettaV
Gast
Zitat von Holylake:Das sehe ich gar nicht so, dass hier ganz generell von eigener geblümter Unschuld ausgegangen wird. Eher fällt mir auf, dass sehr viele Partner/innen von NPS-lern zuviel Selbsthinterfragung betreiben, oft im Nachhinein den eigenen (momentane bzw. phasenweise) geschwächten Zustand erkennen, sich das Füttern des Partners aber nicht verzeihen können. Und so viel länger als nötig, vor allem länger als der so geliebte (vergötterte) Ex im destruktiven Jammertal hängen bleiben.
Ex-Mitglied
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MoLuLe
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Ex-Mitglied
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whynot60
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Zitat von E-Claire:Man denke an die Hysterikerinnen des 19. Jahrhunderts.

whynot60
Mitglied
Zitat von victim_reloaded:Was hier völlig untergeht: Die armen sog. bzw. selbsternannten Opfer sollten sich auch mal an die eigene Nase packen und sich fragen, welchen Anteil SIE an der ganzen Entwicklung hatten. Denn zum Tangotanzen gehören immer Zwei!
Die narzisstische Dynamik im Sinne von Kollusion funktioniert am besten mit einem Counterpart, der eine etwas andere Form von Narzissmus, eben den weiblichen, praktiziert.
victim_reloaded
Gast
Zitat:daß es den sogenannten Narzissten im Allgemeinen noch weniger gelingt, ihren Anteil zu erkennen und auch offenzulegen als den vermeintlichen Opfern.
Zitat:daß die "Opfer" den "Täter" zunächst ja bestärken und ihn dadurch erst recht in die narzisstischen Höhen treiben.
Zitat:Diese ganze unheilvolle Dynamik wird durch das Opfer - im Allgemeinen - durchaus befeuert, bis es darin selber verbrennt.
Zitat:Aber auch hier muß einem bewußt sein, daß jemand, der sich nicht als Counterpart eignet, für einen "Narzissten" ja auch gar nicht in Frage kommt.
Zitat:wenn Du selber betroffen bist, wirst Du sicher wissen, daß Du nur bei Damen in Schwung kommst, die das große Leuchten in den Augen haben. Denn auch Deine Selbstwertregulation wird ja externalisiert sein.