Hallo ,
das ist natürlich ein Problem. Von automatisch zum Erfolg habe ich auch nichts geschrieben. Eher davon, das das Mühe Durchaltewillen und Mut kostet!
Wenn man eine wiederhergestellte Ehe erlebt hat, am eigenen Leib und in der Parxis, dann "glaubt" man nicht daran das das geht> man "weiß" es!

Ich habe einige Paare begleitet, die heute wieder zusammen sind und erst durch die Trennungs-Schmerzen gelernt haben sich zu öffnen und dem Partner zu vertrauen.
Ich kenne auch Paare die alles an Hilfe ablehnen und vieleicht nur bestätigen ,was sie sowieso immer schon geglaubt haben:
Das wird nichts mehr!
Jeder entscheidet doch selbst wie weit er geht, wieviel und ob er ein Risiko eingeht verletzt zu werden.Die meisten haben Angst-nichts weiter. Wenn die Angst größer ist als die Liebe, siegt die Angst! So einfach ist das und so banal!
Wer eine Versöhnung mit dem Partner trotz aller Stimmen, die Ausweglosigkeit propagiert haben , wieder herstellt, lernt etwas im Leben kennen, wovon viele anderen nur Träumen.
Die Kraft im Menschen ist unermäßlich, die Liebe verfestigt sich ungemein und beide gehen mit einer großartigen Erfahrung, in eine viel sichere gemeinsame Zukunft-diesmal hat man sich nämlich zum 2.Mal bewußt für den anderen entschieden "mit "seinen ganzen Schattenseiten, diese Liebe zeugt von Reife und verspricht eine größere Beständigkeit.
Liebe erträgt alles , das Ego zerstört alles.
Stolz=Ego
Ich bin froh, das ich die von mir empfohlenen Bücher nicht geschrieben habe. Es beruhigt mich zu wissen, das andere die Erfahrung kennen, das Arbeit und liebevoller Einsatz eine Partnerschaft wieder herstellen kann.
Bitterkeit und Angst vor Verletzung sind unter Garantie kein Werkzeug ,um hierbei erfolgreich zu sein.
Du hast gefragt: wie eine ernsthafte gesunde Partnerschaft entstehen sollte?
Die Antwort darauf ist, daß man erst einmal "Einsatz zeigen "muß bevor sich die Belohnung einstellt! Nicht klammern und weinen>Einsatz!
Dazu sind aber die meisten Verlassenen nicht (mehr)bereit.
In einem Container voll Schmerz den sie neben dem Hauseingang geparkt haben, wollen sie dem/der Ex irgendwann alles vor die Füße knallen was Sie/Er falsch gemacht oder wo er /sie so verletzt hat.
Sie glauben allen ernstes, das der andere sofort zurückkommen muß, nur weil man jetzt plötzlich mit Tränen in den Augen Liebesgeständnisse herausschleudert?
Eine Wunde heilt nicht auch bei dem Partner nicht an einem Tag, nicht in ein paar Wochen, manchmal kann es Monate dauern bis der Verlasser zur Umkehr bewegt werden kann.
Wer dann sagt, das ist mir zu lang, ich werde "warmgehalten", hat selbst andere Absichten .
Er will vielleicht "nur", das alles wieder so ist wie bisher, das aber ist in den meisten Fällen für den Verlasser kein attraktives Ziel, um zurückzukehren.
Es geht nämlich nicht um "ihn"den Verlasser, sondern um die Befriedigung Deiner Bedürfnisse.
Da ist von Liebe keine Spur.
Und wer am Ende die ganze Beziehung in Frage stellt und dem Partner keinen Fehler zugesteht, der tut sich auch mit Versöhnung schwer und hält sich für moralisch Hochwertiger!
Eine aufrechte Versöhnung gelingt nur, wenn Dir deine Fehler die Du gemacht hast bewußt sind. Und Du deshalb Verständnis für Dein Partner hast, das auch er Schwächen hat.Ansonsten bleibst Du innerlich auf Deinem Groll sitzen und wartest wie ein hinterhältiger Verbrecher auf Deine Chance es Dem Verlasser irgendwann heimzuzahlen.
Wer nicht erkennt, das man ein "Team" ist und dafür keinen Sinn hat, sondern "Buch führt" über die Vergehen, des Anderen und ungeduldig und uneinsichtig auf seinem Recht beharrt, wird erfolglos sein und bleiben.
Du Blume richtet sich nach der Sonne!
wo die Liebe ist ,zieht es den Menschen hin, da nützen keine schönen Worte, da lassen Menschen Königreiche hinter sich und werfen alle moralischen Grundsätze über Bord.
Dauernde Abwesenheit von Liebe bedeutet >Trennung
Angst führt zu >Trennung
Jeden von uns kann einmal die Angst packen und wir laufen davon.
Wenn wir umkehren wollen, nachdem wir uns beruhigt haben und die Angst vielleicht kleiner geworden ist.
Interessiert uns nur eines ,wie werde ich jetzt empfangen?
Wie ein Sünder ?
Oder wie ein Mensch mit Fehlern?
Wie gesagt, aufgeben muß man nicht lernen. In vielen Fällen wären Tränen und Schmerzen überflüssig, wenn die Verlassenen nicht aus Schmerz und Verzweiflung zu üblen Richtern würden, sondern ihre Chancen erkennen>>und
sie nutzten!!
was also hat man denn zu verlieren? "Weg "ist der Partner doch schon...
