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Kann nichts mehr essen, will auch nicht!

2000mimi

Hallo Ihr Lieben!

Freitag mittag hat er mich verlassen. Heute musste ich arbeiten und das war auch ganz gut so. Konnte mich etwas ablenken.

Habe heut auch noch gar nicht geweint. Eigentlich geht es ja tatsächlich schon bergauf. Meine Stimme ist belegt, vielleicht von der Heulerei. Kann auch schon schimpfen auf ihn ( waren 1,5 Jahre zusammen und er hat mich davon 8 Monate betrogen, ich hab nichts gemerkt, war glücklich .. was für ein Schauspieler..)

Also eigentlich geht es wirklich bergauf. Das Einzige: Ich kann nichts mehr essen, ich habe keinen Hunger mehr. Habe meiner Tochter zur Liebe drei Erdbeeren gegessen, dachte der Hunger kommt schon ..... Nichts!

Geht es Euch auch so oder ähnlich?
Wach ich morgen auf und könnte ein halbes Schwein verschlingen? Was ist das eigentlich? Eine Bestrafung, ein Schutz? Warum mach ich das? Das würde ich gern wissen ... hmmmmm

20.06.2011 19:24 • #1


Freitag07


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Hey Mimi,
also ich kann nur für mich sprechen, aber mir ging es genauso. Mochte nichts essen, konnte nicht schlafen. Mittlerweile gehts. Du, das geht vorbei. Iß was, deiner Tochter zuliebe. 3 Erdbeeren sind ja schon mal ein Anfang. Fühl dich umarmt und gedrückt ...

20.06.2011 19:39 • x 1 #2


2000mimi


Vielen Dank, Freitag07!
ja ich weiß...und eigentlich erschreckt es mich, dass ich heute sogar schon mal lachen konnte....Das Leben geht tatsächlich weiter.....vorgestern dachte ich noch, nichts hat mehr einen Sinn und ich werde immer unglücklich sein. Es geht aber tatsächlich schon besser. Nur das mit dem Essen.......
An Alle: WIR SCHAFFEN DAS ABER !

20.06.2011 19:46 • #3


sternchen2011


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Hallo liebe Mimi,
ich glaube das mit dem 'nicht essen können' kennen hier so ziemlich alle. Bei mir ist die Trennung jetzt drei Wochen her und ich hab stolze 5 Kilo runter. Nicht so toll. Es ist aber absolut normal, dass man kaum essen kann. Hunger hat man, nur verspürt man den null, weil man einfach keinen Appetit hat. Bei mir hat sich irgendwann der Kreislauf gemeldet. Und man sollte sich auf jeden Fall zwingen zu essen. Man ist so oder so schon enorm geschwächt. Wenn man dann auch noch kaum ist, ist der Körper einfach ZU geschwächt und man fühlt sich automatisch NOCH schlechter. Also, mein Rat: Essen! Auch wenn man keinen Appetit hat und es nicht schmeckt. Man fühlt sich definitiv besser wenn man was im Magen hat! ;o)

20.06.2011 20:04 • #4


0neWay

0neWay


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Hallo Mimi, ich kann mich den anderen nur anschließen.
Du steckst sozusagen mitten in der 1. Phase der Trennung, Du willst es noch nicht wirklich wahr haben, realisierst es noch nicht wirklich, dass Du verlassen wurdest, vielleicht hoffst Du insgeheim, dass dieser böse Traum aufhört und alles wieder so ist wie vorher. Je nachdem wie stark Du emotional bist....entweder steckst Du das wirklich direkt weg und gehst zur Normalität über....oder Du bist gerade nur arg geschockt....wenn dieser Zustand vorüber ist, tut es richtig weh...vielleicht zeigen sich noch andere körperliche Symptome, wie innere Unruhe, Herzrasen, wackelige Beine, Konzentrationsstörungen,Kopfweh....das Gefühl als ob Blei in Deinem Magen liegt. Es wird eine Weile dauern, bis Du wieder richtig essen kannst. Zumindest solltest Du Dich aber zwingen zu trinken, damit der Kreislauf nicht wirklich in den Keller sinkt.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die kommenden Wochen!

Tina

20.06.2011 20:15 • #5


rainer_a


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Hallo Mimi,

ich habe eben auf Deine drei Erdbeeren schon in einem anderen Thread geantwortet, daher hier nur der Link:

https://www.trennungsschmerzen.de/erste- ... -s225.html

Gruß

Rainer

20.06.2011 20:34 • #6


sternchen2011


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Rainer? Du hast übrigens ne pn... ;o)

20.06.2011 20:45 • #7


rainer_a


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Zitat:
Rainer? Du hast übrigens ne pn... ;o)


Ich komm nicht mehr hinterher. So viel zum Lesen und Schreiben heute Abend. Außerdem wurde mir die PN in der Menüleiste nicht angezeigt. Kümmere mich sofort darum. Hätte ich das gewusst, hätte ich natürlich sofort geschaut

20.06.2011 21:06 • #8


Jenn


Liebe mimi,

auch ich finde das völlig normal. Ich konnte lange nichts essen. Genuss? Was war das? Irgendwann, als es einigermaßen ging, war ich dann shoppen rund um meine neue Figur. Das hat gut getan. Ich drück Dir heute die Daumen auf der Arbeit, dass Du abschalten kannst.

LG Jenn

21.06.2011 08:05 • #9


leo2036


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Liebe Mimi,

mir ging es auch wochenlang so, allein der Gedanke an Essen war unerträglich.

Wenn ich Dir einen Rat geben darf, versuch es mit Schokolade.
Die darin enthaltenen Serotonine helfen Glückshormone im Körper auszuschütten und Du fühlst Dich besser.

Alles Liebe und viel Kraft!
Leo

21.06.2011 08:31 • #10


Jenn


Hi Mimi,

wie geht es Dir?

LG

22.06.2011 12:36 • #11


2000mimi


hallo jenn,
das ist lieb, dass du nachfragst. Ich habe jetzt drei tage gearbeitet und das war auch gut so. gegessen hab ich nach den Erdbeeren noch ein schwarzbrot und heut morgen ein schälchen kornflakes.....lach, hätte nie gedacht, dass ich mein essen zähle....
kann nicht gut schlafen....herzklopfen...alles so, wie ihr es geschrieben habt!
weißt du, was eigentlich jetzt noch mein problem ist?! ich kann ihn nicht hassen......ich bin einfach nur total verletzt und denke immer: Wie konnte er mir das nur antun.....
ihr schreibt, hassen ist gut....die phase würde ich auch gern erreichen
Lg

22.06.2011 13:35 • #12


2000mimi


......und noch was..........nie wieder werde ich dieses "Gottvertrauen" haben....man war ich naiv!
- langes schwarzes haar im bett
- "lass das mal! ich schau lieber in die schublade!"
- mit studienkollege 3 Tage ostsee zum lernen, wegen prüfung
....hat immer zurückgerufen! nie gleich rangegangen!
...ach ich kann noch zig sachen aufzählen....seufz

menno! ich hab ihn geliebt und das schließt vertrauen doch ein oder nicht?
was sagt ihr denn dazu?
oder ist das wirklich nur dumme naivität!

Wäre ein neues Thema: Liebe = Naivität!

22.06.2011 13:51 • #13


Jenn


Hi Mimi,

Glückwunsch zu den ersten 3 Tagen!

Mit dem Hassen ist es so eine Sache. Ich glaube, dass Gleichgültigkeit das Zauberwort ist, denn Hassen impliziert ja, dass man für den Anderen noch Gefühle - welcher Art auch immer - hat. Und soviel Aufmerksamkeit hat Dein Ex nicht verdient. Und dass Du ihn paradoxerweise noch liebst, solltest Du Dir auch zugestehen, denn Liebe verfliegt nun mal nicht plötzlich. Dein Ex hat 8 Monate lang mit einem unfairen Wissensvorsprung gelebt, somit Zeit gehabt, sich zu entlieben. Es ist okay, dass Du ihn noch liebst. Deine ehrliche Liebe hat es verdient, dass sie langsam vergeht und Du um sie trauerst. Es kommt der Tag, an dem Du merken wirst, dass Deine Knie zwar zittern, wenn Du ihn siehst und es in der Seele brennt, Du aber eine gewisse Gleichgültigkeit oder vielleicht sogar Antipathie empfindest. Dazu ist es hilfreich, dass Du auch die letzten Monate aufarbeitest und Dir viele Dinge klar werden, wie Du sie oben genannt hast. Das alles trägt dazu bei, dass ER weiter von Dir weg getragen wird, da er in Deinem Ansehen sinkt und Dir klar wird, wie mordsmäßig er Dich verarscht hat. Dann setzt der gesunde Selbstschutz wieder ein und man ist sich selber wieder wichtiger! Vielleicht nicht von Tag zu Tag aber von Woche zu Woche.

LG Jenn

22.06.2011 15:23 • #14


kochsen


Hi mimi,

die 4 Phasen müssen nicht nacheinander auftreten. Sie können auch abwechselnd ohne Reihenfolge auftreten. Dies ist bei jedem unterschiedlich.
Ich denke Vertrauen ist Vorraussetzung für Liebe.
Deine Idee mit dem Thema Naivität finde ich doll.
Liebe gleich Naivität ? Ich würde fragen: Wieviel hat Vetrauen mit Naivität zu tun?
Hab mal bei wikipedia gestöbert:

Naivität bzw. Blauäugigkeit (zugehöriges Adjektiv naiv, von französisch naïf ‚kindlich‘, ‚ursprünglich‘, ‚einfältig‘, ‚harmlos‘, ‚töricht‘) kann als eine verkürzte, in den allgemeinen Sprachgebrauch übergangene Form von „nativ(e)“ (gebürtig, ursprünglich) angesehen werden. Im Allgemeinen werden Menschen als naiv bezeichnet, denen die notwendige Einsicht in ihre Handlungen fehlt, und die über einen begrenzten geistigen Horizont verfügen. Oft gilt „naiv“ als Synonym für leichtgläubig, arglos, leicht verführbar oder unwissend.

Begriffsverwendung

Wie es die Definition andeutet, sind es hauptsächlich Kinder, die naiv sind. Während die kindliche Unvoreingenommenheit und Unverfälschtheit noch von vielen als positiv, sogar als rein und unschuldig angesehen wird, gilt sie bei einem Erwachsenen oftmals als ernsthafter Charakterfehler, als geistige Beschränktheit. Hier tritt sie oftmals in Gefolge von Arroganz und Narzissmus auf.

Naivität kann jedoch auch bei Erwachsenen als positiv empfunden werden, oftmals auch als attraktiv. Sie kann dann als unschuldig, offen oder als Zeichen einer – noch nicht durch die Boshaftigkeit von Mitmenschen entstellten – Persönlichkeit gewertet werden.


(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Naivit%C3%A4t ).

Bin jetzt aber auch wirklich nicht richtig schlauer als vorher.
Vllt haben ander ne Idee ?

lg kochsen und Du bist auf dem richtigen Weg.

22.06.2011 15:46 • #15




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