Zitat von Eremit: und eigentlich niemals Antworten bekommen habe wieso weshalb und warum
@Eremit ein einblick aus meiner sicht und erlebnisweise
als fraudie weibliche lust, denke ich, ist abseits von eisprung und verliebtheitsgefühl, weniger triebhaft
ABER, es gibt sie, die
wonnelust der frau
denkbar, dass dieses lustvolle, das auf alten ölgemälden abgebildet zu sehen ist (durch die leistungsorientierten lebensumstände?) bei uns
kaum noch zu finden ist eine frau, die unabhängig in wirtschaftlich gesicherten verhältnissen lebt (ohne
leistungsdruck) und diese lust leben
will kann dies auch
allerdings kenne ich in unserer kultur auch keine, die das will und tut
dass das so ist, hat mit sicherheit auf der einen seite mit den heutigen lebensumständen (lustgwinn durch konsum etc.) zu tun, aber
auch, mit dem
verhalten der männer (die allerdings genau so
gefangene der leistungsgellschaft sind)
damals gab es das nur selten, dass
jeder mann (also auch ausserhalb von ehe) gelegenheit hatte (ohne übergriff) 6ualität auszuleben, wie das heute
möglich ist
denkbar, dass sich der
anspruch von heute, auch ohne
familiengründungsabsicht ein recht auf häufigen 6 zu haben, an dieser grundsätzlichen möglichkeit orientiert
fakt ist,
damals (vor-pillen-zeit)
mussten rechtschaffe männer einiges bieten, für die ehe mit einer frau
(und hatten dann
ein recht auf beischlaf. wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass
das für den
normalen mann früher wie heute
unbefriedigender ist, als 6 mit einer partnerin, die den 6 genießt )
eine frau, die sich außerhalb einer bindung vor dem 19. jahrhundert mit einem mann 6uell eingelassen hat, setzte sich und möglichen nachwuchs einem enormen risiko aus (daher selten)
daher war, anders herum als heute, die wahrscheinlichkeit für den mann
ausserhalb der ehe (die auf lebenszeit angelegt war = sicherheit für die frau) 6 zu haben geringer
Zitat von Eremit:bin sehr oft geneigt den Thesen von Urmel sowohl Gehör als auch Glauben zu schenken
versuche mal das dilemma der modernen frau für den mann zu beleuchten
damit erkennbar wird, dass
lösungen die einseitig sind, keines der geschlechter
glücklicher werden machen können
Urmel
übersieht, dass auch
die frauen indoktriniert sind
nämlich dahingehend
dem mann zu gefallen was im vorliegenden fall dazu geführt hat, dass Opal, trotz lustlosigkeit, sich
eingelassen hat
und damit, wie ich finde,
keinem der beiden einen wirklichen gefallen getan hat
nun geht der mann davon aus, er habe innerhalb dieser bindung
anspruch auf
dieses bestimmte mass an 6
bekanntermassen führt es zu grossem frust, wenn einmal gewährte
vorteile entzogen werden
man denke beispielsweise daran, welcher frust am arbeitsplatz herrscht, wenn der arbeitgeber vergünstigungen wegstreicht
heutzutage ist es so, dass andere frauen, ermöglicht durch empfängnisverhütung, dem ehemann der Opal risikolos 6
anbieten können und so versuchen können, ihn
aus der bestehenden beziehung hinaus, in eine mit ihnen zu führenfür den mann ist es (überspitzt formuliert) eine
entscheidung zwischen
nähe ohne 6 und
nähe mit 6, denn auf
nähe (wie sie den meisten männern ausreicht; hier seheh ich tendenziell
einen höheren anspruch bei frauen) kann er sich bei frauen zumeist
verlassen das ist aber NUR so, weil heutzutage eine andere frau sich
risikolos auf einen mann einlassen KANN
wenn also
nur eine der frauen aus seinem paintball spiel
so handeln würde geht Opal das
verlustrisiko ein, dass ihr mann sich für 6 entscheidet, wenn sie
keinen anbietet
was in diesem zusammenhang für eine
lust aufkommt, sollte nachvollziehbar sein
anders als zB noch im 17. oder 18. jahrhundert, als die wahrscheinlichkeit, dass eine frau ausserhalb der ehe dem mann 6 anbieten konnte gering war, ist sie heutzutage sehr viel höher
diese tatsache übt einen
handlungsdruck aus, der die vortäuschung von lust am 6 fördert
sicherlich jedoch ist dieser
druck der suche nach der
weiblichen lust abträglich
und dass
weibliche lust generell nicht existieren würde, kann ich ganz sicher ausschließen
in diesem
spannungsfeld befindet sich meiner meinung nach der
heutige mannhäufiger koitus -
(möglicherweise) seltenere hingebungsvolle lust der partnerin (die
anstrengender zu erreichen ist)
zerstört wird die möglichkeit auf beides (wie das bsp eindrucksvoll zeigt), wenn die partner, aus welchen gründen auch immer, egoistisch oder nicht
wahrhaftig sind