Was soll denn diese Diskussion um „Abtreibung“? Ich bevorzuge „Schwangerschaftsabbruch“ und bin froh, dass es diese Möglichkeit gibt. Sie ist und bleibt für mich jedoch einzig und alleine Entscheidung der Frau.
Im vorliegenden Fall hat sich die Frau für das Kind entschieden, das bereits seit einiger Zeit auf der Welt und hoffentlich gesund und munter ist und von der Mutter geliebt wird. Die TE ist ja nicht unglücklich über das Kind, sondern über das Desinteresse des Mannes an ihr und der gemeinsamen Tochter.
Ich kann ihn da sogar verstehen, denn er wollte offensichtlich weder eine Beziehung mit der TE noch dieses Kind. Das mindeste, was ich jedoch in so einem Fall erwarte, ist eine Bekenntnis zu dem Kind sowie eine finanzielle Unterstützung. Plus dass er seiner Gattin erzähl, dass er ein weiteres Kind hat.
Anscheinend ist ihm doch ne Menge an seiner Ehe gelegen, warum lässt er sich ansonsten die „Überwachung“ gefallen? Die Beziehung ist doch auf Sand gebaut, bei so einer Lebenslüge

Frauen, die kein Kind wollen, sollten vernünftig verhüten. Männer, die kein Kind wollen, aber eben auch. Im Nachhinein rumzujammern und Schuldzuweisungen zu tätigen ist müßig.
Darüber hinaus finde ich es wahnsinnig ermüdend, wenn immer mal wieder darauf rumgehackt wird, dass Frauen sich mit dem Kindesunterhalt ein sorgenfreies Leben machen können. Wer sowas behauptet, hat keine Ahnung, was Kinder kosten. Mag bei Millionärs anders sein, aber da zahlen die Väter den Unterhalt auch aus der Portokasse und merken das gar nicht.
Und nein - ich war und bin nicht selbst betroffen. Kenne aber etliche Fälle, wo der Unterhalt grade (wenn überhaupt) für die Kinderbetreuung reichte, damit die Mutter Vollzeit arbeiten gehen konnte.