Zitat von Sitamun: Ich finde nicht gut, dass du deinem Kind auch noch den Unterhalt, der ihm zusteht, vorenthalten hast.
Das ist wirklich interessant, wie man auf eine solche Meinung kommt. Sie ist nicht nachvollziehbar. Da klingt so, als wenn sie ihn einfach mal anschreiben muss und schwubs, zahlt er. Unterhaltseinforderungen sind anstrengend und meisten nur mithilfe des Jugendamtes lösbar. Unterhaltszahlungen müssen rückwirkend (!) eingeklagt werden. Die dann laufenden Unterhaltszahlungen, die wieder nicht bezahlt werden, müssen erneut geltend gemacht werden, usw. usf. Also wäre ich mal hier nicht so harsch unterwegs.
Zitat von RoscSchiller23: " Das wichtigste in der Sache sollte primär sein: was ist das Beste für Dein Kind? Nur darum geht es und daran muss alles gemessen werden.
Genau das. Wenn sie die Einforderung der Unterhaltszahlungen seelisch so mitnimmt, hat das Kind eine völlig fertige Mutter. Wem ist da genützt. Vom Jugendamt kann sie auch eine Pauschalzahlung bekommen und die klagen diese wiederum vom Vater ein. Es ist aber nicht das, was ihr womöglich aufgrund seines Einkommens zusteht. Hinzu kommt, dass er weiteren 3 Personen unterhaltspflichtig ist. Da ist dann eventuell vorerst gar nichts da, das Jugendamt sowieso also in Vorleistungen gehen muss.
Zitat von carlos7: Statt dessen hältst du ihm das vor. Das finde ich sehr verwerflich von dir! Eine verantwortungsvolle Mutter würde sich nicht so verhalten wie du.
Jetzt mal Butter bei die Fische. Nicht sie hält es ihrem Kind vor, sonder der Vater des Kindes. Er weiß von dem Kind und zahlt trotzdem nichts. Hier machst du genau das, was man eine Schuldumkehr nennt: du machst der Frau Vorwürfe, dass sie ihm etwas entzieht, was der Vater nicht freiwillig tut.