g4you
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ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll, ich versuche mich kurz zufassen.
Es fing alles damit an das ich vor genau 4 1/2 jahren mit einer Frau zusammen war die auch älter war als ich ca. 8 Jahre. Anfangs war alles gut und ich war mit ihr glücklich, wie wir uns Kennengelernt haben einfach nur atemberaubend. Hatten ähnlichen Musik geschmack etc. Irgendwann kam dann der Zeitpunkt wo Sie sich immer mehr abwendete, Ihre Eltern waren sehr daran das Sie irgendwann Heiraten und Kinder kriegen sollte, wo ich mir noch nicht so Sicher war. Ich fühlte mich noch nicht bereit dazu mit 23 Jahren. Immer wenn wir uns sehen wollte am Wochenende war dies aus irgendwelchen Gründen nicht möglich. Dies Zerriess mich sehr. Ich habe sehr darunter gelieten.
Meine Kindheit ist von Schlägerereien von meinem Stiefvater geprägt gewesen. Meine Eltern haben sich getrennt wo ich selber 3 Jahre alt war. Mein leiblicher Vater hat sich immer gut um mich gekümmert bis heute. Meine Mutter auch, aber Sie war bisher dreimal verheiratet und ich dies so vorgelebt bekommen macht die Sache was Beziehungen an geht für mich nicht einfacher. Ich kenne es nicht das Beziehungen lange halten können.
Nun zu meiner aktuellen Situation: Ich habe meine jetzige Partnerin vor ca. 3 Jahren Kennengelernt. Es lag ca. ein halbes Jahr zwischen der voherigen Beziehung. Ich habe mich sehr gefreut das meine jetzige Freundin in meinem Leben gekommen ist. Ich habe endlich mir den sehnlichsten Wunsch erfüllt von zusammen ziehen und Gemeinsam das Leben bestreiten. Das Erste Jahr war echt der Hammer. Wir waren nur unterwegs und hatten sehr viel Spaß. Nachdem wir nach einem 1 Jahr und 5 Monaten zusammen gezogen sind, Wendete sich das Blatt. Kinder und Heiraten sind so Sachen gewesen, was ich nicht wollte. Ich kriegte Panikattacken konnte nicht schlafen. Ich wusste teilweise nicht ob ich hier im richtigen Leben bin, Ich fühlte mich leer und die Panikattcken lösten Fragen aus wie Ist das jetzt richtig was ich da mache, ich bin am zweifeln, Kinder das kann ich ihr jetzt nicht erfüllen, ist sie die richtige für mein Leben. Der Alltag war sehr eintönig. Ich fing eine Verhaltentherapie an, weil ich selber das Gefühl habe es Verändert sich in mir was in drin. Ich fühlte mich teilweise eingeengt. Bekam auch Kopfschmerzen im Nacken. die Schulmedizin hat nichts großartiges Feststellen können. Nach der Therapie ging es mir etwas besser, ich konnte mit Panikattacken umgehen. Ich bin ein Mensch der viel nachdenkt. In der Therapie sind Dinge wie das ich meine Bedürfnisse nicht achte, leichte Orientuerungslosigkeit wie es weiter geht im Leben ob mit Ihr oder nicht. Ich kann mich nicht so richtig Binden, obwohl ich mir durchausvorstellen kann vater zu werden. Meine Freundin ist derzeit auch 10 jahre älter als ich. Ich habe vielleicht Angst alleine zu sein und mein Eignen Lebensweg zu gehen. Ich liebe Sie auch irgendwo, sonst wäre ich schon längst weg. Mir tut das in der Seele weh. Ich muss dazu sagen ich habe auch noch eine Weiterbildung/Studium neben dem Vollzeitberuf angefangen was jetzt auch bald vorbei geht. Dies sind einfach viele Baustellen in meinem Leben, die Kraft kosten. Ich habe irgendwie die Lebensfreude verloren. Und immer diese Fragen ist sie deine Liebe. Wenn ich unsere Bilder anschauen muss ich einfach nur weinen. Muss man den immer wissen was man will. Ich fühle mich hin und her gerissen.
Ich muss mich glaub ich erstmal sortieren. Ach was ein durcheinander. Mir fällt es schwer abzuschalten. Es ist immer Phasen weise das ich mir so die Gedanken mache und manchmal auch krass weniger Gedanken. Eigentlich sollte es mir gut gehen, mein unbefristetes Arbeitsverhältnis nährt sich etc.
Was meint ihr?
VG
Andi