Zitat von Johanna15: Vielleicht ist es das? Vielleicht kann man einfach nicht mehr machen, ausser zu lieben, zu schützen, da zu sein und Herausforderungen immer wieder anzugehen und zu begleiten
Ein Schularzt meinte damals zu mir, dass mein Sohn so wäre, wie er heute (also damals) ist, hätte er seiner liebevollen Erziehung zu verdanken...

...das hatte mich sehr stolz und glücklich gemacht, auch wenn ich oft genug verzweifelt war.
Zitat von Sorgild: Aber einfach so absetzen kannst du die auch nicht. Die müssen wirklich ausgeschlichen werden. Und zwar unter engmaschiger ärztlicher Aufsicht
Mein Sohn musste alle viertel Jahr zur Blutentnahme wegen seinem Leberwert und alle halbe Jahr zum EEG, außer der kinderpsy. Betreuung. Er bekam auch Ritalin.
Ich gab sie ihm aber ausschließlich zur Schulzeit und muss sagen, dass ich, für mich, keinen Unterschied gemerkt habe, egal, wie lange er Schule hatte.
Seine Tabletten hat er dann mit 16 von alleine abgesetzt. Von da an war er viel selbstständiger, wenn er natürlich auch um seine Schwäche wusste, aber er konnte viel besser einschätzen, was er sich zutrauen kann...was auch heute noch so ist!
Hatte ich schon geschrieben, dass er auch seine zweite Lehre erfolgreich beendet hatte und seine Ausbilderschein geschafft hat? Jetzt ist er am LKW-Führerschein und macht im Herbst seinen Meister...
Er bekommt volle Unterstützung von seinem Vorgesetzten und ist auch bei seinen Kollegen sehr beliebt.
Mein Großer war schon immer sehr empathisch, auf seine Art, und hilfsbereit, was früher leider oft ausgenutzt wurde...
