Thegirlnextdoor
Gast
Zitat von Mann1989:Wenn Du als Vater ein Kind hast, dass nicht zur Mutter möchte, dann liegt in aller Regel das Problem nicht bei der Mutter, sondern bei Dir.
Hast du Kinder? Oder Scheidungskinder ?
Es tut mir leid, aber das ist einfach falsch.
Mal allgemein: das Problem muss theoretisch bei gar keinem liegen.
Kinder sind eigene Wesen mit eigenen Bedürfnissen.
Ich war Scheidungskind seit dem 5. Lebensjahr und ich habe meinen Vater abgöttisch geliebt - und meine Eltern konnten auch noch miteinander reden.
Dennoch wollte ich mit 10 Jahren am Wochenende ab und an nicht hin, weil ich andere Pläne hatte und mir das Hin und Her zuviel war.
Auch ich habe damals aus Überforderung manchmal geweint.
Meine Eltern akzeptierten das damals aber - und dann, wenn ich Lust hatte, ging ich sehr gerne hin und genoss die Zeit mit meinem Vater sehr!
Natürlich hatte mein Vater aber, wenn ich am Wochenende mal nicht mit wollte, noch anderweitig Gelegenheit, Zeit mit mir zu verbringen - denn meinen Eltern ging es um mich, und nicht um ihr Ego und kleinliche Regelungen.
Das Jugendamt per se unterstützt das übrigens, wie ich von einer geschiedenen Freundin mit Kids weiß - sie empfehlen immer, dass der Elternteil, der ausgezogen ist mehr Umgang mit den Kindern hat/haben sollte als das gesetzliche Minimum.
Was ich nicht verstehe:
Warum wird hier keiner Beratungsstelle oder ein Kindertherapeut hinzugezogen, um zu ermitteln wie es in dem Kind wirklich aussieht?
Vielleicht ist die Ursache ja wirklich harmlos (das arme Kind hat das hin und her halt mal satt und möchte einfach Zeit mit den Freunden verbringen) - vielleicht ist sie auch nicht harmlos...
Aber ich denke, das könnte eine neutrale Person hier vielleicht am besten ermitteln, wenn die Eltern so voreingenommen sind.