Zitat von MissLilly: Das kommt ganz darauf an, ob und oder wie lange das Kind gepampert worden ist oder eben nicht
Und mit welchen Krisen es von heute auf morgen konfrontiert wird.
Natürlich gehört es zum Erwachsenwerden dazu zu lernen Verantwortung zu übernehmen. Sie lernen durch kleine Hürden im Kindesalter, größere Hürden in der Jugend. Aber eine 23jährige junge Erwachsene mit Selbstmord des Vaters gehört wohl nicht zur üblichen Lebensschule (Und ich würde auch zwischen Tod durch Unfall oder Krankheit und Selbstmord unterscheiden.). Das würde wohl alle jeden Alters erst mal traumatisieren. Ein junger Mensch, der gerade lernt völlig selbstständig zu leben, vielleicht noch etwas mehr.
Und ich gehe davon aus, dass niemand hier behauptet mit 23 schon gewusst zu haben, was er heute weiß. Und das andere Kind ist noch nicht mal volljährig.
Dazu gibt es bei allen Menschen Unterschiede in Sensibiliät, Verstand, Fähigkeiten in der Verarbeitung, Anfälligkeiten, Stärke usw.
Ich z.B. musste nicht in Therapie nach der Affäre meines Ex. Ich würde jedoch nie äußern, dass sich mal die anderen nicht so anstellen sollen, weil man da halt dann durch muss. Es gibt erwachsene Menschen Ü50, die damit Jahre später nicht klarkommen und alle Männer verteufeln:
Es bringt halt auch einfach nix auf ein Recht zu pochen als Mutter. Natürlich hat sie jedes Recht der Welt wieder glücklich zu werden. Kann sie ja auch durchsetzen. Das Verständnis dies trotzig gegenüber ihren eigenen Kindern (Jetzt bin ich mal dran.) durchzusetzen, fehlt mir etwas. Deshalb muss sie sich nicht aufgeben, aber mit Empathie, Fingerspitzengefühl, Geduld und offener Kommunikation kann man halt verhindern, dass die Kinder sich vollends abwenden, wenn einem das wichtig erscheint. Sie ist erwachsener als die Kinder…oder sollte es zumindest sein.