Zitat von unfassbar:Und dies sollte ja wohl, bei aller Trauer nach zwei Jahren kein Problem sein! Es geht weder um eine Übernachtung noch ein zusammen wohnen.
Doch, es geht um Übernachtungen. Wenn es "nur" um S. geht wäre mein Verständnis noch geringer. Hoffentlich ist die Wohnung nicht hellhörig.....
Zitat:" Ich möchte auch mal gemütlich bei mir auf ihn warten, für ihn kochen, ihn in meinem Bett haben. Ich denke ihr versteht was ich meine. Er wiederum ist auch sehr traurig,das er so abgelehnt wird und sagt, er kann weiß nicht, wie viele Jahre er das mitmachen kann,"
Das arme Mädel wohnt noch zu Hause. Ist doch in dem Alter eh nicht angenehm, wenn der neue Lover der Mutter mit ihr im Schlafzimmer schläft oder was auch immer tut. Und dann mit dem Hintergrund.... Ich verstehe wirklich nicht, warum das so wichtig ist sich dort zu treffen wenn es doch andere Möglichkeiten gibt. Das hat doch gar nichts damit zu tun, dass die Mutter keine Beziehung führen darf.
Ich denke dieses zu schnelle am Anfang hat ja schon zu dem Dilemma geführt. Es wäre sicher anders, wenn sie jetzt nach 2 Jahren ihren ersten neuen Freund vorstellt.
Wer nach wenigen Monaten eine neue Beziehung präsentiert hat entweder vorher schon was laufen gehabt oder während der Planung der Beerdigung mit Next geflirtet. Im allerbesten Fall ging das kurz nach der Beerdigung los. Die haben sich ja nicht nach "wenigen Monaten" auf der Arbeit angeschaut und sind aus dem Nichts auf die Idee gekommen das sie jetzt ein Paar sind und das den Töchtern mitteilen.
Ist halt kein guter Start. Klar kann man da jetzt Druck machen und die Grenzen der Töchter niedertrampeln. Das Hinterlässt dann eben noch mehr Scherben - und irgendwann ist so ein Scherbenhaufen nicht mehr zu überwinden. Man muss sich dann aber auch nicht wundern, wenn sie mit dem Mann in 10 Jahren immer noch nichts zu tun haben wollen.
Nicht weil der Mann was dafür kann, sondern weil es weh tut. Auch die Töchter haben das Recht ihre Grenzen aufzuzeigen und zu wahren.
Zitat: Das diese Situation für ihn unbefriedigend ist, verstehe ich vollkommen. Und dass er dies offen der TE kommuniziert ist auch völlig in Ordnung. Er darf, kann und soll für seine Bedürfnisse einstehen:
Passt perfekt auch auf die Situation der Mädchen. Musst nur er durch sie ersetzen.....