Brightness2
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Zitat von AMS2:Ich blick da nicht ganz durch. Ich habe es so verstanden, dass seine Töchter mit ihm im Grundbuch stehen.
Bei Tod...., würden seine Töchter dieses erben - als Erbengemeinschaft. Seine Frau den Pflichtteil bekommen.
Da es so oder so eine Erbengemeinschaft ist kann der eine ohne den anderen nichts machen .
Schau, es ist doch gar nicht so kompliziert. Die Wohnung gehörte vor dem Tod des Ehemanns jeweils zu 50% der TE und 50% ihrem Mann. Nach seinem Tod wurde sein 50% Anteil in gesetzlicher Erbfolge vererbt, seine Frau erhielt 50% aus seinem 50%-Anteil, also 25%, steht also jetzt mit einem 75% Anteil im Grundbuch, die Kinder haben jeweils 25% aus dem 50%-Anteil geerbt, ergo sind sie mit 12,5% im Grundbuch eingetragen.
Zitat von Mellely:meine Freundinnen finden eigentlich alle durch die Bank, das die beiden mir das Leben schwer machen wollen. Oder eigentlich ihm und dadurch ja mir. Und sie kennen alle meine Töchter und ihre Uneinsichtigkeiten und Sturheit.
Ich habe noch immer die Vermutung, dass gerade die älteste Tochter sich das Gebaren ihres Papas -Steuerung durch Eifersucht, Kontrolle- abgeschaut und verinnerlicht hat. Es wird nicht schwarz-weiß sein, vielmehr eine ziemlich unangenehme Mischform zwischen Trauma durch den aggressiven Akt des Selbstmords und der verinnerlichten Haltung, Mama kann/darf nicht selbst entscheiden, sondern muss "geschützt", kontrolliert, gesteuert werden.
Zitat von Mellely:ja natürlich müsste da ein Ausenstehender helfen. Das Problem ist aber, das sie auf ihren Standpunkt beharren und somit keine Hilfe benötigen. Aus ihrer Sicht halt….da hilft kein Zwang
Ich habe gelesen, das betrifft vor allem deine erwachsene Tochter, die schon lange nicht mehr zu Hause lebt. Aus meiner Sicht, solltest du mit einem Profi zunächst mal deine Haltung dazu finden, Klarheit, wie du damit umgehen kannst. Wenn du den Töchtern mit mehr innerer Klarheit begegnest, klar deine Grenzen benennen kannst, dann wirst du auch deine Töchter zu klaren Positionen zwingen. Klare Haltung könnte zum Beispiel sein, Papas Klamotten kommen aus meinem Privatbereich raus, ihr könnt sie natürlich als Erinnerung für euch behalten, ich nicht. Euren Wunsch, Next noch nicht in der Wohnung haben zu wollen, werde ich noch x-time akzeptieren, wenn wir hier in eine vernünftige Kommunikation kommen und ihr mir euer Problem kommuniziert. Nimm dir einen erfahrenen Therapeuten, mit dem du für dich Formulierungen gegenüber der Situation findest, die deine Ambivalenz -Liebe zu den Töchtern versus Anspruch auf eigenes Leben, Akzeptanz der erlittenen Traumata versus Ablehnung von Kontrolle- in eine klare Haltung überführt. Erste dann kannst du klar und versöhnlich mit den Töchtern agieren.
Denkbar schlecht finde ich die Idee, dass alles jetzt unter Trauma zu verbuchen und einfach so stehen zu lassen, dich gängeln zu lassen, in dem Wissen und in dem Gedanken, dass deine Töchter -vererbte- Kontrolle über dich und dein Leben ausüben wollen. Denn das wird nicht nur auf dein Leben Auswirkungen haben, sondern auch auf ihr Beziehungsmuster und das eigene Frauenbild. Das fühlt sich beides nicht gut an.
