Ich arbeite als Lehrerin.
Ich habe täglich die Kinder in Scheidungen, Kriegen und Patchwork um mich und sie erzählen...sie erzählen so viel, dass mich teilweise schiere Verachtung befällt, wenn dann eben jene Elternteile an den Sprechtagen aufschlagen und sich über schlechte Noten oder das unmögliche Verhalten des Kindes beschweren.
Eltern, die sich selber benehmen wie Kinder und die regelmäßig aus meiner Sprechstunde gehen und sich beschweren, ich sei anmaßend.
Zitat von Shibb:er hat keinen Bock seine Tochter zu sehen
Das ist, bei allem was ich von den Kindern und Jugendlichen höre, das schlimmste Gefühl und führt meist unmittelbar zu Trotzreaktionen, neben dem bei VIELEN Eltern (egal ob geschieden oder nicht) grundsätzlich nicht vorhandenen Interesse an den Belangen der Kinder...sie kennen deren Freunde nicht, oft weiß ich mehr über den letzten Liebeskummer als die Eltern.
Es ist der, sorry, verdammte Job der Eltern, sich für das Kind, sein Umfeld und seine Gefühle zu diesem Umfeld zu interessieren.
Entweder aus Liebe oder Verantwortungsgefühl.
Die Kinder erzählen etwas, was für sie relevant ist (sonst würden sie es nicht erzählen). Interessieren sich die Eltern nicht dafür, spüren die Kinder das ganz genau und hängen bleibt (notwendigerweise): ICH interessiere meine Eltern nicht.
Was dabei heraus kommt ist im Ergebnis oft genug niederschmetternd, vor allem mit Blick auf das Selbstwertgefühl und vor allem bei den Mädchen.
Sorry. Trigger.
Hatte heute wieder so ein besch**** Gespräch mit so einer dummen Sumpfkuh von rücksichtsloser Mistmutter.