Grace_99
Gast
Zitat von Michael1266:Die schulische Leistung ist uns sehr wichtig, denn nur so hast du heute Chancen.
Das muss man seinem Kind vermitteln, und wenn sie erst mit Spaß lernen ist nicht mehr die Frage ob sondern wie viel oder wie lange sie mit und bei uns lernen.
5. und 6. Klasse war bei uns nicht so dolle, lag aber auch an der Schule, jetzt macht es ihr (wieder) Spaß.
Wir halten das so, wenn sie lernen will (und wenn sie lernen muss) wird gelernt.
Meine Große war sehr ehrgeizig und hat freiwillig gelernt, hat dann ja auch super ihr Abitur bestanden.
Die Kurze ist eher die Fraktion "Komm ich heute nicht, komm ich morgen" und da krieg ich graue Haare. Sie mosert immer wenn sie lernen muss, aber ich bin da wirklich knallhart, wenn sie es nicht freiwillig macht - Fernbedienung weg, Handy weg. Mittlerweile weiß sie, dass sie da nicht mit mir diskutieren kann und lernt dann.
Wie ich ja schon schrieb, auch in den Ferien muss gelernt werden; wenn sie bei den Großeltern ist und sie meint, sie kann schludern - nö, lernen, 3/4 - 1 Stunde / Tag.
Die Zeiten sind einfach so, dass Kinder ohne einen vernünftigen Schulabschluss nichts werden können. Ich finde, das muss man Kindern auch so vermitteln; natürlich nicht auf die harte, angstmachende Tour, aber schon so, dass sie verstehen lernen, dass es keine Strafe ist, sondern zum Leben dazu gehört.
Ich denke, gerade wenn das Kind beim Vater ist, hat das noch eine ganz andere Qualität; Väter, es ist nun mal so, vermitteln anders, ruhiger. Mütter neigen ja dazu (insbesondere bei Töchtern), dann irgendwann durchzudrehen. Da kann ein Vater gut und ausgleichend fungieren.
Ich finde es daher also echt gut, wenn ein Vater und sei es nur an den WE's mit seinen Kindern lernt und ihnen was beibringt.
