Zitat von Grace_99:Lass mal die Kirche im Dorf; deine Aufzählungen sind Theorie, keine Praxis.
Unterhalt wird vom ALG II abgezogen, d. h. sie kriegt ALG II minus Kindergeld, minus Unterhalt (wird als Einkommen der Kinder gesehen).
Du bist doch der beste Beweis - man darf als AE Mama auch arbeiten gehen, dann zieht niemand in irgendeinen Amt auch nur einen Cent ab!
Den Kindesunterhalt zu erhöhen weil mama zu faul ist zu arbeiten kann nicht die Lösung sein!
Dir als AE Mama mit Vollzeitstelle sollte bei jeder Frau, die hier als Hartzer wimmert wie schlecht es ihr doch geht, die Kot... hoch kommen.
Zitat von Grace_99:Kinder kosten mehr, je älter sie werden; Babysachen sind günstig (Basar etc.). Ab einem gewissen Alter kann man auf einem Basar nicht mehr einkaufen, weil die Sachen schon zu durchgerockt sind.
Schuhe z. B. kosten viel Geld. Kinder sollen Füße ausgemessen bekommen (ist wichtig, damit es keine Plattfüsse etc. gibt!); Füße wachsen, d. h. alle 3 - 4 Monate brauchen Kinder neue. Winterstiefel haben mal so locker Euro 75,00 gekostet (für 1 Kind).
Schule kostet - Bildung kostet immens viel! Man kann Bücher ausleihen, muss trotzdem noch ne Menge dazu kaufen. Ab 11. Klasse z. B. gibt es keine Schulbuchausleihe mehr, keine Fahrkarte mehr von der Schule gestellt.
Darum wird der Unterhalt auch mit dem Alter der Kids erhöht. Statt 300 bekommt sie, mit dem 12. LJ 370 Euro und vermutlich dank der Erhöhungen eher 390 Euro + Kindergeld, dann vermutlich 210 Euro.
Zitat von Grace_99:Kindsunterhalt ist ein Witz; davon kann man keine Rücklagen bilden.
Ach so; Abschlussfahrt vom Gymi: 4 Tage Griechenland (Athen) Euro 480,00 plus Taschengeld, im gleichen Jahr hat die Kurze Klassenfahrt gemacht; 1 Woche: Euro 280,00 plus Taschengeld.
Hinzu kommen noch Vereine (DLRG auch dort werden Fahrten gemacht, Freiwillige Feuerwehr, auch dort werden Zeltlager, Fahrten gemacht); da steht man als Alleinverdiener da und wenn man Pech hat, kommt alles in einem Monat, d. h. da zahlt man mal so locker Euro 1.000,00, weil alles auf einmal kommt.
Wo ist das Problem? Meine Exe bekommt die 1.000 Euro pro Monat, wenn man also sogar Sondersachen aus deiner Aufzähölung aus dem Monatsbudget bestreiten kann, sollte in den ruhigen Monaten locker Sparen drin sein!
Zitat von Grace_99:Zahnspange x 2; zusätzliche Kosten (die weder von der Krankenkasse noch vom JobCenter getragen werden): Pro Kind Euro 3.200,00.
Das weiß man ja vorher! Mag sein das manche (ach nee mir hat man hier den Ar... getreten weil ich soweit im Voraus denke) sowas bezahlen müssen.
Ich zahle 10 Euro für den einen und 8 Euro für den anderen. Sowas nennt sich Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopäde mit 95 % Übernahme (z.B. DFV).
meine Exe muss von ihren 1.000 Euro vielleicht mal 100 Euro für den Kieferorthopäden springen lassen, den Rest zahlt die Versicherung, die ich im übrigen zusätzlich bezahle.
Sie muss ja auch nicht dafür gerade stehen, wenn einer mal mit einem Ball ein Fenster zerschießt. Für sowas hat man ne Haftpflicht.
Man kann natürlich auch das ganze Geld verjubeln und auf Versicherungen sch.... und sich dann über 3.000 Euro Zahnspangenkosten beschweren - aber ohne hier Arrogant zu klingen. Die Zahnzusatzversicherungen für Kinder mit Kieferorthopäde sind monatlich so erschwinglich, dass ich KEIN Mitleid bei Leuten habe, die sowas nicht für ihre Kinder abschließen.
Zitat von Grace_99:Und wenn man sich dann 1 Haustier zulegt (wir haben 3 Katzen), ist das Privatsache; sind ja auch Haustiere für die Kinder, dadurch lernen Kinder ja auch Verantwortung.
Ja aber ein klein wenig, darf auch Mama bezahlen

oder wollte Mama keine Kinder?
Wenn man sich Kinder anschafft liebe Mamas und Papas, kosten diese Geld. Das liegt in der Natur der Sache.
Meiner rechtsauffassung nach, sollte man sich das zu 50 % teilen - Aufzucht und Kosten. Kinder sollten zu 50 % in den jeweiligen haushalten leben, das Kindergeld durch 2, den Rest müssen mama und Papa erarbeiten.
Wem das Prinzip nicht zusagt, für sowas hat man Spiralen, Pillen, Kond., die Vasektomie, das Vereisen etc. erfunden!
Zitat von Grace_99:Also: Ist nicht alles schwarz/weiß und JobCenter zieht ab.
Du bist ja nicht gemeint, du arbeitest - also geht arbeiten dann zieht euch auch keiner was ab.
Mamas mit kleinen Kindern sind i.d.R. ja nicht >50 und damit schwer vermittelbar auf dem Arbeitsmarkt. Sie sind meistens jung und leistungsfähig.
In meiner Welt würde ich ALG2 abschaffen. Jeder kann arbeiten. Es gibt in meiner Heimat eine Behindertenwerkstatt. Dort sind geistig zurückgebliebene und Rollis, die elektrische Geräte auseinander nehmen und sortieren. Das fördert ihr Leben, sozialverantwortung etc. Also die am schwersten zu vermittelnden Menschen gehen einer Tätigkeit nach.
Aber eine AE Mama, die 6-8h keine Kinder hat (Schule/Kita) kann in der Zeit nicht bei Omas die Bude putzen für 9 Euro die Stunde oder im Jobcenter Kopierpaier sortieren? Jeder kann arbeiten. In meiner Welt würde jedem eine Arbeit zugewiesen werden, der keine hat oder findet. Egal wie krank er ist, man findet eine Beschäftigung. Das ganze zum Mindestlohn.
Mein Selbstbehalt liegt bei 1.200 Euro als Berufstätiger. Das macht bei 9 Euro 133 Stunden im Monat oder 6,6h am Tag. Die Kinder sind in meinem Bsp. mit meiner Ex von 7:15 bis 17:15 aus dem Haus (Hort geht von 7:30 bis 15 oder 17 Uhr je nach Wunsch), sie hat also 10h Zeit 6,6h zu arbeiten! Dafür würde sie in meiner Welt nicht 800 Euro vom Amt sondern 1.200 Euro Lohn erhalten, dazu die 1.000 Euro Kindergeld und Unterhalt. Ich denke 3 Personen können mit 2.200 gut leben.
Sie hat also mehr Geld als vorher, aber sie muss dafür arbeiten gehen. Allerdings würde in meiner Welt kein ALG II mehr ausgezahlt werden. keine Arbeit = kein Geld und jeder ist leistungsfähig und wenn er in den Häusern seiner Nachbarschaft das Treppenhaus putzt - spielt keine Rolle. Hauptsache er tut was fürs Geld.
Aber jeder Linken, SPD und Grünen Politiker würde mir aufs Dach steigen und alle die, die nicht arbeiten wollen auch.
Und ich finde der Mindestlohn ist zu knapp. Ich würde ihn in meiner Welt auf 12 Euro erhöhen, was bedeutet, sie muss weniger Stunden arbeiten oder bekommt einfach mehr Geld.
Zudem würde der Streit aller Seehofer wegen Sozialschmarotzern aufhören - die gibt es defacto dann nicht mehr.
Und die gelbe Zettel Taktik kann man auch umgehen, indem man bei mehr als 20 Tagen krank im Jahr den Betriebsarzt vorschreibt.
Tut mir leid, ich habe was das angeht keine Wut auf AE Mütter in Gänze oder meine Ex im Speziellen, sondern auf Personen, die es sich im Sozialstaat gemütlich einrichten und dann noch rumjammern und Forderungen aufstellen.
Ich würde am liebsten diese Art Menchen aus dem Land jagen und durch syrische Flüchtlinge ersetzen. über 400.000 der 1.000.000 haben in den 2 Jahren eine sozialversicherungspflichtige Stelle gefunden und das unter erschwerten Bedingungen.
Im Umkreis von 250m um die Wohnung meiner Ex habe 5 oder 6 Ausschreibungen nur bei Bäckern gesehen und weitere 3-4 von Einzelhändlern, die händeringend Arbeitskräfte suchen und sie rennt zum Jobcenter und muckiert sich, dass die schon 5mal da waren um Zahnbürsten zu zählen.
Ich denke das Jammern sollte den vorbehalten sein, die wirklich nichts für ihre Situation können und denen es wirklich schlecht geht.
Ich muss einen Großteil meines Einkommens an Unterhalt aufwenden und meine Beschwerde richtet sich nur daran, dass mein Unterhalt nicht zu 100 % bei den Kindern ankommt sondern veruntreut wird.
Würde ich diese Politik auf Arbeit betreiben würde man mich wegen Veruntreung in den Knast stecken. Streng genommen ist der Missbrauch von Unterhalt ein Wirtschaftsverbrechen. Es wird nur nicht strafrechtlich verfolgt.