Zitat von Unglücklich:i
gab es wirklich keine situation bei euch wo ihr tot unglücklich wart, eventuell auch ne längere zeit und ihr dann an so einen tiefpunkt angelangt seit wo ihr dann nicht genau wusstet "lieb ich ihn" oder "nicht" ?
und es dann momente gab wo ihr wieder "heiterer" wart und dann gar nicht mehr dran gedacht habt das ihr ihn vielleicht doch nicht liebt?!
ich hoffe ihr seit mir nicht böse wenn ich grade an die mars-männchen glaube oder?
willkommen
da liegst du gar nicht mal so schief. einige paare trennen sich weil sie die situation nicht mehr ertragen und die situation nicht lieben können - aber immer noch den partner. es wird ihnen u.u. erst später bewusst.
das macht loslassen so schwer. sie finden einfach keine möglichkeit um sich vor weiteren frust, stress, druck, belastung, warten, anstrengung, mühe, enttäuschung und unsicherheit zu befreien.
sie sind zusehr miteinander verstrickt um die knoten, die sie längst hätten auflösen können, wenn sie bewusster gewesen wären, zu lösen.
bevor es zur endgültigen trennung kommen "muss" wären vorher kleinere los-lösungen erforderlich gewesen und zwar sich von den erwartungen des partner, sie oft unbewusst ablaufen, zu lösen und einfach das, was man sich vom anderen wünscht selber zu geben oder woanders holen, damit meine ich jetzt nicht fremdgehen.
ein partner hat z.b. lust zum ausgehen, der andere nicht, möglicherweise bleibt der erste dann frustriert zu haus, spannungen sind vorprogrammiert. würde der eine dann einfach sein ziel verfolgen und ausgehen, hätte der andere ruhe, könnte sich z.b. entspannen und sich darauf freuen wenn der andere wieder zurück ist - viele machen das nicht, setzen ihre wünsche nicht um weil sie angst haben verlassen zu werden wenn sie sich nicht nach den wünschen des partners richten, im laufe der zeit, der jahre kann so der frust auf den anderen immer grösser werden, er kann dafür verantwortlich gemacht werden und dabei haben wir uns in diesen fällen uns ja selbst so verhalten.
liebe wird mit angst und deren nebenprodukten zugeschüttet - so sehr, dass ich nicht mehr aus liebe handel, sondern aus einer angst heraus - das ist überwiegend so.
natürlich kann auch liebe durch solch ein verhalten verloren gehen, eigenliebe und ich projeziere auf meinen partner - glaube ich liebe ihn nicht mehr oder er liebt mich nicht mehr - einfach aus dem grunde weil ich mich nicht mehr spüren kann weil ich mich für den anderen verbogen oder "aufgeopfert" habe.
das kann auch möglich sein.