Zitat von Razor_cgn: r. Frauen sind nur dann in den Kampf gezogen, wenn nicht genug Männer da waren, als Beispiel:
Es gibt Gräber mit Frauenknochen, die als Grabbeigaben die Attribute von Kriegern hatten. Also mag es schon stimmen, dass es auch Frauen gab, die kämpften, aber ich nehme an, dass das eher die Ausnahme war.
Tatsache ist, dass die ersten Kapernfahrten von Männern bestritten wurden, die sich Reichtum und Ehre erhofften, was ihre Stellung zu Hause enorm verbesserte. Später aber gab es ganze Flotten von Wikingern auf Schiffen, die Frauen und Kinder dabei hatten. Die Fahrten dauerten ja oft sehr lange und nicht selten musste man irgendwo überwintern. Sie hatten immer gut geschüzte Lagerplätze, von denen aus sie sich bewegten. Und manchmal blieben sie auch, wenn die Gegebenheiten vor Ort günstig waren. In einer alten Chronik ist zu lesen, dass die Wikinger ein dörfliches Lager errichteten. Und als der Winter vorbei war, begannen sie Felder anzulegen und zu pflügen. Das tut nur Jemand, der sich dort ansiedeln will.
Ich glaube, das waren unglaublich bewegte Zeiten mit einem regen Warenaustausch, wozu auch Skla. zählten, die bei den Wikingern ganz normal waren. Sie kamen bist weit in den Osten, stießen auf Handelsplätze im heutigen Russland, strömten aber auch nach Westen und Süden aus. Sogar auf Neufundland fand man Spuren von Wikingeranlagen und Grönland besielten sie ohnehin.