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Komme sehr schwer mit der Trennung zurecht

DieSeherin
du sagst, ihr beide habt mit der vergangenheit abgeschlossen, euch ausgesprochen und du bist damit im reinen?

Zitat von Wintergarten69:
Sorry, es klingt nach Kinderkram.


ich habe das gefühl, dass ihr dabei versäumt habt, nach vorne zu schauen! seine familie war doch damals schon einer eurer konfliktpunkte... und kaum versucht ihr es wieder miteinander, sind genau die selber probleme wieder da - nur dieses mal in gestalt seiner eltern, statt seines sohnes.

ich kann dir nur ans herz legen, genau zu erspüren, was hinter deinem unmut steckt, wenn er sich seiner familie widmet und das dann mit ihm zu besprechen.

27.10.2022 09:43 • x 1 #31


W
@FrauDrachin
Ein guter Punkt, es gab auch Probleme mit dem Vater, darüber hatten wir uns auch ausgesprochen. Jetzt hat es mich dann aber doch kalt erwischt. Der Vater meldet sich zunehmend fordernd. S. hat mir auch gesagt, dass ihn das belastet und er mit Sorge in die Zukunft seines Vaters blickt und damit auch in Sorge um sich. Ich glaube er wünscht sich eigentlich Trost und Mitgefühl von mir.

27.10.2022 09:45 • #32


A


Komme sehr schwer mit der Trennung zurecht

x 3


Wollie
Zitat von Wintergarten69:
Der Vater meldet sich zunehmend fordernd

und nutzt die Gutmüdigkeit und das vielleicht schlechte Gewissen von deinem Partner aus....wie ich geschrieben habe, dies ist Sprengstoff für eure Beziehung.
Zitat von Wintergarten69:
S. hat mir auch gesagt, dass ihn das belastet und er mit Sorge in die Zukunft seines Vaters blickt und damit auch in Sorge um sich

verständlich, weil die Zukunft ja nicht besser oder anders wird.
Ihr habt einfach was dieses Thema angeht, einen Grundkonflikt, welchen ihr noch nicht bereinigt habt.

27.10.2022 09:48 • #33


FrauDrachin
Zitat von Wintergarten69:
Ich glaube er wünscht sich eigentlich Trost und Mitgefühl von mir.


Ok, das entscheidende ist doch, dass ihr beide an einem Strang zieht. Herausfordernde Umstände wird es ja immer geben. Klingt ja auch erst mal so, als wäre der Vater eher keine Bedrohung für eure Beziehung, sondern eher für seinen Seelenfrieden.

Trotzdem fühlst du dich massiv bedroht.
Ich hab noch nicht so wirklich verstanden warum.

Und nochmal die Frage: Welche Ausmaße nimmt das an? Wird er einmal die Woche zum gemeinsamen Essen abkommandiert? Oder mehrmals die Woche auf Erledigungen geschickt? Wie genau schaut das aus? Und wie genau schaut fordernd aus?

27.10.2022 09:49 • #34


W
@DieSeherin
Mein Unmut liegt darin, dass seitens S. signalisiert wurde am Nachmittag zu kommen, wenn die Wanderung von seinen Eltern zu Gunsten des Abebdessens mit Freunden abgesagt wird. Klasse habe ich gedacht, dann sehen wir uns am Nachmittag. Einen Tag später wird er dazu eingeladen und von dem Nachmittag ist außer, ist das ok mit der Einladung, keine Rede mehr. Ergo: hätten sie nicht eingeladen wäre er
am Nachmittag gekommen.

27.10.2022 09:50 • #35


A
@Saraaah ich sehe es ähnlich, alte Eltern sollte man unterstützen.
Auch einen Partner oder Ehemann darf man nicht in Ketten legen oder glauben zu wissen, was gut für ihn ist.
Dieser Mann möchte für seinen Vater da sein, Eifersucht der Partnerin sehe ich hier kritisch.
Die Zeit, die der Partner mit dem Vater verbringt könnte Wintergarten für ihre persönlichen Ansprüche nutzen.
Sauna, Thermalbad, Theaterbesuche,....
Ihr Sohn ist 18, er braucht keine Aufsicht, also kann sie ihren Hobbies nachgehen.
Der Partner wird kaum den Grossteil seiner Freizeit mit dem Vater verbringen und Nörgeleien am Freizeitverhalten des Partners führen oft zu unnötigen Konflikten.
Neben dem Job, der Beziehung und den häuslichen Pflichten, muss es möglich sein, dass einer Passion nachgegangen werden darf, sei es nun zu musizieren, Sport zu machen, oder sich um seine alten Eltern zu kümmern.

27.10.2022 09:52 • x 1 #36


Wollie
dann liegt es doch an deinem Partner, sich hier abzugrenzen und eben diese Einladung nicht anzunehmen. Aber er setzt halt andere Prioritäten und da bist du dann an 2.Stelle.

27.10.2022 09:53 • #37


A
Wenn der Partner, anstelle den alten Vater zu besuchen, 3 mal in der Woche zum Sport ginge und jeden Sonntag an Wettkämpfen teilnehmen würde, was dann?
Geht es hier um Zeitinvest, oder ist es der alte Vater, diese Person an sich?

27.10.2022 09:59 • x 1 #38


FrauDrachin
Zitat von Wintergarten69:
Mein Unmut liegt darin, dass seitens S. signalisiert wurde am Nachmittag zu kommen, wenn die Wanderung von seinen Eltern zu Gunsten des Abebdessens mit Freunden abgesagt wird.

Ok, Frage eins, weil ich immer noch keine klare Vorstellung hab:
Abendessen mit der Familie hintert ihn ja nicht daran, den Nachmittag mit dir zu verbringen, oder? Wie war da euer Gespräch dazu?

Kurzfristige Absagen sind doof, aber kommen ja immer wieder aus den verschiedensten Gründen vor. Wie oft passiert es denn, dass er kurzfristig zugunsten seines Vaters absagt?

27.10.2022 10:00 • #39


W
@Wollie
Das ist der Punkt.
Er schrieb mir er würde gerne hingehen, ob das ok sei für mich. Darauf sagte ich ihm, dass das ok für mich sei, er möchte gerne hingehen, ich möchte das es ihm gut geht. Nicht ok war aber, mir einen gemeinsamen Nachmittag in Aussicht zu stellen, von dem dann keine Rede mehr war. Aufgrund der Entfernung zwischen uns geht auch nur gemeinsamer Nachmittag/ oder Abendessen.
Er hat mir dann gesagt er habe sich vor Ort vom Vater unter Druck gesetzt gefühlt, was die Teilnahme am Abendessen angeht. Mit gerne hingehen habe er gemeint gerne aus Pflichtgefühl. Mit ok für Dich, da sei noch nichts entschieden gewesen, ich dürfe immer mein Veto einlegen, dann müsse man sich einigen. Also haben wir ein Stück weit das Vokabular geklärt und uns
darauf geeinigt darüber immer zu sprechen und nicht zu schreiben.
S.liegt mir sehr am Herzen, ich bin zu Kompromissen bereit, aber wie dieSeherin treffend beschrieb und ich ja auch sagte, es hat mich unverhältnismäßig kalt erwischt und ja empfand ich den Vater als eine Art Bedrohung ich glaub meine Liebe zu leben. Klingt wohl was bescheuert, aber trifft es gut. Eifersucht ist das nicht, eher im Verhältnis zum Vater am Ende vom Tag weniger gewertschätzt zu werden.
Da muss und will ich irgendwie von weg.

27.10.2022 10:10 • x 1 #40


DieSeherin
Zitat von Wintergarten69:
Mein Unmut liegt darin, dass seitens S. signalisiert wurde am Nachmittag zu kommen, wenn die Wanderung von seinen Eltern zu Gunsten des Abebdessens mit Freunden abgesagt wird.

ich meine keine konkreten beispiele, sondern eher das, was da im hintergrund schwelt? sein abgrenzungsproblem? dass du ausgeschlossen bist?

27.10.2022 10:13 • #41


W
@Annre
Wie ich schrieb, unter der Woche arbeite/pendle ich, da könnte S. sich jeden Tag mit seinem Vater treffen, das ist mir komplett egal, die Wochenenden sind was anderes. Der Vater hat übrigens eine deutlich jüngere Frau. Darüber sagte S. die sei halt mittlerweile auch vom Vater genervt und froh, wenn S. sich kümmern würde.

27.10.2022 10:14 • #42


W
@DieSeherin
Genau, dass ich von den Entscheidungen ausgeschlossen bin. Letztendlich läuft es in dem Vaterplänen Situationen immer so wie der Vater wilI. Ich verstehe voll und ganz S., aber hätte gerne einen kleinen Schutzwall um mich/ uns rum. Da nicht mein Vater, nicht meine Fähigkeit den Schutzwall zu bauen, oder doch?

27.10.2022 10:18 • #43


W
@DieSeherin
Der Vater ist alt und rücksichtslos.
Als er jung war, war er jung und rücksichtslos. S. hat sich damit arrangiert, es ist der Vater. Kann man so machen, müsste man aber nicht
Der Vater weiß sehr wohl, dass ich ihn als rücksichtslos empfinde und das machte mich bei ihm im vergangenen Jahr nicht beliebt.

27.10.2022 10:23 • #44


DieSeherin
nun, für mich ist das dann eher eine frage deiner abgrenzung! das ding mit seinem vater ist nunmal dein ding und da muss er durch. dass du dann manchmal ausbaden musst, dass paarzeit flöten geht... tja nun, das könnte ja auch mit einem hobby passieren.

kannst du dich da nicht klar positionieren?

27.10.2022 10:23 • x 1 #45


A


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