Zitat von thewombat: Er muss sich nichts großartiges leisten können aber dass ich Sorge habe dass ich alleine mit meinem Gehalt dann vielleicht Mann und Kind durchbringen müsste, ist doch auch verständlich
diese sorge ist nachvollziehbar, aber manchmal kommt es für mich rüber als würdest du diesen musiker in eine komplett falsche ecke stellen.
ich meine es ist ja (anscheinend) nicht so, dass er sich komplett hängen lässt und tatenlos darauf wartet, dass er endeckt wird und ihm jemand einen plattenvertrag o.ä. vor die tür legt.
er hat offensichtlich einen plan, ist gewillt familie zu gründen und ist auch bereit was dafür zu tun.
Zitat von thewombat: Er ist überzeugt davon, Karriere zu machen aber strebt dabei kein wildes Abenteurerleben an, sondern möchte dahin kommen, so gutes Geld mit seinem Job zu verdienen, dass er dann die perfekten Voraussetzungen schaffen kann, eine Familie zu gründen.
will sagen (nach deiner beschreibung), handelt es sich hier nicht um einen künstler, der meint aufgrund seines talentes nicht aktiv an seiner karriere arbeiten zu müssen und sich durchs leben treiben lässt, nein, er erhält sich und kann davon leben.
und es gibt durchaus männer die mit der (familien)aufgabe wachsen. würdest du ihm zutrauen, dass er tut was nötig ist?
ich denke es gibt immer einen weg für frau und kinder (mit) zu sorgen, wenn mann nur will. arbeit lässt sich immer finden.
liebe wombat, du wünscht dir sicherheit, verständlich, trotzdem, die gibt es nunmal nicht im leben. auch ein gut situierter mann kann schiffbruch erleiden und alles verlieren, eigentlich ist nichts wirklich planbar, in die hose gehen kann immer was.
erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
nicht falsch verstehen, ich will dir diesen mann nicht einreden, ich finde es nur schade, wenn man eine liebe aus rationalen gründen gehen lässt, denn so oft trifft man nicht auf einen menschen der einen so gut ergänzt.
zu seinen depressionen noch. leider ist das mittlerweile eine volkskrankeit und es werden immer mehr. wenn man daran arbeitet und sich behalndeln lässt kann man das sehr gut im griff haben, das muss also in meinen augen kein ausschlusskriterium sein.
(mein liebster hatte auch eine furchtbare kinheit, auch immer wieder mit deprischüben zu kämpfen und vice versa, aber wir schaffen das gemeinsam, weil wir und gegenseitig unterstützen. und das ist eigentlich wunderschön.
wie geht s dir denn heute?
