Hallo Xenia,
Zitat: ist man wegen Trennungsschmerzen depressiv oder ist die Trauer 'normal' und sollte man das medikamentös behandeln,
Die Grenze zur Krankheit bei Trauer und depressiver Verstimmungen ist fliessend und hängt auch davon ab wie lange diese Zustand anhällt. Und wie stark dich dein Leiden behindert. Ob das bei Dir behandlungsbedürftig ist, wird Dein Arzt entscheiden.
Zitat: BRINGT das was, oder ist das was, was sich NICHT mit Tabletten behandeln lässt?
Die Symthome wie Trauer, Handlungsunfähigkeit, Weinkrämpfe, Grübeleien usw. werden mit den Medikamenten bekämpft, eben je nachdem WELCHE Symthome Du hast und wie sich die in diesem Falle wohl depressive Reaktion bei Dir auswirkt.
Diese Tabletten haben alle unterschiedliche Nebenwirkungen, zb. bei Antidepressiva sind ALLE Gefühle gedämpft. Das heisst auch, du wirst nicht mehr weinen können. Deine Bewegungen werden langsamer und du wirst seltsam auf andere wirken.
Du wirst Probleme beim Sex haben. Du bist sozusagen ein wandelndes Etwas, Deine Persönlichkeit wird vorrübergehend total verändert. Du kannst Magenprobleme davon bekommen und Schlafstörungen.
Aber funktionieren wirst Du, dh. Du kannst arbeiten oder auch wieder relativ normal am Gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
Entscheide Du ob Dir das die Sache wert ist.
Zitat: Natürlich würde ich nicht vorbehaltlos alles annehmen was hier geschrieben wird, es KÖNNTE aber sein dass manch einer damit ERFAHRUNG hat,oder?
Bei mir steht fest das ich seit Jahren wiederkehrende Depressionen habe. Nach der Trennung kamen noch ein paar andere Faktoren zusammen, die mich zwangen Hilfe zu suchen. Mir haben die Antidepressiva sehr geholfen, ich habe sie ca 3 Monate genommen, zusätzlich zu einer Therapie die immer noch läuft.
Die Tabletten habe ich aber auch selbständig wieder abgesetzt, weil ich das Zeug nicht mehr nehmen wollte, wegen den Nebenwirkungen. Für mich waren die Pillen also nur eine vorrübergehende Krücke.
Wie es in Deinem Fall sein wird und ob Dir das hilft, kann Dir hier niemand sagen.
Zitat: Abgesehen davon bekomm ich keine Tabletten ohne ärztliche Konsultation; DAS IST MIR SCHON KLAR.
Es hätte auch sein können, das du dir welche von deiner Freundin besorgt hättest, im Internet oder Ausland kommst du auch leicht an verschreibungspflichtiges Zeug. Deshalb die Warnung und der Verweis an einen Arzt.
Gruß Nivea