Golem
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Insbesondere die Einsamkeit zieht manchmal sehr an mir. Obwohl es definitiv gute Tage gibt, sind da immer auch wieder diese einsamen Momente.
Die sind nicht einfach.
Grundsätzlich ist zu vernetzen unheimlich schwer. Ich will nicht ständig irgendwo anfragen um etwas zusammen zu unternehmen.
Ich muss das wohl aushalten.
Besonders schwer ist das, wenn sie die Kinder holt. Der Übergang zum Stillen nur ich allein, der ist hart. Auf einmal ist alles still. Niemand der nach mir fragt oder um den ich mich kümmern muss. Außer mich selbst.
Das ist einfach ein krasser Übergang.
Unser Sohn möchte nicht mehr zu Mama. Er sagt deutlich das er nur noch eine Nacht zu ihr will.
So jetzt auch Pfingsten. Abgesprochen war bis Pfingstmontag. Daraus wurde dass er am Pfingstsonntag schon kam.
Weil er nicht mehr bei ihr sein wollte bzw. er wollte nach Hause. Was genau ihn da bewegt bleibt mir noch verborgen.
So war mein Wochenende kürzer.
Ich finde hier müsste eine dauerhafte Lösung her. Unsere Tochter wollte noch bleiben. Ist auch ok.
Nur bekomme ich heute die spontane Nachricht, dass sie bei Mama noch eine Nacht bleiben will.
Ich möchte jedoch das wir bei der Vereinbarung bleiben und nicht spontan immer wieder was ändern.
Wenn es abgesprochen gewesen wäre hätte ich mit meinem Sohn was anderes gemacht. So musste ich weil er am Sonntag schon kam eh umplanen. Und nun habe ich es so gemacht, dass ich auf jeden Fall Zuhause bin wenn unsere Tochter kommt.
Reicht man meiner NF mal spontan die Hand dann nimmt sie den Arm.
Dann wollte sie, das ich es begründe.
Ich möchte gar nicht diskutieren. Zumindest nicht spontan. Dafür sind andere Termine da finde ich. Z. B. Bei der Beratungstelle.
Wir könnten nämlich auch darüber sprechen wieso sie unsere Tochter als Sprachrohr verwendet hat als wir in Kur waren. Aber das ist egal.
Man könnte über zig Sachen diskutieren.
Will ich aber nicht.
Feste Absprache und gut ist.
Mich nervt das. Es fühlt sich für mich so an ihr Spielball zu sein, so wie es für sie passt. Ich bin ja da.