Golem
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Wäre Recht hart.
Es gibt ja verschiedene Arten von Grenzen.
Finde ich.
Es gibt Grenzen die sind absolute Nogos.
Nämlich die gegen eigene Überzeugungen und Werte sprechen. Also MussGrenzen
Dann gibt es Grenzen die ich SollGrenzen nenne. Die tun schon weh aber deren Auswirkungen sind weniger gravierend und lassen sich kompensieren.
Dann gibt es KannGrenzen. Wäre schön wenn man die einhalten kann. Auswirkungen sind eher gering führen zu Ärger.
Also jede Grenze hat ihre eigene Intensität bei der Übertretung der Auswirkungen.
Insbesondere bei den Gefühlen die sie hervorrufen.
Idee dabei ist einfach, dass ich denke nicht jede Grenze muss gleich mit Thors Hammer verteitigt werden.
Sondern auch nur geringfügig. So bleibt man dehnbar und darf sich auch von guten Dingen von Außen beeinflussen lassen. (Je länger die Sachen hier bleiben desto eher gehören sie mir und ich kann sie verkaufen. Also zum Beispiel)
Manche Grenzen hat man vielleicht aufgrund alter Muster.
Da ist es doch ganz gut, wenn man von außen jemand hat der zeigt das man die nicht braucht.
Das mit den Sachen von ihr ist eine SollGrenze.
Eine Aktion hat immer eine Gegenreaktion zur Folge.
Insbesondere beim Grenzen ziehen.
Es gibt Menschen die fühlen sich davon bedroht und wollen dagegen gehen.
Wider andere akzeptieren diese einfach.
Beides ist Absolut und von Fall zu Fall nicht optimal.
Ein kleines Beispiel. In Bezug zu Grenzen von Kindern.
Sie sollen nach ihren Werte groß werden und es sich selbst aufbauen können.
Das erfordert Orientierung und die Erlaubnis eigene Grenzen ziehen zu können.
Kind schließt sich im Zimmer ein und kommt nicht zum Essen.
Essen ist fertig ich ärgere mich.
Essen wird kalt, kind kommt später wenn Küche schon aufgeräumt usw.
Kind zieht Grenze mit Tür. Donnere ich jetzt dagegen? Damit es zum Essen kommt?
Nein. Hier bleibe ich dehnbar.
Kind kann Grenze ziehen. Für mich keine Gefahr im Verzug. Also viel Spaß dabei.
Ich ärgere mich. Also ziehe ich Grenze.
Das hat für beide Konsequenzen zur Folge.
Ich sage also: Hey kein Ding wenn du nicht zum Essen kommst, ich warte nicht. Du kannst dir dann später selber was machen musst aber auch die Küche aufräumen. (Selbstverantwortung)
Heißt nicht selber machen! Das Kind darf jederzeit um Hilfe bitten beim Aufräumen oder wenn etwas im Schrank unerreichbar ist.
Das ist der Unterschied zwischen Konsequenzen und Strafe.
Strafe führt zu Abwertung und es wird nicht gelernt was gelernt werden sollte.
Das haben erwachsene noch ganz genau so.
Ist nur viel komplexer!
Ich übrigens auch 😉