Brightness2
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Zitat von Golem:Denn da sind andere Punkte vorher dran.
Genau dahin geht auch mein Hinweis. Das sind doch alles ungelegt Eier, die gerade nicht auf der Tagesordnung stehen. Priorisiere für dich. Der erste Punkt, ganz oben auf deiner Liste, sollte Abgrenzung sein. Loslassen. Du. Als Mensch. Als Person. Eure Kinder. Nicht die (Um-)Erziehung deiner Ex.
Zitat von Golem:Es ist nicht ok, das sie Geld in Motorrad und Führerschein und sonstigen Gedöns ausgibt aber gleichzeitig sagt sie habe keine Geld.
Ja nun, Das hatten wir seinerzeit auch hier thematisiert. Sowohl der Papa als auch du, ihr beide fandet das damals gar nicht so schlimm. Ihre Einstellung zu wirtschaftlichen Themen ist durch ihren Papa und auch durch dich wohlwollend begleitet worden. Sie geht nun rund drei Monate in die Reha. Nutz die Zeit für dich! Keine Diskussionen mit der Ex. Bringt doch gerade nichts. Vor allem, nicht alle Themen mischen. Das wird unverdaulicher Brei. Metadiskussionen bringen nichts.
Zitat von Golem:Und sie muss das verstehen.
Nö. Muss sie nicht. Macht sie ja auch nicht. Das solltest du für dein Seelenheil verstehen. Ich zitiere mal, in der Hoffnung, dass du das immer und immer wieder liest. Passt finde ich gut auf deine Ex und dich:
Zitat von DieSeherin:ich habe jahrzehnte versucht mich zu erklären, ihr zu helfen, die geschwister zu unterstützen im umgang mit ihr, sie für mich zu erklären - und habe erst irre spät so wirklich realisiert, dass ich immer mit meiner logik an das ganze herangehe, mit meinen grundwerten, mit meinem gefühl für das soziale miteinander.. halt mit meinem "ganz normalen" verständnis für eine basis. mir ist klar geworden, dass sie durch ihre krankheit ganz anders denkt, einordnet, abwägt, situationen betrachtet, liebt und leidet!
und seitdem ich akzeptiert habe, dass wir auf ganz unterschiedlichen planeten leben, haben wir eine ganz gute basis miteinander gefunden... nicht super nah und innig, aber so erzlich wie möglich und so distanziert wie nötig (jedenfalls von meiner seite aus).
👍 @Golem This! Dafür fehlt dir noch die notwendige Akzeptanz. Vielleicht magst du daraufhin arbeiten? Sie so nehmen, wie sie ist. Ohne sie verändern zu wollen. Auch wenn das bedeutet, dass es kein gemeinsames Leben gibt. Dass sie eine andere Mutter für eure Kinder ist, als du dir das wünschst.
