Zitat von SchlittenEngel: Alternativ kann man natürlich auch auf Leute ohne Ahnung aus dem Netz hören und sein Leben den Bach runtergehen lassen.
Also ich kann Dir als Ahnungsloser sagen: Wenn das Leben den Bach runtergeht, dann macht es das ohnehin. Gleich, auf wen oder was man hört.
Was ich ja für den grundlegend Fehler halte. Man sollte nur auf eines hören, und das ist man selber. Allerdings sind so manche dafür taub geworden, und so suchen sie die Antworten für ihre Fragen in einem Außen, das wiederum nichts von ihnen weiß.
Dem menschlichen Wesen mit den wechselhaften Theorien über das menschliche Wesen zu begegnen, scheint mir jedenfalls alles andere als der Königsweg zu sein.
Wobei in diesem Fall noch verschärfend dazukommt: Was soll denn das überhaupt sein: mental krank? Mit welchem Maßstab ermisst man das?
Ist womöglich eine Krähe in Wahrheit eine federkranke Taube? Wohl nur aus Sicht der Tauben. Oder der menschlichen Experten, wenn es gerade in den Zeitkram passt.
Mich würde ja grundsätzlich mal interessieren, was mentale Probleme überhaupt sind. Eine Depression etwa wird man ja kaum als mentales Problem verstehen können. Und tut man das, ja, dann könnte man tatsächlich ein mentales Problem haben. Das wiederum aber auch entweder Anzeichen einer Genialität sein könnte oder aber auch des geistigen, verstandesmäßigen Schiffbruchs.
Das Leben, auch das geistige, scheint mir jedenfalls nicht so einfach und einfältig geartet zu sein, dass man es in etikettierten Schubladen unterbringen könnte. Ja, ich wage sogar ahnungslos zu behaupten: Hätte es gar nie die Affen mit mentalen Problemen gegeben, so würden wir insgesamt noch immer auf den Bäumen herumhüpfen oder uns zumindest mit dem Steinkeil auf den Weg in die Steppe machen.