Zitat von Leonie71:Ich bin des Leseverständnis durchaus fähig. Ich kann deine Sichtweise einfach so stehen lassen, ohne sie zu bekräftigen oder loben zu müssen. Meiner Meinung nach habt ihr in einer Parasitären Symbiose gelebt. Du und deine Frau . Sie mit Dir . Und deine Affäre und du. Nicht mein Bild und Lebenskonzept einer Liebe ...
Das hast du womöglich etwas falsch interpretiert, falls du alles gelesen hast.
Moral ist nichts ohne Gelegenheit. Dann nämlich zeigt sich wirklich, wie moralisch man ist. Dazu muss man aber auch erstmal das Glück haben, entsprechende Menschen kennenzulernen, die wie ein Magnet ziehen. Niemand blockt in so einem Fall direkt ab. Es entwickelt sich langsam und plötzlich befindet man sich in einer Konstellation, die man vorher moralisch verwerflich fand.
Viele glauben, sie wären ach so treu aber kennen aber nicht die entsprechende Situation.
Der erhobene Zeigefinger ist nichts wert, wenn die entsprechenden Menschen, mit denen das überhaupt erst möglich wird, nicht in das Leben treten. Auch meine Affäre, die 10 Jahre hielt, war verheiratet. Hatte Kinder im gleichen Alter. Keiner wollte die Trennung. Ich bleibe dabei. Es war gut so. Ich würde so wieder verfahren und ich bin dankbar. Wie gesagt, selbst meine Partnerin war im Nachhinein froh, dass ich nicht einfach gegangen bin, sondern das ich weiterhin ein guter Vater war und bin. Sie alle Vorzüge hätte und 15 Jahre ohne jegliche Sorgen lebte. Ich habe sie nicht vernachlässigt und sie war glücklich.