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Leben nach der Katze Vom Gehen und Bleiben Tagebuch

Sturmhöhe


Immer wenn mein Herz nach dir ruft
Und das Chaos ausbricht in mir drin,
Schicke ich meine Soldaten los
Um den Widerstand niederzuzwingen
Immer wenn mein Herz nach dir ruft
Und es brennt in den Straßen in mir drin,
Befehle ich meiner Armee alles zu tun,
Um es wieder zum Schweigen zu bringen
Immer wenn mein Herz nach dir ruft
Und das Chaos ausbricht in mir drin
Schick ich meine Soldaten los
Um es wieder zum Schweigen zu bringen
Bis es geknebelt, gebrochen ist und weggesperrt
Und mir endlich gehorcht mein armes Herz

Ein guter Soldat stellt keine Fragen.

31.10.2020 06:35 • #631


Sturmhöhe


Und ich sitz schon wieder
Barfuß am Klavier
Ich trÀume Liebeslieder
Und sing dabei von dir
Und du und ich
Wir waren wunderlich
Nicht fĂŒr mich
FĂŒr die die es störte
Wenn man uns Nachts hörte
Ich hab mit dir gemeinsam einsam rumgesessen und geschwiegen
Ich erinner' mich am besten ans gemeinsam einsam liegen
Jeden Morgen
Danach bei dir
Du *beep* im Bett und ich barfuß am Klavier
Und ich sitz' schon wieder
Barfuß am Klavier
Ich trÀume Liebeslieder
Und sing dabei von dir
Und du und ich
Wir waren mal wir
Und sind jetzt nicht
Du da ich hier
Du wolltest alles wissen
Und das hat mich vertrieben
Eigentlich dich, du bist nicht lÀnger geblieben, bei mir
Also sitz' ich um zu leben lieber barfuß am Klavier
Und ich sitz schon wieder
Barfuß am Klavier
Ich trÀume Liebeslieder
Und sing dabei von dir
Und du und ich
Das war zu wenig
Und ich sitz schon wieder
Barfuß am Klavier
Und trÀum' Liebeslieder
Ich trÀum' dabei von dir
Ich trÀum' dabei von dir

31.10.2020 23:10 • #632



Leben nach der Katze Vom Gehen und Bleiben Tagebuch

x 3


Sturmhöhe


Und du sagst, dass du gehst.
Und du sagst, dass du meinst, was du sagst, wenn du gehst.
Und du sagst, dass du hoffst das ich das versteh'.
Und du sagst, dass du hoffst das du einer meiner Freunde bleibst.
Und das du mir 'mal schreibst wie es dir geht.
Und es tut dir fĂŒrchterlich leid.
Und dann sagst du zu mir, sag' doch auch mal was.
Und dann denk' ich mir, gut, bevor du gehst sag' ich was.

Bitte bleib', bitte bleib',
Bitte bleib', bitte bleib' nicht wie du bist.
Bitte bleib', bitte bleib',
Bitte bleib', bitte bleib' nicht wie du bist.
Bitte bleib', bitte bleib',
Bitte bleib', bitte bleib' nicht wie du bist.
Und wunder' dich nicht, wenn alles sch. ist und du mich vermisst.



Und vielleicht hÀtt' ich das auch nur
Ganz gern gesagt, aber hab' es nicht.
Eigentlich wollt' ich dir nur sagen, ich hab' dir nicht verzieh'n.
Man könnte sozusagen sagen, ich bin krass bedient.
Und ich versprech' dir,
Wenn wir uns das nÀchste Mal zufÀllig irgendwo seh'n,
Dann wird das richtig peinlich
Und ĂŒberhaupt dieses "sag doch auch mal was".
Ich sag doch dauernd was,
Ich kann mich langsam selber nicht mehr hör'n.

Bitte bleib', bitte bleib',
Bitte bleib', bitte bleib' nicht wie du bist.
Bitte bleib', bitte bleib',
Bitte bleib', bitte bleib' nicht wie du bist.
Bitte bleib', bitte bleib',
Bitte bleib', bitte bleib' nicht wie du bist.
Und ruf mich nicht mitten in der Nacht an,
Wenn alles sch. ist und du mich vermisst.

01.11.2020 22:34 • x 1 #633


Sturmhöhe


Samtig
Ich liebe dein Lachen. Samtig und tief.
Ich liebe deine Stimme, wenn du genervt bist und gestresst.
Ich möchte dich so gerne kĂŒssen.
Immer, samtig.
Immer noch.
Nie wieder.

04.11.2020 14:42 • #634


Sturmhöhe


Auf der Insel, weit weg von ihr, gab es Bewohner, die nicht wussten, dass es Flaschenpost gibt, hatten sie doch alle Beiboote eingeholt oder zerstört. Nichts hatte geholfen.

06.11.2020 16:07 • #635


Sturmhöhe


Dies ist kein Abschied, denn ich war nie willkommen
Will auf und davon und nie wiederkommen
Kein lebe wohl, will euch nicht kennen
Die Stadt muss brenn' (brenn', brenn', brenn')

Und wieder von vorn, Fuß aufs Gas, ah, in ein gutes Jahr
Sofort los, sorglos, ohne groß Fokus Richtung Zukunft fahren
Weg von immer nur leben ohne Riesengefahren
Jede Nacht lang, Schlaf nur Probeliegen fĂŒr'n Sarg
Werf' ein Streichholz in die Luft auf den Rest meines Lebens
Und blicke nur zurĂŒck, um eure GebĂ€ude brennen zu sehen,
im Ascheregen
Sieh nur wie die PlÀne zerfallen
Ehe wir langsam verglĂŒhen, dann lieber gehen mit 'nem Knall, ah!

Ein Drittel Heizöl, zwei Drittel Benzin
Augen und Herzen sind Dynamit (hey hey hey hey)
Ein Drittel Heizöl, zwei Drittel Benzin
MĂŒde mit 'nem Plan, mit 'nem Ziel

Ich breche auf, bin raus
Dreh' das Radio laut, fahr' zum HĂŒgel hinauf und
Lass' es untergehen
Lass' es untergehen
Lass' es untergehen

Ich breche auf, bin raus
Dreh' das Radio laut, fahr' zum HĂŒgel hinauf und
Lass' es untergehen
Lass' es untergehen
Lass' es untergehen

Wieder wird das Weihwasser knapp fĂŒr die BĂŒrger der Neinsager-Stadt
Wieder redet der Prediger lediglich ewig und wir zum Scheitern verdammt
Vorbei das Warten umsonst auf den Tag, der nie kommt
Bin im Wagen davon, los und starte von vorn uh
Kein Schritt zurĂŒck, nehm' von hier kein bisschen mit
Blick zu lange in den Abgrund und er blickt zurĂŒck, Hitze drĂŒckt
Lieber Neubeginn, als was das alte verspricht
Auf Nimmerwiedersehen und danke fĂŒr nichts, danke fĂŒr nichts

Ein Drittel Heizöl, zwei Drittel Benzin
Augen und Herzen sind Dynamit (hey hey hey hey)
Ein Drittel Heizöl, zwei Drittel Benzin
MĂŒde mit 'nem Plan, mit 'nem Ziel

Ich breche auf, bin raus
Dreh' das Radio laut, fahr' zum HĂŒgel hinauf und
Lass' es untergehen
Lass' es untergehen
Lass' es untergehen

Ich breche auf, bin raus
Dreh' das Radio laut, fahr zum HĂŒgel hinauf und
Tanz' im Ascheregen
Tanz' im Ascheregen
Tanz' im Ascheregen

Dies ist kein Abschied, denn ich war nie willkommen
Will auf und davon und nie wiederkommen
Kein lebe wohl, will euch nicht kennen
Die Stadt muss brenn' (brenn', brenn', brenn')

Dies ist kein Abschied, denn ich war nie willkommen
Will auf und davon und nie wiederkommen
Kein lebe wohl, will euch nicht kennen
Die Stadt muss brenn' (brenn', brenn', brenn')

07.11.2020 21:39 • #636


Sturmhöhe


Was ist Liebe, wenn nicht das seltsamste aller GefĂŒhle?
Eine SĂŒnde, die du fĂŒr den Rest deines Lebens hinunterschluckst?
Du hast nach einem Menschen gesucht, an den du glauben kannst.
Jemanden, der dich liebt bis deine TrÀnen getrocknet sind.

Sie (die Liebe) lebt von der schwachen Glut der ErnĂŒchterung.
Wir aber gehen dahin, wo das wilde Blut fließt.
Auf unseren Körpern tragen wir die gleiche Narbe.
Liebe mich, wo immer du auch bist.

Wie kannst du lieben, wenn dein Schicksal mit Rost befleckt ist?
Wie kannst du etwas verÀndern, was das Wilde gezÀhmt hat?
Du hast doch nach einem Menschen gesucht, dem du vertrauen kannst,
der dich liebt, immer und immer wieder.


Wie kannst du lieben, in einem Haus ohne GefĂŒhle?
Wie kannst du etwas verÀndern, was das Wilde gezÀhmt hat?
Ich habe nach einem Menschen gesucht, an den ich glauben kann.
Lieb' mich, immer und immer wieder.

Sie (die Liebe) lebt von der schwachen Glut der ErnĂŒchterung.
Wir aber gehen dahin, wo das wilde Blut fließt.
Auf unseren Körpern tragen wir die gleiche Narbe.

Wie kannst du in einer Nacht ohne GefĂŒhle lieben?
Sie sagt: Liebster, ich höre GerÀusche. Ich sehe Wut.
Sie sagt: Liebe, es ist nicht feindselig.
Liebe mich, wo auch immer du bist.

Liebe mich, wo immer du bist.
Liebe mich, wo immer du bist.
Wo immer du bist.

07.11.2020 21:47 • #637


Sturmhöhe


Nein

10.11.2020 12:17 • x 1 #638


CaveCanem

CaveCanem


3802
1
5510
Genau. Nein.

10.11.2020 16:07 • x 1 #639


Sturmhöhe


Eine leichte Brise trieb uns an die Klippen.
Ich sprang.
Du bliebst stehen.

10.11.2020 18:58 • #640


Sturmhöhe


Auf der Insel sitzt eine Frau.
Sie hatte alle Beiboote gekapert kontrollierte den FĂ€hrbetrieb
Alles war sicher. Endlich.
Oder?
Sie starrt auf den flackernden Bildschirm.
Hektische Bewegungen.
Rastlose Suche.
Jeden Tag.
Konnte das wahr sein?
Nein. Doch. Schon wieder. Immer noch.
Im Keller wohnt die Ruhe. Beruhigung. Nein. Wie kommst du darauf?
Im Keller wohnt die LĂŒge. Immer noch.

11.11.2020 03:00 • #641


Sturmhöhe


Es gibt immer einen Grund zu bleiben.
Es gibt immer einen Grund zu gehen.
Aber niemals einen zu warten

11.11.2020 05:21 • x 1 #642



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