udi74
Gast
ich habe da ein Thema, was mich seit geraumer Zeit beschäftigt und ich denke, es wäre mal wert, hier darüber im Forum zu diskutieren und bietet nebenbei mal etwas Abwechslung von den häufigen üblichen Themen. Zumindest habe ich ein vergleichbares Thema bisher nicht entdeckt.
Also, worum geht es?
Ich bin nun seit fast genau drei Jahren Single und habe mich an den Lebensbedingungen nach meiner gescheiterten Ehe/Beziehung gewöhnt und mein Leben weitestgehend neu sortiert und strukturiert. Soweit, so gut.
Nun könnte es ja passieren, dass ich in meinem "fortgeschrittenen Alter"
Was mich gedanklich dabei u.a. beschäftigt ist folgende Frage, die ich mir immer wieder stelle und die ich für mich gerne vorab geklärt haben möchte: Ich habe nun ein neues Leben seit der gescheiterten Ehe aufgebaut und bin mir der Vor- und Nachteile bewusst, das ein Singleleben bietet. Inwieweit weiche ich nunmehr von diesen mir gefallenden Aspekten ab, wenn ich eine neue Frau kennenlerne?
Ein Beispiel soll meine Gedankenkreise verdeutlichen:
Ich werde zum 01.12.2017 in eine kleine Mietwohnung nach Bremerhaven ziehen. Aufgrund der Sätze bei ALG II erfüllt sie entsprechende Vorgaben, was Größe und Kosten betrifft (in Zahlen heißt das: Fast 40 m² ,zwei Zimmer, eine kleine Küche und ein kleines Duschbad, dazu ein kleiner Balkon und ein kleiner Keller mit ca. 6-7 m² Fläche. Das war´s).
Mir alleine reicht diese Wohnungsgröße, aber was wäre, wenn ich eine besagte neue Frau kennenlernen würde und diese würde sich wünschen, dass man zusammenzieht. Meine Wohnung wäre dann wohl zu klein, aber ich möchte diese unbedingt behalten. Hintergrund ist diesbezüglich, dass ich u.a. durch die gescheiterte Ehe in Zahlungsunfähigkeit geriet, fast obdachlos wurde, dabei u.a. einen ehemaligen gemeinsamen großen Resthof sowie eine moderne Eigentumswohnung in einer Großstadt verloren habe. Die jetzige Mietwohnung, welche ich beziehen werde, liegt sehr zentral, alle notwendigen Versorgungseinheiten sind in der unmittelbaren Nähe, öffentliche Verkehrsmittel sind fast vor der Haustür (kann meinen PKW leider nicht halten, dazu ein anderes Mal mehr) und ich fühle mich dort bestimmt sehr wohl.
Wie würde ich wohl reagieren, wenn eine besagte an mir interessierte Frau nach einer gewissen Beziehungslaufzeit plötzlich mit mir zusammenziehen möchte? Würde es Streit geben? Wäre die Beziehung gefährdet? Welche anderen Aspekte spielen für mich noch eine Rolle, das Singleleben irgendwann zu verlassen und mich wieder auf eine Frau einzulassen. Meine persönliche Geschichte ist sehr umfangreich und, wie in vielen anderen Forenbereichen hier bei anderen Usern/innen auch, mit viel Schmerz, Verlust, Wut aber auch Angst, Hoffnung und Zuversicht verbunden.
Was meint ihr zu dieser Thematik? Hatte jemand schon mal derartige Gedankenspiele und wie habt ihr diese angegangen? Was haben Eure Partner zu Euren jeweiligen Entscheidungen, Vorgaben bzw. Bedingungen etc. gesagt? Was waren überhaupt Eure Vorstellungen und haben sie sich erfüllt bzw. bewährt?
Gebt mir doch mal Euer Feedback, mich würden Eure Meinungen, Erfahrungen und Lösungsvorschläge sehr interessieren.
Ich danke Euch im Voraus.
Viele liebe Grüße an alle hier!
Euer Udi
