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Liebeskummer-meine Affäre hat mich verlassen

Shedia3


Liebe Anna, lass mich dir noch eins zu denken geben. Ob du die Affäre beichtest oder nicht, ist ganz allein deine Entscheidung. Ich wünsche dir, dass du es schaffst, sie ohne großes Aufhebens zu beenden. Mit Selbstdisziplin alleine ist das aber nach meiner Erfahrung kaum zu schaffen. Wäre es nur ein einmaliger Seitensprung nach einer Firmenfeier unter Alk. gewesen, wäre das machbar. Aber ich denke, die Sachlage ist bei dir doch auch anders.

So war es ja auch bei mir. Ich fühlte mich vor Affärenbeginn schon lange nicht mehr wohl in meiner Ehe. Ich fühlte mich in meiner Trauer um meine Eltern und die problematische Familiengeschichte von meinem Mann unverstanden und allein gelassen. Körperlich fühlte ich mich für ihn unattraktiv und ungeliebt. Er war ja zuvor sang und klanglos aus dem gemeinsamen Schlafzimmer ausgezogen, statt seine Schnarchproblematik medizinisch anzugehen. In meinem Wunsch wieder zu arbeiten, fühlte ich mich nicht ernst genommen geschweige denn unterstützt. Alles das gehörte auf den Tisch. Doch etliche Versuche meinerseits waren zuvor ergebnislos gescheitert. So zog ich mich immer mehr emotional zurück und öffnete mich statt dessen für den AM.
In ihn war ich sehr verliebt und hoffte auf eine gemeinsame Zukunft. Es war also alles andere als ein harmloser Flirt. Jedenfalls von meiner Seite. Wäre das für ihn ähnlich gewesen, wäre ich heute bei ihm. Das muss ich zugeben. Doch es kam zum Glück anders.

Durch die Affäre aufgeschreckt, war mein Mann endlich bereit und motiviert, an unserer Ehe wieder zu arbeiten. Und ich muss sagen, es hat sich schon sehr vieles positiv verändert. Dennoch müssen wir uns immernoch wieder neu begegnen und uns wieder füreinander öffnen. Das fällt schwer nach all dem. Und manchmal möchte ich immernoch einfach gehen. Im Gegensatz zu damals, wäre ich heute dazu in der Lage, da ich wirtschaftlich nicht mehr abhängig bin. Und gerade das gibt mir die Kraft immerwieder neu anzufangen.

Dem AM bin ich nicht mehr böse. Ich habe ihn endgültig losgelassen. Ich war ja nicht wirklich in ihn sondern in mein Wunschbild von ihm verliebt. Dabei habe ich wie ein Elefant im Porzellanladen gewütet. Durch die Kontaktsperre können wir alle endlich heilen. Es ist kein Verzicht mehr, sondern ein Akt der Liebe. Vor allem der Selbstliebe. Nur so kann ich heil werden. Und nur so hat unsere Ehe eine Zukunft!

Alles gute!

10.06.2019 10:41 • x 2 #136


Ex-Mitglied


6rma9 ich bin immer wieder erstaunt, was Du zu wissen glaubst. Letzte Woche kam allerdings mein AM an um mir mitzuteilen, dass er mich nicht vergessen kann etc. pp....
Ich hab mich eben durch das Geknutsche halb drauf eingelassen, bin dann aber weg. Und es wäre ein leichtes gewesen, ihn in sein Hotel zu begleiten. Habe ich aber nicht!
Und darkenrahl, das Firmenevent eignet sich nicht für Rumgefummel und die Nacht dazwischen verbringe ich mit meinem EM. Es ist ein Business Event, keine Party.

Ja, ich rationalisiere. Aber anders geht es ja wohl nicht, da ich meine Gefühle eben nicht beliebig an und ausschalten kann.

10.06.2019 11:24 • x 1 #137


Andy17


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Anna, die wollen dich nicht ärgern, sondern vor der Katastrophe warnen. Du schaffst es!

10.06.2019 12:50 • x 2 #138


Ex-Mitglied


@shedia3 Danke für Deinen ausführlichen Bericht. Ich werde mich mal in Deinen Thread einlesen.

10.06.2019 16:40 • x 1 #139


6rama9

6rama9


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Zitat von Ex-Mitglied:
Ich hab mich eben durch das Geknutsche halb drauf eingelassen, bin dann aber weg. Und es wäre ein leichtes gewesen, ihn in sein Hotel zu begleiten. Habe ich aber nicht!

Tja... halb drauf eingelassen und wieder bei 0 anfange. Ich wünsch dir wirklich nichts böses, aber ich gebe deiner Ehe wenig Überlebenschancen. Du hängst emotional so extrem an deinem AM, dass du nicht dauerhaft widerstehen kannst. Irgendwann landest du wieder mit ihm im Bett. Bei dir würde nur ein komplettes "Aus den Augen aus dem Sinn" helfen. Geht oder willst du offensichtlich nicht.

Ich verstehe überhaupt nicht wie deine Entliebungs-Strategie aussieht. Sorry, aber wie kann man so doof sein und rumkutschen, wenn man sich entlieben und seine Ehe retten will?

10.06.2019 16:48 • #140


darkenrahl

darkenrahl


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Zitat von Ex-Mitglied:
@shedia3 Danke für Deinen ausführlichen Bericht. Ich werde mich mal in Deinen Thread einlesen.


Lies hier mal, der ist auch von shedia:
die-jahre-nach-der-affaere-ein-tagebuch-t53673.html
So eine Geschichte wünsche ich dir nicht
Aber wenn du jetzt durchhalten kannst, wird es gut. Glaube an dich!

10.06.2019 16:55 • x 1 #141


Ex-Mitglied


Zitat:
Ich verstehe überhaupt nicht wie deine Entliebungs-Strategie aussieht. Sorry, aber wie kann man so doof sein und rumkutschen, wenn man sich entlieben und seine Ehe retten will? [/quote]

@6rama9, ich habe keine Strategie, weil ich mich nämlich noch nie in so einer blöden Situation befunden habe und ich einfach total überfordert und verunsichert bin. Wenn es eine Strategie gäbe, die funktioniert wäre das eine wunderbare Lösung!
Ja, wie kann man nur so blöd sein!
Ich kann es gerne noch einmal erklären: Ich hab es mir nicht ausgesucht, ich möchte keine Gefühle mehr haben, aber ich kann diese nicht einfach abstellen obwohl ich es gerne möchte. Ich möchte diese Gedanken aus dem Kopf haben.
Was versuche ich? Nicht zu schreiben, dienstliche Anfragen entweder weiter zu routen oder knapp zu antworten, keine persönlichen Dinge erzählen!
Trotzdem vermisse ich ich nach wie vor noch manche Dinge, aber es wird weniger. Ich erkläre mir immer wieder, dass ich nur in mein Wunschbild verliebt bin, dass es viel mehr gibt was uns trennt als uns verbindet. Anscheinend dauert es seine Zeit.
Aber immer mal wieder überlistet mein Gefühl eben meine Disziplin. Sei versichert, dass mich das selber stört. Aber ich kriege halt nicht alles hin.

Danke @darkenrahl für den Link....nein, das brauche ich tatsächlich nicht.

Ich wünsche mir, dass es nie passiert wäre! Und frage mich auf der anderen Seite, was will mein Leben mir damit sagen? Oder ist es einfach nur die typische midlife-crisis und es vergeht wieder?

11.06.2019 16:09 • #142


Andy17


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Anna, du kannst es den Forengrößen hier zeigen und deine Ehe wieder hinbekommen. Es ist schon mal von Vorteil, dass du es überhaupt versuchst. Das mit deinen Gefühlen, die dich wehrlos machen, verstehe ich aber wirklich nicht. Sehnsucht nach Intimität/geistiger Austausch könnte ich eher nachvollziehen.

11.06.2019 16:20 • #143


Ex-Mitglied


@Andy17 ob es Gefühle sind oder Sehnsucht nach Austausch...das macht für mich keinen wirklichen Unterschied, denn Gefühl ist Gefühl. Mir fehlt tatsächlich der Austausch auf allen Ebenen, aber das ist glaube ich auch normal sofern man nicht nur einen Bettpartner sucht, sondern sich auch verliebt.
Ja, ich möchte meine Ehe hinbekommen und ich freue mich darüber, dass es hier auch Stimmen gibt, die mir erklären, dass es eben auch nicht so einfach ist. Und sie haben Recht!

11.06.2019 16:26 • #144


Shedia3


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Hallo Anna,

ich hoffe, meine Threads haben dich nicht zu sehr erschreckt. Ja, meine Geschichte ist schon sehr heftig und die jahrelange Ambivalenz, die mich so sehr gequält hat, bleibt dir hoffentlich erspart. Ich muss aber ergänzen, dass in den letzten Jahren nicht nur die Verarbeitung der Affäre all meine Kräfte gekostet hat. Es gab da noch viele viele andere Baustellen. Z.B. meine familiäre Problematik aus der Herkunftsfamilie. Dann war da außerdem noch mein beruflicher Werdegang und gesundheitliche Probleme. All das zusammen stürzte mich in eine schwere Depression. Die Affäre und die daraus folgenden Eheprobleme waren da nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Inzwischen aber geht es mir erheblich besser. Bis auf die schwarzen Tage, die sich manchmal immernoch wie ein Schatten über mein Leben legen, habe ich meinen Alltag inzwischen wieder gut im Griff. Es dauerte bei mir allerdings sehr lange und war für alle, auch für die Nutzer dieses Forums, total Nerven aufreibend. Sogar die Therapie musste ich manchmal unterbrechen, weil ich nach den Stunden absolut am Ende war. Meine Therapeutin gewährte mir dann Pausen, denn sie sagte, dass sei wie mit einer Schneekugel, in der immerwieder die Schneepartikel aufgewirbelt werden müssen. Solange, bis sie am richtigen Platz liegen. Und da bei mir vieles am falschen Platz lag, war es eben schwieriger, als üblich.


Nun noch einmal zur Problematik des Entliebens. Das dauert eben auch einfach seine Zeit. Ein totaler Kontaktabbruch ist da sicher hilfreich und ich hätte es anders vermutlich nicht geschafft, da ich meinem AM schon fast hörig war. Sollte dir die Kontaktsperre nicht auf Anhieb gelingen, ist das aber noch kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Rückschläge musst du einplanen und dann eben Schadensbegrenzung betreiben. Also vielleicht beim nächsten Mal nicht mehr aufs Knutschen einlassen. Du hast ja jetzt am eigenen Leib erfahren, dass dir das nicht gut tut. Stell dir einmal vor, der AM leidet genau so wie du. Solltest du euch das nicht ersparen? Also hilft der Abstand ja im Endeffekt euch beiden. Hilft dir diese Sichtweise?


Mein AM hat nie mit mir wirklich Schluss gemacht. Er hätte mich wohl gerne noch weiter auf der Warmhalteplatte behalten, das tat mir aber nicht gut und letztlich hat es ihm ja auch geschadet. Seine Beziehung jedenfalls, die er nach mir hatte, ist auch schon wieder kaputt. Ich glaube nicht, dass das nur an unserer Affäre lag aber es war sicher ein wesentlicher Faktor. Mir hat die Vorstellung geholfen, dass ich auch ihm zuliebe ihn vollständig aus meinem Leben entfernen muss. Nur so wird er die Trauerzeit um seine Frau vollständig durchleben und nur so wird er irgendwann wieder offen für eine neue Beziehung sein. Ich war seine Übergangsfrau aber nach all den Jahren hat er nur wenige Fortschritte in der Trauerverarbeitung gemacht. Also musste ich ihn alleine lassen. Schräg, aber es war mein Trick, um mein Gehirn und meine Sehnsucht auszutricksen. Die Wut auf ihn hat mir nämlich in keinster Weise geholfen. Dazu bin ich einfach nicht der Typ. Ich kann niemanden im bösen aus meinem Leben verbannen. Das liegt mir nicht.


Und meine Selbstdisziplin, haha, die ist nun wirklich überhaupt nicht vorhanden. Das ist ungefähr so, wie das Experiment mit dem blauen Elefanten. Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten! Und was tue ich? Ja genau....!


So also, das oben beschriebene war mein Trick für den Anfang der totalen Kontaktsperre. Dann kam noch die Selbstliebe hinzu, denn nach ein paar Tagen schon bemerkte ich, dass es mir besser ging. Das war das Zeichen, dass ich mich auf dem richtigen Weg befand. Allerdings fühlte ich mich noch lange Zeit irgendwie leer und haltlos. Dem begegnete ich, indem ich Körperübungen machte. Meditation, Achtsamkeitsübungen und Atemübungen, um mich selbst und meinen Körper wieder spüren zu können. Und dann.... entschied ich mich, wieder bewusst die Nähe meines Mannes zu suchen. Nicht S., denn das hatte uns die Therapeutin zu meinem Schutz vorübergehend untersagt. Durch die zu frühe Wiederaufnahme der S. hatte ich mich nämlich zusätzlich traumatisiert. Das führte dazu, dass ich erst recht dicht machte, wenn mein Mann meine Nähe suchte. Damit war dann erstmal viele Wochen Schluss. Meine Therapeutin lieferte mir dazu ein perfektes Alibi. Es steht dir aber frei, dir bei Bedarf eine Notlüge mittels deines Gynäkologen zu überlegen. Gönne dir diese Auszeit, um deine Gefühle zu sortieren! Das ist absolut wichtig und notwendig!


So also, nach einer gewissen Zeit beschloss ich, die Nähe meines Mannes wieder zu suchen. Zuerst nicht S.. Ich ließ mich bewusst einfach von ihm halten. Ich sah ihn mir bewusst an und suchte nach Merkmalen, die mir an ihm gefielen und die mir vertraut waren. Seine Haare, seine Stimme, sein Geruch z.B.! Ja und dann suchte ich unsere alten Fotos heraus und wir erinnerten uns gemeinsam an schöne Urlaube, die Geburt unserer Kinder und auch an schwierige Zeiten. Wir redeten wieder viel und wir begannen wieder zusammen zu lachen und manchmal auch zu weinen. Und das alles brachte mir langsam aber sicher meine Gefühle für meinen Mann zurück.


Manchmal wie gesagt, falle ich noch wieder in ein schwarzes Loch und dann würde ich am liebsten eine Wohnung suchen und ausziehen. Das ist z.B. dann der Fall, wenn ich sehr anstrengende Tage hatte und ich erschöpft bin. Anders als früher, erlaube ich mir dann aber solche Gedanken und ich sage mir, dass ich das jederzeit machen könnte, denn ich bin nicht mehr von ihm abhängig. Dadurch wirke ich bewusst dem Gefühl der Ohnmacht und der scheinbaren Hilflosigkeit entgegen. Und siehe da, am nächsten Tag schon, wenn ich ausgeschlafen bin und mich erholt habe, kann ich mich wieder in seinen Arm werfen und dann bin ich froh und glücklich, bei ihm zu sein.

Ein Wort noch zum Abschluss. Wir sind bald 25 Jahre verheiratet und über 30 Jahre schon ein Paar. Natürlich kann das in Punkto Schmetterlinge und S. Anziehung nicht mit einer Affäre mithalten. Das muss es aber auch gar nicht. Es ist eine ruhige, reife Liebe, die uns verbindet. Eine Liebe, in der jeder so sein darf, wie er mit Mitte 50 nunmal ist. Es wäre vermessen und unfair, das mit der Affäre zu vergleichen. Es kann nicht gleich sein und das muss es auch nicht. Es ist aber ein ruhiges und warmes Gefühl in mir, wenn ich heute mit meinem Mann und meinen Kindern zusammen bin. Und so darf es bleiben!


Der AM war für eine gewisse Zeit Teil meines Lebens. Ich bin trotz aller Schmerzen dankbar für diese Begegnung und ich bin ihm nicht mehr böse, dass er mich letztlich nicht als seine Lebenspartnerin wollte. Wir hätten wohl auch nicht gut zusammen gepasst. Dennoch wünsche ich ihm nur das beste und wenn ich heute an manche Begebenheit mit ihm denke, muss ich lächeln. Trotz allem! Und das ist sehr sehr schön!

Vielleicht kannst du die eine oder andere Denkweise als Anregung für dich übernehmen. Das wichtigste aber ist, dass du dir zugestehst, deinen eigenen Weg zu suchen und zu finden. Vergib dir selbst und lass dich besonders hier von den Moralisten nicht fertig machen. Dass eine Affäre Sheice ist, muss uns denke ich niemand mehr erzählen. Niemand weß das besser, als wir. Dennoch sind wir alle Menschen und wir machen eben Fehler. Leute, die moralische und sonstige Unfehlbarkeit für sich in Anspruch nehmen, sind mir suspekt. Jeder Mensch ist käuflich, jeder Mensch würde unter gewissen Umständen töten und jeder kann in einer Affäre landen, wenn die Umstände nur blöd genug sind. Das musste ich leider selbst am eigenen Leibe erfahren. Im jugendlicheren Alter hätte ich das sehr weit von mir gewiesen. Also seien wir nachsichtig mit den Moralaposteln hier. Vielleicht fehlt ihnen einfach nur ein bisschen mehr Lebenserfahrung und Selbstreflexion. Nichts für ungut!


Alles Gute Dir, Anne! Und gib nicht auf! Es lohnt sich!

LG Shedia

11.06.2019 17:40 • #145


Naja


Es lohnt sich Gefühle durch Disziplin zu unterdrücken?

11.06.2019 19:12 • #146


Shedia3


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Arbeite an deinem Leseverständnis, naja!

11.06.2019 19:34 • x 1 #147


Ex-Mitglied


@naja falls Du meinen Hinweis meinst, dass meine Gefühle meine Disziplin überlisten:
Ich möchte nicht antworten, es ist -für mich- harte Selbstdisziplin, mich immer wieder daran zu erinnern dass ich das nicht will und was der Grund ist.
Aber manchmal schaffe ich das eben nicht und hinterher ärgerlich mich, dass ich nicht diszipliniert genug war. Oder ist das nicht vernünftig erklärt?

11.06.2019 19:58 • #148


Naja


Wie geht's dir damit?
Verdrängung ist meines Erachtens keine gute Strategie zur Verarbeitung oder zum Loslassen.
Sei gut zu dir. Schaue dir diese Gefühle ruhig an, du bist kein schlechter Mensch nur weil du sie hast

11.06.2019 20:05 • x 1 #149


Naja


Zitat von Shedia3:
Arbeite an deinem Leseverständnis, naja!

Arbeite du an deinen emotionalen Überreaktionen. Seit Pfingsten sind wir wohl wieder manisch?

11.06.2019 20:07 • #150




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