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der Ton wird rauer, sobald die argumentative Ebene nicht mehr eingehalten wird - dann wird es "persönlich", was niemandem hilft.
Fakt ist allerdings - wer sich in einem dieser Foren einzubringen gedenkt, wird "Antworten" rechnen
....um dann auch zu lernen umzugehen. Antworten als Trost für´s Fremdgehen/für Affären - da scheiden sich wohl eher die Geister. Eine Affäre an sich wird wohl niemand wirklich gutheißen wollen/können - und Fremdgehen, Betrug und Lüge am Ehepartner gutheißen, auch nicht.
Der damit verbundene Ärger, der Schmerz, der mit Fremdgehen und Affären einhergeht - das ist ein anderes Thema, auch wenn beide Bereiche miteinander verbunden sind. Das eine bedingt das andere... "Ursachen" zeigen Wirkungen, die nur sehr schwer zu ertragen sind.
@ hartbreakhotel
Zitat:Die TE selbst schreibt indes gar nix mehr . Sitzt vermutlich in der Ecke und weint - das habt ihr ja toll hinbekommen ihr neutralen " Kritiker "
wer ist denn in einem Forum wie diesem wirklich "neutral" - keiner. Die Standpunkte der an Affären und Fremdgehen Beteiligten sind indes sehr unterschiedlich. Wie will ein/e Betrogene/r als "neutral" gelten, der mit dem Fremdgehen des EP befasst ist, überrollt wurde? Wie will eine Affärenfrau, ein Affärenmann neutral sein, die/der vorm Scherbenhaufen einer Affäre steht? Einzig "Neutrale" können Betrüger/innen sein, die wirklich zu dem stehen, dass sie ihre/n Ehepartner/in definitiv betrogen haben, belogen haben, das Vertrauen regelrecht missbraucht haben.
Mit Fakten und Tatsachen und Wahrheiten im Zusammenhang mit Affären umzugehen, dies alles anzusprechen, hat nicht mir "runtermachen" zu tun, hat auch nichts mit "moralisieren" zu tun. Wie das jeweils ankommt, wenn es Fakten, Tatsachen und Wahrheiten zu lesen gibt - das ist der springende Punkt - nichts anderes...und das wäre gleichzeitig eine Wertung. Und Wertung geht gar nicht.
Konkret geht es doch darum, dass die TE sich zu dem bekennt, was ihr "unterlaufen" ist - um es ganz vorsichtig zu umschreiben. Sie wird damit nirgends auf "Beifall" stoßen (wollen).... einzig mögliche Unterstützung wäre, ihren Frust über sich selbst zu kanalisieren helfen. Sie war/ist voll verantwortlich für das, was ihr passiert ist - trotz aller Gefühle/Emotionen für den Affärenmann / "Lover"! Sie hat all dem willentlich und wissentlich "irgendwann" unausgesprochen zugestimmt - niemand hat sie gedrängt/gezwungen. Was den Lover motiviert hat, bzw. jetzt nicht mehr motiviert - das spielt keine Rolle mehr. Es nutzt nichts, ggf. auf den Lover zu schimpfen - der ist raus.
Nein... kein bisschen "Moral" oder moralisieren war jetzt dabei. Keine Zuweisungen an "Schuld" an die TE....sondern einfach nur das Erwähnen von Fakten, Tatsachen, Wahrheiten, die die TE im Laufe der Zeit sehr beschäftigen werden, um... ! Das ist ein Prozess, der sehr schmerzhaft sein kann/ wird....aber sehr hilfreiche Eckpunkte für die Zukunft liefern wird.
(Auch) gescheiterte Affären - egal aus welcher Position heraus, können einen großen Nutzen haben.