812

Loslassen - alles und jeden in der Lebenszeit

M
Zitat von Heavydreamy:
Das hört ja gar nicht mehr auf bei mir - Nächste Verabschiedung - die langjährige Fusspflege.



knuddeln

x 1 #286


HeavyDreamy
@Multiversum Dein Mitleid-Smiley ist immer so süss Mr. Green

x 1 #287


A


Loslassen - alles und jeden in der Lebenszeit

x 3


HeavyDreamy
So, hatte bereits Erfolg, im neuen Jahr neue Podologie Smile *puh*

x 1 #288


M
Na siehst Du ! Smile

x 1 #289


HeavyDreamy
Es ist komisch.

Obwohl man ja so allgemeine Personen, die einen einfach "nur" helfen, Physio, Podologe, Betreuung, Neurologe, Apothekerin, nicht so wirklich gut kennt, entsteht eine Bindung, wenn auch nur oberflächlich, aber eine gewisse Vertrautheit, das eine oder andere Gespräch doch etwas tiefer und wenn sie weggehen, heisst es wieder, sich auf was neues, völlig unbekanntes einlassen.

Als gestern mein neuer Physiotherapeut kam, wo sonst ja immer der andere junge Mann erschienen ist, war das absolut komisch für mich - konnte aber gut mit ihm reden.

Aber ja, irgendwie entsteht immer eine zwischenmenschliche Verbindung zueinander und ich mag es generell, wenn ich Vertrauen habe, dass es eben so bleibt, aber ja, alles ist vergänglich.
Alles muss man irgendwann immer loslassen.

x 3 #290


Waldfee47
@HeavyDreamy
Ein schönes Thema hier. Danke dafür.
Das Loslassen. Ja, auch in meinem aktuellen Trauerfall muss ich loslassen.
Loslassen in Dankbarkeit. Auch in Dankbarkeit für mein eigenes Leben.

x 1 #291


HeavyDreamy
Zitat von Waldfee47:
Ja, auch in meinem aktuellen Trauerfall muss ich loslassen.
Loslassen in Dankbarkeit. Auch in Dankbarkeit für mein eigenes Leben.

Loslassen ist wahnsinnig schwierig aber gleichzeitig wichtig, um weiter voranzukommen, denn sonst bleibt man für immer "stehen" 🤗

x 1 #292


HeavyDreamy
Tschüss mein lieber Christschn aus Niederbayern - Ich werd dich nie vergessen.

Hier dein Lieblingssong für dich:


#293


HeavyDreamy
Acid 🕯🌸

Christschn 🕯🎼

#294


HeavyDreamy
Zu wissen, dass Menschen, die man mochte, nicht mehr leben, ist absolut endgültig.

Es ist nicht, wie wenn man keinen Kontakt mehr hat, weil man sich nicht versteht oder weil es aus irgendwelchen Gründen besser ist.

Es ist einfach völlig endgültig, nichts mehr da, ausser die Seele, die vielleicht umherschwirrt.

Einen Menschen, der verstorben ist, loszulassen ist absolut wichtig, um weiterhin nach vorne schauen zu können.
Aber die Trauer sollte gelebt werden, um danach besser damit klar zu kommen.

Das tue ich, indem ich Tränen laufen lasse, egal wo ich bin.
Morgen gehts nochmals einkaufen, die neue Woche beginnt. Eine kurze Woche.
Dienstag möchte ich nochmals Treppenlauf machen, um danach zwei Wochen zu pausieren.
Vielleicht schwimmen, aber ja, ich möchte und muss neue Energie tanken.

Ja und dann steht das neue Jahr vor der Tür, neue 365 Tage.
Ich hoffe auf mehr gute, wie schlechte Tage (schlechte Tage gibt es immer Mal wieder) und auf eine doch friedlichere Welt.

💕☮

x 1 #295


Clumsy
Als ich diese Ausbildung in der Hospizhilfe gemacht habe, gab es eine Übung, in der wir auf fünf Post-its verschiedene Dinge nach Vorgaben schreiben mussten (etwas Materielles, ein Ziel, eine Person, mit der noch etwas offen ist und noch zwei andere Dinge, die ich vergessen habe).

Ich will hier nicht in die falsche Richtung abdriften, indem ich die ganze Story erzähle, deshalb komme ich gleich zum Punkt: Am Ende wurde deutlich, dass man sich unter bestimmten Voraussetzungen sehr leicht dafür entscheiden kann, was man wann loslässt. Dann ist man völlig klar und es ist wirklich nicht mehr schwierig.

Generell finde ich es auch eher leicht, viele Dinge loszulassen, vor allem materielle. Schwer ist es bei Lebewesen, die mir am Herzen liegen. Als meine Hündin im Oktober unter meinen Händen im Urlaub einfach so und ohne Vorankündigung verstorben ist, war das Loslassen alles andere als einfach oder problemlos, es war schmerzhaft, schlimm, verzweifelnd und hat ein großes Loch in mir hinterlassen. Ich leide darunter immer noch.

Dass das Loslassen zum Leben gehört, ist sicherlich richtig. Vielleicht ist deshalb der Sinn des Lebens für viele auch das Leben selbst, das Wertschätzen von Momenten, in denen wir um uns haben, was uns lieb und bedeutungsvoll ist.

Letztlich müssen wir nicht nur Materielles und Lebewesen loslassen, sondern auch unsere Gesundheit. Alles schwindet irgendwann, manches wandelt sich dadurch aber auch nur. Je nachdem, wie man es schafft, die Dinge zu akzeptieren wie sie sind, kann in einem Verlust auch eine Chance liegen, auch wenn man sie sicherlich häufig nicht auf Anhieb erkennen kann.

x 1 #296


HeavyDreamy
Zitat von Clumsy:
dass man sich unter bestimmten Voraussetzungen sehr leicht dafür entscheiden kann, was man wann loslässt. Dann ist man völlig klar und es ist wirklich nicht mehr schwierig.

Erfordert aber doch schon etwas Übung Smile Aber ja, man hat es selber in der Hand, wann man loslassen möchte Smile


Zitat von Clumsy:
Letztlich müssen wir nicht nur Materielles und Lebewesen loslassen, sondern auch unsere Gesundheit. Alles schwindet irgendwann, manches wandelt sich dadurch aber auch nur. Je nachdem, wie man es schafft, die Dinge zu akzeptieren wie sie sind, kann in einem Verlust auch eine Chance liegen, auch wenn man sie sicherlich häufig nicht auf Anhieb erkennen kann.


Das sehe ich auch so Smile

#297


Clumsy
Zitat von HeavyDreamy:
Erfordert aber doch schon etwas Übung

Nicht in der Situation, die ich angedeutet habe. Da fiel es uns allen echt leicht, und wir waren mehr als 20 Personen.

Es war echt eine spannende Erfahrung, weil ich wirklich Panik verspürt hab, als klar wurde, worum es in dieser Situation gehen soll. Und dann war es leicht. Und total klar!
Erstaunlich.

x 1 #298


HeavyDreamy
Guten Morgen


Zitat von Clumsy:
Nicht in der Situation, die ich angedeutet habe. Da fiel es uns allen echt leicht, und wir waren mehr als 20 Personen.

Naja, die Gedanken konntest du nicht lesen. Aussagen, dass es allen leicht fiel, kannst nur du dir selber glauben Smile

Und ich kann ja auch nur für mich sprechen, wenn ich sage, dass Loslassen für mich eine jahrelange Übung war, vor allen Dingen, was mein Sohn anging.

Nichts ist schwerer, als ein eigenes Kind loslassen zu müssen.

Ich bin dankbar dafür, dass ich, so schlimm es war, das Loslassen dadurch lernen durfte.
Und ich musste es auch lernen. Ich wäre sonst verrückt geworden.

#299


Sonnenschein85
Zitat von HeavyDreamy:
Es ist komisch. Obwohl man ja so allgemeine Personen, die einen einfach "nur" helfen, Physio, Podologe, Betreuung, Neurologe, Apothekerin, ...

Ja. Das stimmt. Bindungen entstehen sehr schnell, wenn man sich wohl und geborgen fühlt. Mir geht es auch so das ich mich mit kleinen Veränderungen manchmal sehr schwer tue.
Gerade zieht ein guter Freund weg und es trifft mich mehr als ich es erwartet hätte. Ich dachte es sei irgendwie ok für mich und jetzt sitze ich doch hier und bin total traurig. Ich weiß im Grunde können wir weiter Kontakt halten und auch schreiben. Aber es wird eben anders sein.

x 2 #300


A


x 4