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Warum gehst Du so hart mit Dir in's Gericht !? Es ist nur menschlich und natürlich einen fürsorglichen Partner haben zu wollen. ...
Keine Sorge.🙂
Das ist in deinen Augen vielleicht härte,für mich ist es Erkenntnis und Wachstum.🙏
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x 2#316
HeavyDreamy Mitglied
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Ich mache mir gerade Gedanken, wegen Unterschied Liebeskummer und Trauer.
Bei Liebeskummer vor 7 Jahren hatte ich immense körperliche Probleme. Und ja damals noch massiv lange Zeit gebraucht, um loslassen zu können.
Hier jetzt mit meiner Trauer aktuell habe ich tränenreiche Minuten, richtige Sturzbäche und dann gehts wieder etwas besser. An den ersten Tagen, nach seinem Tod hab ich zwar gemerkt, dass ich jedes Mal, wenn ich aufgewacht bin, so ein Ziehen an meinem Herzen hatte. Das hat sich in den letzten Tagen aber soweit wieder beruhigt. Das war son Gefühl, wie wenn seine Seele mich quasi mitnehmen möchte.
Er war auch jemand, der mich immer gerne angerufen hat, auch wenn wir sogar schon gestritten hatten. Er kam immer wieder auf mich zu. Und jetzt in dem letzten halben Jahr, seit seiner Diagnose war für mich klar, dass ich ihn begleiten möchte und er meinte auch, er wäre froh, dass ich einfach da bin. Er rief jeden 2. Tag an.
Zu wissen, dass da jemand war, der einfach nicht mehr anrufen kann, weil nicht mehr lebend, das ist heftig.
Diese Trauer fühlt sich für mich so an, wie dass ich eben auch weiss, es wird nie mehr zu einem Gespräch kommen, es kann nicht mehr zu einem Gespräch kommen. Ich bin gespannt, wie lange ich in dieser Trauerphase jetzt bleibe, die mich immer Mal wieder einholt.
Mit meiner Freundin Acid hatte ich nicht ganz so oft Kontakt, auch haben wir meist nur über WA kommuniziert. Mit Christschn immer Telefonate. Er hasste WA und Co.
Es ist schon ein Unterschied, ob man telefoniert oder meist nur über WA kommuniziert.
Hoffe, dass ich an Silvester nicht so sehr in meiner Trauer gefangen bin und versuche mich voll und ganz auf meinen Stammchinesen zu konzentrieren. Habe vor, ein Geschenk für sie mitzubringen, weil sie ja letztens meinten, sie würden eventuell im nächsten Jahr nicht mehr mithalten können. Werd ich dann auch vermissen, weil immerhin fast 30 Jahre Stammkundin.
Loslassen ist immer wieder neue Arbeit an sich selber, wenn ein Mensch nicht mehr präsent ist, Veränderungen anstehen bezüglich Bekanntschaften oder eben verstirbt.
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x 3#317
A
Loslassen - alles und jeden in der Lebenszeit
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T
Timo38 Mitglied
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Kurz ein Danke an Euch hier. Das Thema ist mega und interessant zu lesen. Hat mir sehr gut getan 👍🏼
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x 2#318
HeavyDreamy Mitglied
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Ich wünsche euch allen Usern und auch der @Forenleitung heute einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026 🎉🧘♀
Vielleicht kann der eine oder die andere etwas oder jemand loslassen, was im alten Jahr war und im neuen Jahr neu beginnen und nach vorne schauen Ich wünsche es euch Meine Trauer wird noch etwas bleiben. Darf sie auch, weil einfach noch nicht lange her.
Ich gehe aber trotzdem später ganz alleine mit dem Taxi 🚖 zu meinem Chinesen und freue mich auf einen schönen Abend bei ihnen (sehr familiär und gesprächig) und mit ihrem leckeren Essen, vor allen Dingen Muscheln 🐚🙃und wenn ich heimkomme, wird die Heizung angemacht, die Musik laut aufgedreht und einfach chillen, bis es 0:00 Uhr ist
🖖⭐
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x 5#319
HeavyDreamy Mitglied
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Ich fand das von meiner Eva so supi jetzt, dass ichs hier reinposten wollte
Und wehe, du veränderst was, dann gehts dir so richtig GLÜCKLICH (Wann möchtest du Unzufriedenheit endlich vermeiden?)
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x 2#320
HeavyDreamy Mitglied
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Ich musste eben über Loriot - Videos lachen - Auch innerhalb einer Partnerschaft ist es wichtig, manchmal etwas loszulassen.
Also quasi, jeder irgendwie in ein anderes Zimmer oder ein alleiniger Spaziergang oder man trifft sich mit jemand befreundetes.
Aufeinander hocken tötet alles
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#321
HeavyDreamy Mitglied
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@Nur-ein-Mensch
Loslassen heisst ja nicht, gleich von heut auf morgen "zack und weg".
Loslassen, gerade wenn man eben geliebt hat, ist ein Prozess. Liebeskummer sollte wirklich durchlebt werden.
Wichtig ist nur, weil es ja beendet ist, dass man sich "auf den Weg macht, immer mehr loszulassen".
Dachte, ich schreibs hier in meinem Thread rein. Hilft dann vielleicht auch anderen Usern
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x 1#322
Nur-ein-Mensch Mitglied
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Zitat von HeavyDreamy:
@Nur-ein-Mensch Loslassen heisst ja nicht, gleich von heut auf morgen "zack und weg". Loslassen, gerade wenn man eben geliebt hat, ist ein ...
Danke.
Ja ichbgeb mir wirklich Mühe,die Sache hinter mir zu lassen.
Das Wochenende hat aber einfach zu viel Zeit zum Nachdenken.
Aber das Frühjahr kommt und dann wird's auch besser.🙂
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x 1#323
HeavyDreamy Mitglied
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Zitat von Nur-ein-Mensch:
Ja ichbgeb mir wirklich Mühe,die Sache hinter mir zu lassen.
Das hört sich so an, wie wenn du dir selber Druck machst. Bei Liebeskummer finde ich das nicht förderlich. Durchlebe den Liebeskummer, irgendwann merkst du selber, dass er nachlässt
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x 1#324
Nur-ein-Mensch Mitglied
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Zitat von HeavyDreamy:
Das hört sich so an, wie wenn du dir selber Druck machst. Bei Liebeskummer finde ich das nicht förderlich. Durchlebe den Liebeskummer, irgendwann ...
Ich habe echt nicht gedacht das mir das so anhängt,aber ich denke das muss so sein sonst ist der Lerneffekt nicht groß genug.
Ich habe echt nicht gedacht das mir das so anhängt,aber ich denke das muss so sein sonst ist der Lerneffekt nicht groß genug.
Hast geliebt und sich entlieben/loslassen ist eben ein Prozess Das wird schon
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x 1#327
Error Mitglied
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Ich finde dass man bei Liebeskummer igendwann tatsächlich loslassen kann und auch sollte. Es ist auch möglich. Aber bei Trauer, die der Tod eines lieben Menschen hervorruft, kann man aus meiner Sicht nicht "loslassen". Sicherlich heilt die Zeit Wunden, aber in diesen Fällen eben nicht vollständig - weil es so furchtbar endgültig ist.
Es wird immer ein Schmerz übrig bleiben - nur kommen die Momente mit der Zeit immer seltener und weniger heftig.
Ich habe das ganz arg gemerkt, als ich gestern im Trauer-Thread gelesen habe, da hat mich der Verlust meines besten Freundes wieder eingeholt, es hat mich sozusagen sehr getriggert. Nach ein paar Minuten ging es mir dann wieder besser - ich fand das auch nicht schlimm, im Gegenteil - es war an der Zeit, sich zurückzuerinnern, zu trauern und dann wieder weiterzumachen.
Wenn wir nicht trauern könnten, könnten wir auch nicht glücklich sein. Hört sich vllt. blöd an, aber das gehört für mich zusammen. Einen Gefühls-Einheitsbrei kann man nur unter Dro. oder Medis.haben und das ist nicht erstrebenswert.