Zitat von udi74:verlorene Generation?
könnte man so sagen,
jede Menge "Altlasten" aus der Kriegs-, Nachkriegsgeneration,
hier macht es sich bemerkbar.
die Großeltern hatten noch eine Kindheit ohne kriegstraumatische Erfahrungen,
waren in sich heil genug um die Liebe im Alltag zu erhalten.
die Elterngeneration hat aus materiellen Gründen zusammengehalten,
da ging's um Funktionalität.
und jetzt konzentriert sich das alles auf die Generation,
vieles ist zu verarbeiten, man hat einen riesen Berg vor sich.
Nicht einfach, aber auch das geht, es gibt immer Möglichkeiten,
klar Schiff manchen, sich von den inneren Zwängen befreien,
bei null anfangen, allen Mist hinter sich lassen,
ein neues Blatt beschreiben!
sagt sich leicht, ist aber alles andere als leicht,
wenn man sich aber drauf einlässt hat man gute Chancen,
sich selbst und dann anderen zu vertrauen.
das gibt's aber nicht umsonst,
und Viele haben nicht den Mut, lassen sich von inneren Zwängen, von außen aufgedrückt, bestimmen.
man denkt ja leider gern das Leben sei unendlich, schiebt es vor sich her,
bis man dann mal aufwacht und denkt, Schei*sse, wohin bin ich gedriftet,
Kurs änderen, neue Segel setzen, die Fahrt kann stürmisch werden, aber wenigstens
hat sie ein sinnvolles Ziel, Selbstwirkungsmacht statt Fremdwirkungsmacht.