Zitat von Ama:Ähm liegt an der Erziehung und dass halt Frauen und Männer unterschiedlich ticken.
Und Männer zeigen es doch, wenn sie einen lieben. Du musst ihre "Worte" nur verstecken. Gemähter Rasen damit du es nicht machen musst. Nehmen dir die schweren Einkaufstaschen ab. Bringen dir einen Kaffee ans Bett. Wärmen dir im Winter die kalten Füße. Alles das heißt, ich liebe dich. Also so verstehe ich es jedenfalls.
Gute Beispiele!

Es sind definitiv Situationen, die einen liebenden Mann aufzeigen.
Es wird ja gerade in der Öffentlichkeit immer wieder gefordert, dass Männer mehr Gefühl zeigen sollen. Wenn sie das z.B. nach einer gescheiterten Beziehung tun (natürlich nicht immer positiv), kriegen sie oft Häme, Spott und werden als Weichspüler o.ä. bezeichnet. Dann wiederum wollen viele (aber nicht alle) Frauen einen "starken" Mann. Früher hieß das oft, ungehobelte wilde Kerle, vorzugsweise mit Abenteuerlust usw.
Heutzutage haben sich ja durch die "Emanzipation" viele Dinge verändert, in einigen Teilen auch die Rollen und die Darstellung von Mann und Frau. Wird einiges gefeiert und gelobt, gibt es jedoch Punkte, die nicht gut sind und z.T. auch schon für Probleme sorgen. Durch die veränderte Situation der Geschlechterrollen im Alltag haben sich auch die Begebenheiten insgesamt verändert. Wenn ein Mann heute Gefühle zeigt, ist das schon teilweise herausragend, weil viele immer noch die alten Erziehungsmuster inne haben:
Keine Schwäche zeigen, nicht weinen, nicht jammern etc. Das ist, denke ich, mit ein Punkt, warum Männer Gefühle nicht so zeigen: Es signalisiert Schwäche, bietet "Angriffsfläche" und macht einen Mann somit im Vergleich zu anderen Männern "weich". Ich denke, nur bei der richtigen Partnerin wird sich ein Mann derart offenbaren, dass er auch Gefühle zeigen kann/darf/will, wenn er sich wohl und sicher fühlt - auf seine eigene Art. Eine Frau/Partnerin kann da "Hilfestellung" geben - nicht mehr.
L.G.