Zitat von Bee17: hätte ich nicht erwartet und frage mich deswegen was da passiert ist. Fühlt dieser Mann sich womöglich benutzt, weil ich alles vorgegeben habe?
Ich glaube, Du denkst da noch zu androzentrisch. Du versuchst Dein Verhalten auf Männer einzustellen (z.B. indem Du bestimmte Dinge anbahnst oder nicht anbahnst, bestimmst oder von ihnen bestimmen lässt) und versuchst daraus Muster zu erkennen und Lehren zu ziehen.
Das ist erstens mühsam und führt meiner Erfahrung nach auch nicht zum Erfolg. Denn jeder Jeck ist anders und nur weil ein Mann so reagiert lässt das keine Rückschlüsse auf den nächsten Mann zu.
Zäum das Pferd mal anders herum auf: Verhalte DU Dich, wie es sich für DICH am besten anfühlt und am meisten Sinn ergibt. Ein Mann, der zu Dir passt, wird das richtig verstehen und mit Dir mitschwingen. Alle anderen Männer (also die Mehrheit) wird entweder uninteressiert bleiben oder Dir das Leben schwer machen (so wie dieser hier). Und die lässt Du einfach links liegen.
Sei Du die Person, die Du sein möchtest und handele (im wahren Wortsinne) selbstbewusst. Dann fühlt sich Beziehung/Affäre/Zusammenarbeit/Whatever mit dem richtigen/passenden Mann ganz leicht und mühelos an. Und alle anderen, komplizierten, über die Du rumhirnen musst, kannst Du als "passt nicht zu mir" abhaken.
Zitat von tlell: Ich wurde letztes nach meinen Pronomen gefragt
Nichts leichter als das. Ich bin eine Frau, also ist mein Pronomen "sie".
Das ist jetzt auch nicht so ungewöhnlich, wenn man im internationalen Kontext unterwegs ist. Denn nicht jeder Deutsche muss wissen, welcher chinesische, türkische oder arabische Name zu einem Mann oder zu einer Frau gehört. Und bevor man bei der persönlichen Anrede irritiert, bin ich jedem dankbar, der mir mit "he/him" signalisiert, dass er ein spanischstämmiger Andrea ist, der für ein österreichisches Unternehmen arbeitet, und es merkwürdig wäre, ihn mit "Ms." anzuschreiben.