Zitat von Aline_8:Was du vorher geschrieben hast, dass du dich dazu gezwungen hast, das könnte ich gar nicht. Wie du sagst, das ist ja einfach aufgesetzt und nicht ...
War auch eine sehr doofe Idee, wie ich feststellen durfte.
Da war ich dann in der Phase der absoluten Bedürftigkeit und hab das dann als rettenden Anker gesehen.
Meine Prägung ist aus Kindheit auch eher zu toxischen Beziehungen. Hab daher auch nie eine lange Beziehung geführt.
Bis mir die Dynamik dahinter klar wurde, ist auch eine Zeit Vergangen. Habe das erst so mit 27 Jahren geblickt.
Jetzt werde ich 35 und es hat sich seitdem auch keine Beziehung mehr ergeben.
Tatsächlich habe ich mich wohl auch so in meinem Leben selbständig eingerichtet, dass ich nur noch wenige Kompromisse eingehe.
Und das ist auch der Punkt, warum ich mich u.a auch nicht mehr verstelle.
Denke, die Prioritäten haben sich bei mir verlagert.
Allerdings habe ich das wunderbare Glück, sehr gute männliche Freunde zu haben, mit denen ich seit Jahren durch dick und dünn gehe.
Vermutlich bin ich einfach ein richtig guter Kumpel Typ

das macht mein Leben zum Glück nicht langweiliger:)
Akzeptanz war, glaube ich, am Ende mein Game Changer.
Habe selbst unheimlich viel Zeit damit verbracht, meinen Bindungstypen zu analysieren, meine Kindheit aufzuarbeiten, Lektüren zu lesen. Quasi bis es mir aus den Ohren gekommen ist.
War eine super Erfahrung, in der ich viel gelernt habe.
Am Ende kann man aber nicht alles beeinflussen und das Leben soll dann doch noch die eigene Geschichte für mich schreiben.