Zitat von NurBen: Die Paare, wo die Frau deutlich mehr an den Tisch bringt als der Mann waren vielleicht 10%
Zitat von NurBen: Sind halt meine Erfahrung. Das diese weit von der Realität abweichen, glaube ich nicht.
Ich halte das auch für realistisch.
Wäre nur ziemlich wichtig, bei dem Beispiel, Korrelation und Kausalität zu unterscheiden.
Also: Woran liegt es, dass Ehepaare einen Gehaltsunterschied haben? Daran, dass Frauen "in ihrer weiblichen Polarität" einen Mann suchen, der mehr verdient (gern betitelt als Hypergamie) und umgekehrt?
Oder nicht vielleicht doch daran, dass es einen Gender Pay-Gap gibt? Dass Männer zwei Monate Elternzeit nehmen und Frauen in der Regel zehn - und im gebärfähigen Alter für Arbeitgeber unattraktiv sind? Dass Frauen mit Kindern mehr Teilzeit arbeiten, allein darum seltener Karriere machen -> geringere Gehaltssprünge und so weiter und so fort ... Alles ziemlich gut erforscht.
Wo wir bei den 50er Jahren waren, ein Schwank: Die ersten Programmierer in und nach dem Krieg waren Frauen, also Programmiererinnen (siehe gern Wikipedia: Frauen in der Informatik). Als mehr Männer nach dem Krieg zurückkamen und in diesen Beruf und andere drängten, war die Folge: Frauen mussten zurück an den Herd, die Hausfrauenehe wurde "erfunden" - und das Gehalt für Programmierer stieg und stieg (ist vereinfacht, aber richtig).
Die Systematik gibt es bis heute: wenn Frauen in (frühere) Männerberufe gehen, sinkt das Durchschnittsgehalt in diesem Berufszweig ....
Aber klar ... Polarität, Frauen wollen das sicherlich so
😁