Zitat von thegirlnextdoor: Ehe 2.0 Brigade herbeiwünschen.
Hier
☺ Ich bin jetzt durch den Thread geflogen.
Analytisch finde ich @sorgilds Beitrag.
Eine Ehe 2.0 funktioniert auf zwei Arten: Teppich hoch und alles darunter gekehrt oder es ist ein mühsamer langwieriger Prozess.
Aber jetzt ist dies gar kein Thema.
Da ist zum einen die te selbst. Da ist schon einiges gesagt. Dass du gebeichtet hast, hatte zwar zur Trennung geführt, aber hättest du nicht gebeichtet, wärest du halt anders unglücklich.
Sozusagen loose loose.
Außerdem liegt die Beichte in der Vergangenheit und du kannst es eh nicht ändern.
Von daher Versuche, einen Weg zu finden und zur Ruhe zu kommen. Diese selbstzerfleischung nutzt niemanden.
Bedenklich finde ich den Satz, dass du dir nicht verzeihen kannst, wenn er dir nicht verzeiht.
Das bedeutet, dass du bis zum st Nimmerleibstage im Zweifelsfall in diesem Zustand verbringen willst?
Das ist doch nichts. Oder?
Und so sehr ich die Verzweiflung spüre, so sehr wirkt diese Bedürftigkeit auch unattraktiv.
Als nächstes die Elternebene, die scheint ja zu klappen.
Das dritte wie könnte es weiter gehen.
Zuallererst: es gibt in d nicht umsonst das Trennungsjahr, in dem beide Parteien zur Ruhe kommen sollen und jeder für sich nachdenken ob das Ende entgültig ist.
Manche Menschen brauchen länger oder aber es dauert ein bisschen, bis dieser Panzer der Abweisung durchbrochen wird.
Ich bin zwar auch nicht hoffnungsvoll, aber vielleicht hat Butterblume unrecht.
Aber das sollte nicht dein Hauptaugenmerk sein. Hauptaugenmerk sollte sein, dass du dich um dein Kind kümmerst und den Aschesack ausziehst.