@Pfeifchen
Du erinnerst mich an eine Freundin. Die ist da ähnlich gestrickt, sie benötigt das für ihre Sicherheit, für ihr Seelenheil, zu wissen wo die Reise hingeht. Keine nächsten Etappenziele, sondern die wirklichen "Endziele" (klingt irgendwie doof, aber ein anderes Wort fällt mir nicht ein)
Und selbst wenn sie "objektiv gesehen" wenig zu befürchten hat (finanziell in erster Linie, aber auch sonst), macht sie sich dauernd Sorgen um irgendwas.
Gottseidank hat sie einen guten Humor und kann sich da auch gut einschätzen. Sie erzählte mal, manchmal guckt sie sich morgens im Spiegel an und sagt sich "so Ilona, und um was machen wir uns heute wieder Sorgen?" - sie ist maximal genervt, wenn ich versuche, ihre Ängste auf ne rationale Ebene zu bringen. Sie tickt da komplett anders als ich.
Zitat von Pfeifchen: Aber ich finde das am Ende für sich betrachtet ganz ätzend.
Ja, weil Du Dich jetzt gerade auf so tönernen Füßen bewegst, dass Du alles mitnehmen willst, was Dir irgendwie Sicherheit vermittelt. Verständlich.
Wenn Dir das große Ganze wichtig ist, sieh es Dir an. Das große Ganze, da wo Du hin willst. Du hast schon so viele Stufen auf den Weg dahin genommen, die nächste ist jetzt die Gruppentherapie.