Zitat von Gerda82:Das nennt sich reaktive Depression. Dafür gibt es gut wirksame Tabletten bspw. Citalopram erst 10mg, dann 20, nach 3 Monaten ggf. 30mg. Meist reicht 20mg. Oder was anderes. Finde ich etwas komisch, dass der Psychiater da nichts reinknallt bei dem Leidensdruck. Kann seine Argumentation etwas verstehen, aber irgendwie ...
@gerda82
meine Frage - macht es Sinn, als Außenstehende eine "Diagnose" zu geben, die lediglich auf Schilderungen der TE beruht? Der Profi - ja, auch Außenstehende können Profis sein - gibt ein solches "Statement" nicht ab, weil Außenstehende eben NICHT in die jeweiligen Gespräche involviert sind. Auch die Empfehlungen, welche Medikamente in Frage kämen - auch das macht kein Profi.
Ein Außenstehender wird zur Kenntnis nehmen müssen, dass Profi und Patient im Dialog stehen. Nur DIE besprechen etwas. Diese beiden entscheiden letztlich, was in Frage kommen KÖNNTE....und DAS kommt dann zur Anwendung.
Du weißt doch auch, dass die Vertrauensbasis ein wichtiges, wenn nicht DAS wichtigste Element sind, wenn es darum geht, einem Patient wieder "in die Strümpfe" zu helfen. Da gibt es auch kein "falsch" und auch kein "richtig", wenn es um den Entscheidungsprozess geht. Ob etwas half oder nicht geholfen hat, zeigt sich doch erst später.
Es gab mal einen Bundesminister für Gesundheit - der parlierte öffentlich, dass Patienten ein Recht darauf hätten, die BESTEN Medikamente zu bekommen, auch wenn diese die teuersten wären. Quark ist das....so etwas auch noch zu veröffentlichen.
Wer, bzw. WAS hilft, hat Recht.
Dat @Pfeifchen möchte wieder.... nur - Pfeifchen noch zusätzlich zu verunsichern, Zweifel am Profi als Außenstehende zu streuen, es müsse doch "reingeknallt" werden (was die Gabe von Medikamenten angeht... nicht so dolle...oder? Seihst du sicher ein
