aequum
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Zitat von Kamikazediebin:Ich hoffe einfach, dass das wirklich passiert. Meine große Vermutung ist aber, dass er sich so sehr in seine neue Stelle als mittlere Führungskraft stürzt und Stunden ohne Ende kloppt um sich abzulenken nicht damit beschäftigen zu müssen , keine Ahnung. Wie kann einem seine karriereleiter wichtiger sein? Als seine Kinder und im Nachhinein sagt man dann Mensch, hätte ich doch mal oder was?!?
Ich als Mann kann ich Dir sagen, dass die Bindung der Mutter zu den Kindern von vornherein schon aufgrund der Tatsache, dass sie in der Mutter entstanden und ausgetragen wurden, eine ganz andere ist als die zwischen dem Vater und den Kindern.
Ich fühlte mich während der Schwangerschaften eher für meine Frau verantwortlich und sorgte mich um ihr Wohlergehen. Erst als ich unsere Kinder nach der Geburt in die Arme nehmen konnte, ist ein gewaltiger Ruck durch mein Inneres geschossen und die Verbindung war gigantisch, einfach nur wunderschön.
Die Frage ist halt, ob Dein Mann jemals überhaupt fähig war, eine solch intensive Verbindung zu seinen Kindern aufzubauen oder hat er sie vielleicht eher als eine art Einschränkung seines eigen Lebens gesehen?
Es gibt ja nicht wenige Männer, die sich nach einer Trennung, bzw. Scheidung kaum bis gar nicht mehr um ihre Kinder kümmern, sondern nur noch zahlen und dann der Meinung sind, ihren Part zu leisten. Ob das nun ebenfalls auf deinen NM zutrifft, wirst nur Du mit der Zeit einschätzen können oder gar erleben.
Klar gibt es auch Frauen, bzw. Mütter, die ihre Kinder verlassen und sich nicht mehr kümmern aber das hat dann wohl eher andere Gründe. Würde ich zumindest denken.