Zitat von Kamikazediebin: Die Wohnung ist 8 min mitm auto vom alten Kindergarten/Krippe weg
Noch ein Pluspunkt für die Wohnung.
Bei den Modernisierungswünschen wäre ich vorsichtig. Zu viel kann dich schnell ins Aus spielen.
Fliesenfarbe nun ja, kann man das Bad nutzen? Dann erst einmal egal.
Die meisten Vermieter wollen heute nicht mehr viel investieren.
Deswegen wäre ich zurückhaltend.
Türzargen und Türen muss man eh renovieren, außer es sind Holzzargen in braun
🤮 Allein der Garten dabei, ein Sechser im Lotto. Für die Kids und die Katzen.
Wir hatten eine Dachwohnung im zweiten Stock.
Für meine Katzen Gott sei Dank einen Baum vor dem Balkon. Hab ihnen dann eine Brücke in den Baum gebaut.
Die Kinder hatten da weniger Glück.
Garten weg, 9 qm Baumhaus weg, Pool, Trampolin, Schaukel und Klettergerüst, Rutsche, Fussballtor....
Die lange Auffahrt wo sie im Sommer eine Wasserutsche hatten, im Winter die private Rodelbahn.
Keine Zeltpartys mehr im Garten, kein Lagerfeuer mit Stockbrot und Marshmallows.
Kein kleiner Teich, wo sie Fische und Kaulquappen groß gezogen haben.
Manchmal besuche sie unser altes Haus. Und berichten mir von den Nachbarn oder das mein gebautes Baumhaus noch immer vorhanden ist.
Trotzdem fühlen sie sich hier, auch heute noch heimisch und wohl.
Wir hatten nach dem Umzug, einen Schulweg mit Auto von 30-45 min, einfacher Weg.
War mir egal. (Mit Bus erheblich länger).
Ich war aber dann froh über den Wechsel.
Zitat von Kamikazediebin: Ich hab auch einfach noch nie eine eigene Wohnung besessen... Das erste Mal mit 31 dann einfach selber alles entscheiden
Und das ist so schön.
Sieh es positiv.
Keine Kompromisse mehr.
Nur noch nach deinen Wünschen und deiner Regie.
Und niemand, der dich fragt warum die Wäsche nicht fertig ist, oder dies oder das.
Kein Streit über Zahnpastatuben, Wandfarben, Essenswünsche,Einkäufe oder Ausgaben, Freizeitgestaltung, Filme usw.
Du kannst anziehen was du willst, wann du willst.
Hör tief in dich und entdecke deine eigenen Vorlieben, Wünsche, Geschmack usw.
Das ist nämlich Kamikazediebin 2.0!
Mit der Arbeit, das würde ich tatsächlich auch etwas verschieben. Der Umzug und die Renovierung, einleben, neuen Ablauf etc. kostet Zeit und Energie.
Und gerade weil du dann alles alleine managen musst. Und die Kinder dich brauchen werden.
Lass dir da Zeit.
Ich sehe es genauso, war bei mir damals auch, "Schatz, jetzt brauch ich dich für die Firma".
Nur damit er sagen konnte, sie arbeitet doch. 2 Monate nach Beginn meiner Arbeit, flog seine Affäre auf. 6 Monate später war ich gekündigt.
Er musste Trennungsunterhalt zahlen, hat sich arm rechnen lassen, noch Schulden gemacht bis er in Privatinsolvenz musste und ich durfte aufstocken gehen.
Deine Situation ist wesentlich besser, trotzdem würde ich beim Arbeitgeber um Aufschiebung oder Reduzierung vorsprechen.
Zumindest bis Umzug und Eingewöhnung erledigt sind.
Ich habe damals ein Netzwerk von Alleinerziehenden durch die AWO aufbauen können. Meine Kinder machten dort ein Trennung seminar mit. Auch bei der Frauenberatung lernte ich in den Seminaren für Alleinerziehende viele Gleichgesinnte, oder eher Leidensgefährten, kennen.
Wir halfen uns mit Betreuung, Fahrdiensten, Möbeln, Umzugshelfer, Tipps und sogar Jobangeboten weiter.
Und auch die Gespräche per Telefon oder zum Kaffee halfen und brachten Entlastung.