KBR
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Dir tut jetzt eine körperliche Nähe gut, auf die Du, wenn ich Dich richtig verstanden habe, vor der Krise keinen großen Wert gelegt hast?
Wie stellst Du Dir ein solches Arrangement mit Freund vor. Abwechselnd kommt Dein Mann 2 oder 3 Tage unter der Woche zu Dir und an den Wochenenden ist er abwechselnd bei Dir und seinem anderen Lebensgefährten? Getrenntes Sorgerecht?
Oder die beiden ziehen auch ins Haus und Du sorgst für sie? Es sind nicht Deine Kinder. Es sind erwachsene Männer und einer davon mutet Dir ganz schön viel zu. Er findet seinen Partner offensichtlich auch nicht nur S.uell anziehend sondern auch menschlich, denn sonst hätte er den Schritt der Trennung ja gar nicht gehen müssen.
Nochmal: Dein Mann lebt seine Krise und seine neue Liebe auf Kosten der Meschen, die ihm angeblich am wichtigsten sind.
Bitte nimm keine "Elke und ihre große Liebe gegen den Rest der Welt"- und "Ihr versteht das alle nicht"-Haltung ein. Ich glaube, wir verstehen Deine Gedanken fast alle Die meisten von uns kennen das. Du hast Angst loszulassen. Du hast Angst allein zu sein. Du kennst kein Erwachsenenleben ohne ihn. Er war Dein Leben und als Vater Deiner Kinder wird er auch immer wichtig sein. Aber was Du machst, ist wirlich extrem.
So wie Du Dich jetzt verhältst und argumentierst, verrennst Du Dich und nimmst Dir selbst das Leben, das Dir blühen könnte, wenn Du Dich von ihm emanzipierst.
Was würdest Du Deiner Tochter oder Deinem Sohn in so einer Situation raten? Doch wohl nicht, dass sie sich so eine Behandlung gefallen lassen sollen.
Guck mal auf Dein Zitat "man gewöhnt sich an den Schmerzen, aber Wunden werden nicht geheilt" und Du meinst jetzt, es würde irgendwann nicht mehr weh tun und Du hättest keine Wunden mehr?

