Zitat von Femira:Doch. Ich beziehe mich darauf, dass er wusste, dass sie nicht monogam bevorzugt. Sie haben sich auf monogam geeinigt und sie war es doch auch 12 Jahre lang. Jetzt möchte sie nicht mehr. Das ist doch okay. Die Situation ist ja jetzt eine andere.
@Femira, die Ehe ist etwas verbindliches, ein Vertrag, der eine monogame, exclusive BZ beinhaltet
hat. Du tust so, als wenn es selbstverständlich und völlig normal und vom LP akzeptiert werden
muss, wenn sie das so nicht mehr will. Für mich, und nicht nur für mich, ist es selbstverständlich,
das über alles sachlich gesprochen werden kann. Dazu gehört auch der einseitige Wunsch nach
einer Öffnung der Ehe. Eine Änderung der vereinbarten und gültigen Rahmenbedingungen der Ehe,
ist nur mit der Zustimmung des EP möglich. Ohne Zustimmung bedeutet das in diesem Fall, falls
die TE ihren Bedürfnissen nachgeht, ein Fremdgehen mit all den möglichen und damit meist
verbundenen Konsequenzen.
Es ist sicherlich nicht schwer zu verstehen, dass wenn der EP, hier der EM, damit nicht einverstanden
ist, sein nein nicht akzeptiert wird und weiter erfolglos versucht wird ihn umzustimmen, sie hinter
seinem Rücken bereits aktiv war und bereits ein Angebot von einem fremden Mann erhalten hat,
sie ihm das jetzt beichten will, bereits die Reihenfolge nicht stimmt. Letztlich, so könnte man
das was die TE geschrieben hat, interpretieren, ist das OdB bereits da und die Öffnung der Ehe
dient vornehmlich dazu, das ausleben zu können ohne fremd zu gehen und damit die Ehe zu ge-
fährden.
Wäre die TE meine Frau mit den hier eingestellten Informationen würde ich genau das so sehen.
Die TE war bereits jetzt ihm gegenüber nicht ehrlich bzw. hat ihm das bisher verschwiegen. Für
mich wäre an dem Punkt bereits das in sie gesetzte Vertrauen geschädigt.
@Femira, um das ganz deutlich zu sagen. Jeder ist seines Glückes Schmied und für sein tun oder
nicht tun selbst verantwortlich. Eine Ehe und eine Familie mit Kindern gründen bedeutet auch
Verantwortung dafür zu haben und der nachzukommen. Ja, es ist legitim die Ehe so wie sie verein-
bart wurde nicht mehr zu wollen. Ja, es ist legitim seine eigenen Bedürfnisse über die des EP
und der Familie zu stellen, aber genau so ist es legitim und richtig die damit möglicherweise oder
tatsächlich verbundenen Konsequenzen tragen zu müssen.
Letztlich geht es hier auch um den Bestand der Ehe und Familie mit Kindern unter einem Dach.
Ihr EM hat sich entschieden und ist bisher bei seinem nein geblieben. Schlicht weil er das nicht
will oder kann. Er will nichts ändern, sondern sie. Entweder gelingt es ihr, eher wenig wahrscheinlich,
ihn von einer OE, in Wirklichkeit geht es ihr wohl eher nicht um diese BZ-Form, sondern um einen
Freibrief, zu überzeugen und erhält seine Zustimmung, oder aber sie akzeptiert das nicht und damit
dürfte die Ehe wohl mehr als nur in schwierige Fahrwasser gelangen.
Zitat von Femira: Hier ist eine zuverlässige Partnerin
Sorry, wer hinter dem Rücken seines EM bereits Kontakt zu anderen Männern aufgenommen hat
und bereits ein eindeutiges Angebot zum 6 bekommen hat, ist für mich alles, aber ganz sicher nicht zuverlässig. Ihm das zu verschweigen, ist eine Art der Lüge.
Alleine das, falls die TE ihrem EM das im vollem Umfang beichtet, könnte bei ihm das Vertrauen
in seine Frau beschädigen und sein und die Ehe bereits in Schieflage bringen. Ich würde mit einem
LP der bereits so unterwegs ist, ganz sicher keine OE führen wollen.
Zitat von Femira: Ich sehe hier kein Chaos, kein Kinderleid.
Noch nicht, das ist richtig. Das Chaos und damit letztlich in der Folge Kinderleid, kann jedoch in
der Gemengelage schnell entstehen. Je nach Gesprächsablauf und Ergebnis kann das schon
in die Richtung gehen.
Warten wir das Gesprächsergebnis ab.