paul258
Gast
Zitat von BernhardQXY:Klar triggern mich hier die Mistgabeln.
Also ich versetze mich in den Mann hinein und wüsste nicht wie ich reagieren würde. Wir reden ja hier nicht über den Kauf eines Autos oder einen Urlaub.
Wir reden hier über ein Leben, eine Existenz, über Kinder.
Und wenn ich einen Menschen in die Auge schaue und sage "Lass uns eine Familie gründen, aber nur wenn wir monogam leben wollen" und der andere Mensch dann zustimmt, anstatt zu gehen, was ja auch leicht möglich gewesen wäre, dann muss ich diesem Menschen glauben.
...und wenn dieser Mensch dann in 18 Jahren ankommt "Du, die Kinder sind nun groß und ich meinte zwar damals ich bin auch für Monogamie, habe das aber nur gesagt, weil ich halt Kinder wollte. Nun sind diese ja da, also fällt mir ein, dass ich doch kein Bock auf Monogamie habe. Ist ja deine Entscheidung ob du damit leben kannst oder gehst".
Im Grunde bestraft sie den Mann dafür, dass er ihr damals geglaubt hat.
Genau deshalb hat sie ja auch so ein schlechtes Gewissen und meint "das würde ihn zerstören" usw.
Gleichzeitig kann sie ja nicht aus ihrer Haut, was logisch ist.
So entsteht das Dilemma.
Aber ich habe da absolut kein Mitleid für die te, weil sie es war sie all das angeleiert hat. Sie hätte sich damals einfach einen anderen Mann suchen können, hat sie aber nicht, weil sie egoistisch an sich gedacht hat und halt eine Familie mit einem Mann gegründet hat von dem sie weiß, dass er ein anderes Beziehung führen möchte als sie.
Mit dem Mann kann man Mitleid haben, weil was hat er denn falsch gemacht? Er hat seine Werte und Standpunkte im Leben und sein großer Fehler war, dass er der te vertraut hat.
Das kann einen Leid tun.