Zitat von aequum:@Dudo Ich denke auch, dass eine Scheidung die beste Lösung des Problems ist. Jedenfalls wenn das Verlangen von @Waelderin nach einer Öffnung der ...
Ich finde nicht, dass das hier eine Frage des Sich Durchsetzens ist. Wenn das alles nur ein Machtkampf ist, kann man es vergessen. Die TE will hier nicht ihre Beziehungsart "durchsetzen", sondern ist meines Erachtens verzweifelt, weil sie weiß, dass es mit dem plumpen Durchdrücken ihrer Vorstellungen und Bedürfnisse nicht getan ist.
Sie möchte sich selbst u n d ihrem geliebten Mann treu bleiben. Weder ihn verletzen, noch sich.
Dass sie spürt, dass ihr Verlangen nach fremder Haut nicht richtig unterdrückbar ist, bedeutet nicht, dass sie dieses Verlangen über die Familie stellt!
Dem Mann wird ja auch nicht vorgeworfen, er würde seine monogamen Prinzipien über den Erhalt der Familie stellen. Im Gegenteil - ihm wird dazu geraten: Wenn sie weiter rumspinnt, schick sie in die Wüste. Lass dir von der Frau nicht dein korrektes Beziehungsmodell infragestellen.
Dass es vor vielen Jahren zu einer Monogamievereinbarung gekommen ist, wohlwissend, dass die Frau nicht wirklich monogam leben möchte, macht man jetzt nur der TE zum Vorwurf und gleich noch mit, dass sie sich erlaubt, ihre Bedürfnisse wieder stärker wahrzunehmen.
Vielleicht war sie mit der Erziehung der drei Kinder einfach ausgelastet?
Daraus jetzt den Strick zu drehen, sie habe den Mann nur zur Familiengründung hergenommen und ihm 12 Jahre was vorgespielt, finde ich heftig. Er hat sie auch nur zur Familiengründung hergenommen und sie obendrein noch in ein Liebesmodell gezwungen, das nicht ihres ist. So könnte man reden, wenn man unbedingt schlecht über den Mann reden will. Führt aber zu nichts.
Die beiden lieben und wollen sich nach wie vor, das würde ich respektieren.