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Mein Ehemann entwendet Gegenstände- Leugnet

Hola15
Ich habe keine Ahnung. Hier schreiben einige die Gaslighting erlebt haben. Was ich in diesem Fall nicht ausschließe.

Man könnte jetzt noch die Erfahrungen mit Menschen in Wahnzuständen dagegensetzen. Von denen ich leider auch ein paar habe. Und da würde seine Reaktion ebenso genau passen. Die Ohnmacht nichts tun zu können, solange keine Selbst- oder Fremdgefährdung besteht.

Ich möchte nicht sagen, dass es das ist.
Meine Reaktion auf das Betrugs- Gaslighting meines Ex war eine gewisse Person anzuschreiben, mit den - kurz gefasst- Worten: Wenn ich falsch liegt gehe ich gleich morgen zum Arzt.
Wenn ich verdächtigt werde „verrückt“ zu sein, noch dazu von mehreren Personen, wäre MEIN erster Weg zum Arzt, schon alleine um den Gegenbeweis vorlegen zu können.

x 2 #406


S
Danke @Nalf, dass du uns auch immer mal wieder Einblicke gewährst wie es bei dir war oder ist.

Und ich finde nett, dass du auch öfters hier den Perspektivwechsel vollziehst...

x 3 #407


A


Mein Ehemann entwendet Gegenstände- Leugnet

x 3


A
Zitat von Nalf:
Liebe Zauberei3, ich kann mir das ziemlich gut vorstellen, wie das die letzten 2 Jahre bei euch war und dass Du zwischen Unglauben und Verdacht, Ansprechen und Detektivarbeit schwankst. Bei mir hat es auch ziemlich genau zwei Jahre gebraucht, bis ich mir sicher war, dass mein (heute Ex-)Ehemann mich sabotiert. Er gibt ...

🎯

x 3 #408


Cocolores
Zitat von Abendrot:
Ist das ein Befehl von dir ?
Und dann noch eine Unterstellung hinzugefügt , auch wenn ein Fragezeichen hinter dem Satz steht .

Die ganzen Vermutungen helfen doch wirklich Null. Und nein, es soll gar nichts unterstellen - Fakt ist aber: wenn die Kamera steht und etwas aufzeichnet das zur Aufklärung führt, muss die TE ins Handeln kommen. Jetzt wo alles schwammig ist, kann sie einfach in der Situation verharren.

Die Aufklärung wird Veränderung nach sich ziehen. Veränderung ist oft mit Ängsten verbunden.

#409


Z
@Nalf
Danke dass du deine Geschichte mit mir teilst.
DAS gibt mir einen neuen Ansatz, er ist angekettet wg den kids- deswegen der jüngste & ich...
DAS würde zu ihm passen...

Es gibt hier so manche Seele, welche mir direkt aus meiner sprechen... ihr könnt das so gut formulieren- meine Gedanken irren und versuchen sich zu sortieren, zu begreifen.
Danke, für eure Erklärungen & Warnungen...
Respekt, was ihr erleben musstet und wieder "aufgestanden" seid...

Ich frage euch nochmal- weil ich es nicht weiß- wie kann ich mich schützen und wie heilen?

x 4 #410


Zwou
Ich möchte auch darauf hinweisen, dass wenn der Mann vom Fach ist, er doch wie ein Arzt helfen wollen würde, wenn er annähme, es könnte sich um eine Erkrankung handeln, tut er aber nicht, sondern verschiebt das Gespräch ins Emotionale, um augenscheinlich abzulenken. Dieses Verhalten würde ich alleine schon als indirekten Beweis sehen. Wie ich in meinem ersten Post schon meinte, vielleicht sollte man erst einmal sehen, dass weder in dem einen noch in dem unterstellten anderen Szenario eine gute Basis für Vertrauen herrscht. Sich mit Spionieren die eigene Würde zu verhunzen, muss da doch gar nicht mehr sein. In solchen Situationen ist es vor allem wichtig, keine groben Fehler zu machen (ausrasten, gegen Gesetze verstoßen etc.), damit der "Quasi-Angreifer" keinen Hebel hat.

Zu Deiner Frage, die zeitgleich kam. Ich weiß nicht, ob es schon so weit bei Euch ist, aber eine Trennung ist manchmal besser als ein Ende mit Schrecken. Auf Dauer gegaslightet zu werden macht kirre und zerstört den Selbstwert und die eigene Wahrnehmung. Schütze im Zweifel Dich und Deine Familie.

x 5 #411


Z
Zitat von Cocolores:
Die ganzen Vermutungen helfen doch wirklich Null. Und nein, es soll gar nichts unterstellen - Fakt ist aber: wenn die Kamera steht und etwas ...

Eine Veränderung muss es geben, dass schulde ich meinen kids.
Ja, Veränderungen machen mir Angst. Dazu benötige ich Kraft, die sammel ich eben.
Ja, ich benötige Beweise- handfeste-

x 3 #412


T
@Zauberei3, schützen und heilen kannst du dich wahrscheinlich nur, indem du dich von ihm trennst.

x 3 #413


Z
Zitat von Zwou:
Ich möchte auch darauf hinweisen, dass wenn der Mann vom Fach ist, er doch wie ein Arzt helfen wollen würde, wenn er annähme, es könnte sich um ...

.... Würde, auch ein Argument- was zu mir passt.
Auf solch Niveau mich herabzulassen... aber dann stellt sich ja wieder die Frage- psychisches Problem- ich trenne nicht meine Familie- Doppelleben bzw Wut/Hass-Liebe auf mich: Trennung

#414


Zwou
Auch hier will ich nichts vorweg nehmen, aber ich habe mich seinerzeit mit der Hoffnung, es könne psycholgische Hilfe geben, zu lange Belügen und an der Nase herumführen lassen, um meine Familie zu retten. Ergebnis ist, dass sich diesbezüglich nichts getan hat. Ich bin lediglich in ein tiefes Loch gefallen. Heute, mit Wechselmodell und neuer Partnerin, ebenfalls im Wechselmodell, wirkt das alles nur noch absurd im Nachhinein. Meine Kinder sind glücklich und freuen sich für uns, die Lehrer sind sehr zufrieden mit dem Ausgang dieser Geschichte und bestätigen, dass wir es gut hinbekommen haben. Menschen müssen intrinsisch nach Veränderung und Heilung suchen. Hier ist doch jeglicher Respekt verloren wie es scheint, zumindest von seiner Seite.

x 3 #415


Waris07
Liebe @Zauberei3

Beim Lesen fällt mir vor allem auf, wie sehr du selbst Anteil an der Dynamik hast, die sich im Thread entwickelt: Du beschreibst wiederholt, wie belastend es ist, dass Dinge verschwinden, während viele User Vorschläge einbringen, wie man mehr Klarheit schaffen könnte. Mein Eindruck ist jedoch, dass du diese Ansätze oft nicht aufgreifst. Stattdessen verfestigt sich bei dir eine feste Meinung, die auf Mutmaßungen basiert. Um genau diese kreist der Thread Runde um Runde, ohne dass neue Erkenntnisse oder alternative Wege wirklich in Betracht gezogen werden.

Dadurch entsteht eine belastende Spirale: Frust, Wut und Verunsicherung nehmen zu, weil sich die Situation immer wiederholt und keine echte Klarheit entsteht. Mit der Zeit scheint sich bei dir ein fester Verdacht zu entwickeln, dass nur dein Mann dafür verantwortlich sein kann. Hinzu kam offenbar ein weiterer Gedanke, der die Belastung noch verstärkt: die Vorstellung, dass dein Mann bewusst handelt und sich heimlich ein zweites Nest aufbaut, inklusive einer "Geliebten". So entsteht ein Gefühl der Anspannung und des Alleinseins, das die Spirale weiter verstärkt.

Wenn ich die andere Seite betrachte, frage ich mich, wie sich diese Situation wohl für deinen Mann anfühlen mag – vorausgesetzt, er ist unschuldig oder nur vereinzelt verantwortlich. Ständig auf der Anklagebank zu sitzen, während Vorwürfe vorgebracht werden und sich teilweise auch die Kinder anschließen, kann sehr belastend sein und das Gefühl erzeugen, auf verlorenem Posten zu stehen.

Wenn eine Situation über so lange Zeit anhält und niemand Klarheit schafft, wird irgendwann bei einem von euch das Fass voll sein. Irgendwann kann der Druck so groß werden, dass jemand komplett aussteigt – die Beziehung, der Haushalt, alles. Das zeigt, wie dringend es ist, aktiv Klarheit zu schaffen, bevor es so weit kommt.


Aus meinem persönlichen Nähkästchen ....
In einem Haushalt mit mehreren Personen verschwindet im Laufe der Zeit so einiges. Nie liegt es an einem Mitbewohner allein. Meist sind es mehrere, die mal etwas verlegen oder verschlampen. Nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil Dinge manchmal an sehr unerwartete Orte geraten.
Wäsche wandert nach dem Waschen versehentlich im falschen Schrank und rutscht dort nach und nach in die hinterste, ungesehenste Ecke. Etwas wird kurz ausgeliehen und landet hinter dem Bett oder der Kommode, oder etwas geht kaputt und wird still entsorgt, um Ärger zu vermeiden. Und ja, man könnte sagen: Dann gibt man es eben zu und gut ist. Aber oft tut sich der ein oder andere schwer, diese kleine Beichte abzulegen, sei es aus Angst oder einfach, weil etwas aus den Augen und damit aus dem Sinn geraten ist.
Ich könnte ein ganzes Buch über das magische Verschwinden von Gegenständen schreiben – inklusive der überraschendsten Orte, an denen sie irgendwann (nach Monaten oder Jahren) wieder auftauchen oder eben für immer verschwunden bleiben. Kurz gesagt: der ganz normale Familienwahnsinn – chaotisch, manchmal nervig, oft komisch, und doch menschlich und voller Leben.

Wenn über zwei Jahre regelmäßig Dinge verschwinden, summieren sich Ersatzkosten für Gläser, Wäsche, Bücher und andere Alltagsgegenstände – finanziell wird das spürbar. Spätestens hier würde ich persönlich versuchen, alles daranzusetzen, möglichst viel Klarheit zu schaffen und dabei alle im Haus Beteiligten heranziehen bzw. ins Boot zu holen.

Am Ende bleibt die Frage: Was würde dir wirklich helfen, um für dich selbst Klarheit zu schaffen? Und wie könntest du vielleicht ein Stück weit deinen eigenen Anteil an der Situation bewusst gestalten, damit sich die Spirale ein kleines Stück löst?

x 3 #416


N
Zitat von Zauberei3:
Ich frage euch nochmal- weil ich es nicht weiß- wie kann ich mich schützen und wie heilen?

Da kann ich leider nur wenig hilfreiches beisteuern.

Denn ich Dummnuss habe die ganzen zwei Jahre um die Ehe und die Nähe, die wir vorher hatten, und eine gute Lösung für unser Kind gekämpft. Ich habe ihm jegliche Szenarien angeboten. Und damit geglaubt, dass wenn ich jede Variante unterstütze, er dann auch zugreifen und sein Leben nach seinen Wünschen umgestalten würde. Hat er bis heute nicht.

Meine Lehre aus meinen Erfahrungen: Was immer mein Mann mir vorwarf, traf zu 100% auf ihn zu. Z.B. "Du weißt ja eh nicht, was Du willst." Oder "Du bist ja völlig überfordert." Oder "Du bist zu dickköpfig und stur."

Der einzige Schutz war für mich, die Trennung zu erzwingen (ich musste ihn am Ende richtig beschimpfen, beschämen und seine Sachen vor die Tür werfen, damit er endlich ging.).
Danach war ich als Privatzahler sofort bei einer Psychologin, um abchecken zu lassen, dass nicht ich die Verrückte bin. Mein Ex hatte da schon wochenlang (nämlich die Zeit, die ich die Trennung ausgesprochen hatte und er sich weigerte, zu gehen) verbreitet, dass ich eine Borderlinerin sei und er nur zum Schutz des Kindes noch bei mir bliebe. Die, die mich nicht kennen, haben ihm geglaubt. Zeitgleich saß er aber weinend im Wohnzimmer und behauptete, er wolle die Trennung nicht. Da half, von einer neutralen Person bestätigt zu bekommen, dass außer einer großen Verwirrung und Antriebslosigkeit durch eine mittlere Belastungsdepression (Burn-Out) bei mir keinerlei Anzeichen für eine Persönlichkeitsstörung seien. Ich habe aber alle Test-Fragebogen ausgefüllt, um mir endlich wieder selbst und meiner Wahrnehmung vertrauen zu können.

Heilung gab's nur durch Zeit. Er hat über das Kind ja immer wieder reingefunkt und mich verunsichert. Hat behauptet, dass Freitag ausgemacht war, obwohl ich schwarz auf weiß hatte, dass Samstag geplant war.
Da half nur, alles, alles, alles zu trennen. Jeglichen Versorger anzurufen und sicher zu stellen, dass nur man selbst die Verträge noch ändern kann. Vor allem absolute und großzügige finanzielle Unabhängigkeit. Allein die Scheidung hat er vier Jahre verzögern können und sich selbst vor allem Behörden und sogar vor meinem Arbeitgeber als traumatisiertes Opfer einer Borderlinerin ausgegeben, mich bei der Scheidung "bluten" lassen usw.

Wenn ein Mann erstmal seine Frau als Grund für sein persönliches Unwohlsein ausgemacht hat, rückt er auch nicht davon ab. Unser Kind ist davon natürlich auch betroffen.
Papa kann sich heute XYZ nicht leisten oder hat keine Zeit für ABC, weil Mama damals...

Das muss bei Dir gar nicht so knüppeldick kommen.
Vielleicht ist Dein Mann ja erleichtert, wenn Du dem Spuk mal ein Ende setzt und er dann vor den Kindern nicht "der Böse" ist.

Vielleicht gehst Du ja mal zu einer Psychotherapeutin. Bei mir haben die Privatstunden damals 90 Euro gekostet und wir haben etwa 7 gebraucht, um alle möglichen Verdachtsdiagnosen durchzutesten, damit ich sicher sein könnte, dass ich meinen eigenen Augen trauen kann und ein Mann, der vor mir und der ganzen Welt weinend das Ende der Ehe bedauert und angeblich Angst um sein Kind hat, tatsächlich seit Jahren mich bewusst und gewollt aushöhlt und sämtliche Eherettungsversuche nur zum Schein mitgegangen ist bzw. selbst vorgeschlagen hat.

Mit dieser Erkenntnis und diesem Gefühl muss man erstmal zurecht kommen.

Daher verstehe ich gut, wenn Du nicht sehen willst, was Du siehst. Und tausend "plausiblere" Begründungen für "die Phänomene" suchst.

Wenn Du kannst geh zu einer Psychotherapeutin, erklär Deine Lage und dass Du den Wunsch hast, abklären zu lassen, ob Deine Wahrnehmung gestört ist oder Du eine Persönlichkeitsstörung oder psychische Erkrankung hast. Das wird Dich stärken und Dir den weiteren Weg vorgeben. Du bist dann nicht allein.

x 11 #417


A
Zitat von Nalf:
Da kann ich leider nur wenig hilfreiches beisteuern. Denn ich Dummnuss habe die ganzen zwei Jahre um die Ehe und die Nähe, die wir vorher hatten, und eine gute Lösung für unser Kind gekämpft. Ich habe ihm jegliche Szenarien angeboten. Und damit geglaubt, dass wenn ich jede Variante unterstütze, er dann auch ...

Ein ganz toller Beitrag , gut in Worte gefasst
und in meinen Augen auch sehr hilfreich .

x 5 #418


Umbra_
@Zauberei3 sorry, falls diese Frage schon aufkam, aber ist es möglich, dass jemand fremdes eure Wohnung betritt, wenn niemand zu Hause ist? Ein Hausmeister zum Beispiel?

#419


Catalina
Zitat von Nalf:
Es war seine passiv-aggressiver Art, einen inneren Konflikt, den er selber hatte, auszuhalten.
Er fühlte sich in unserer Familie unwohl, war aber abhängig von mir und wusste nicht, wie er das aus eigener Kraft ändern kann. Dieses schlechte Gefühl musste irgendwie kompensiert werden und das ging wohl nur, indem er mich heimlich bestrafte/sabotierte/mein Umfeld so veränderte, dass ich mich auch unwohl und verunsichert fühlte. Mir sollte es quasi nicht besser als ihm gehen.

Zitat von Nalf:
Was für mich das entscheidende Indiz war, dass hinter der Fassade Feindseligkeit oder Scham steckten, war seine Reaktion auf die "Sabotage". Er hat nie normal reagiert, indem er z.B. mit mir zusammen überlegt, wo etwas sein könnte oder mit mir zusammen dafür sorgt, dass wichtige Dinge einen bestimmten Platz bekommen. Sondern er wurde wütend und vorwürflich oder hat mein Problem (z.B. das eingeschlossen werden) ins Lächerliche gezogen.

Liest sich für mich tatsächlich sehr ähnlich wie das, was bei der TE abläuft.
Zitat von Zauberei3:
Ich frage euch nochmal- weil ich es nicht weiß- wie kann ich mich schützen und wie heilen?

Erstmal wäre es wohl wichtig herauszufinden, was da überhaupt passiert und wohin die Gegenstände verschwinden. Erst wenn du das sicher weißt, kannst du entscheiden, wie du damit umgehen willst.

#420


A


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