Thor71
Mitglied
- Beiträge:
- 47
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 111
- Mitglied seit:
Ich weiß, es gibt hier unzählige Trennungsgeschichten, die bestimmt meiner ähneln, aber ich hoffe durch euch, dass meine Gedanken und Gefühle, besser zu verstehen lerne. Ich will auch versuchen meine Geschichte relativ kurz zu halten.
Ich(m49) 2 Kinder 20j. und 13j. bin seit jetzt ca. 5 Monaten von meiner (ex)Frau (47) getrennt ( 16j. zusammen 12j. Verheiratet). Der Trennung voraus ging ein ca. 6 Monatiger Kampf meinerseits um unserer Ehe, in der ich nervlich fast zusammengebrochen bin.
Mir wurde nur mitte November mitgeteilt, das sie nicht mehr sicher um meiner Gefühle ist.
Da wir zuvor einen schweren Schicksalsschlag, in unserer Familie durchleben mussten (eins unserer Kinder).
Meine Frau verhielt sich danach komplett anders ( Kleidung, Musik, Soziale Ansichten, heimliche Telefonate, viel in Discotheken, Handy 24/7 usw. )
Nun der Klassiker:
Habe ende Januar ihr Handy ( während sie duschte) den Chatverlauf von ihr und ihrer
besten Freundin fotografiert. .
Sie war mit einem Türsteher einen Kaffee trinken und danach kam es wohl zum Sex.
Ich war 3 Tage wie gelähmt und bin sofort in eine Ferienwohnung gezogen, wo ich auch heute noch wohne und versuche mein Leben von hier neu aufzubauen.
In dieser Zeit, war ich stark für meine Kinder da, obwohl es mir wirklich sehr schlecht ging. Habe meine Frau, meine Familie und mein Heim verloren.
Ca. 2 Monaten nach der Trennung, kam
Kommissar-Zufall mir zu Hilfe und ich fand das Facebook Passwort meiner Frau. (Gehört nicht zu meinen Heldentaten)
Unter dem Chatverlauf mit ihrem Türsteher, lass ich eben heraus, das sie eben ihn in den 6 Monaten schon kannte und nachdem ich ausgezogen bin ca. 3 - 4 mal mit ihm in einem Club mit ihm gewesen ist.
Wie so etwas einem wehtut, muss ich wohl niemanden hier erklären.
Da sie alles verleugnet und noch nicht weiß, das ich in ihrem Messenger unterwegs war, haben wir seit ca. 8 Wochen Krieg und keinen Kontakt. Nur wenn es unbedingt sein muss über WhatsApp.
Zur unserer Ehe, ich kann es natürlich nur aus meiner Sicht schreiben, versuche es aber so subjektiv wie möglich zu beschreiben.
Wir haben eine sehr harmonische Ehe geführt. Kaum Streit mit den normalen Höhen und Tiefen.
Mir ist heute natürlich auch bewusst, dass wohl meiner Frau irgendetwas in unserer Ehe gefehlt hat, sonst hätte sie nie so einen Schritt unternommen.
Aber ich würde das alles verstehen, wenn zuvor schon ein gemeinsamer Kampf der Ehe stattgefunden hätte.
Sie sagte mir nur, dass sie letztes Jahr im Frühjahr sich ihrer Gefühle nicht mehr sicher gewesen ist.
Nur wenn man nichts sagt, kann man auch nichts ändern und das verstehe ich nicht.
Ich gehe aus der Ehe und weiß nicht warum.
Bin immer hinter ihr gestanden und habe sie unterstützt, da sie beruflich in einer gehobenen Stellung tätig ist.
Achso: habe nicht getrunken, geschlagen und bin nicht fremd gegangen.
Hoffe auf euere Sichtweise und Ratschläge.
Vielen Dank an alle.

weil ich mich dadurch schlechter fühlte als vorher.