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Mein Ehemann entwendet Gegenstände- Leugnet

N
Zitat von Blind-Meg:
Ich wüsste zu gern, wie es in der Ehe von wirklich ausschaut und wie hoch deren Berg ist.

Man kann nicht über verschwundene Dinge reden, Zauberei3 weiß nur so halbwegs, wie der Job des Ehemanns genau aussieht (war bei mir übrigens genauso. Klar wurde jede Abwesenheit irgendwie beruflich begründet. Aber ob er dann wirklich dort war, konnte ich nie wissen. Er hielt sich bedeckt und tat so, als würde es mich nicht wirklich interessieren, wenn ich fragte, oder als sei es nicht so interessant, um es zu erzählen). Und das 5jährige Kind würde noch nicht alleine bei Papa bleiben...

"Alles gut" heißt in vielen Ehen ja auch: Er trinkt nicht, er schlägt nicht, er geht arbeiten, zahlt die Rechnungen pünktlich, ist halt schweigsam und überlässt alles andere der Frau.

Ich hielt meine Ehe damals noch für rettbar, als mein Mann schon wochenlang nicht mehr mit mir geredet hat. Ich hab das damals meiner Mutter erzählt, die sich hinterher entschuldigt hat, weil sie dachte, dass er halt von sich aus keine Gespräche anfängt oder nur über Alltagssachen redet. Dass er wirklich kein Wort mit mir geredet hat, auf kein "Guten Morgen" reagiert hat und mir, wenn ich ihn gebeten habe, mir das Salz zu geben, es nur wortlos gab, konnte sie einfach nicht glauben. Es war für sie nicht vorstellbar, zumal wir ja auch ein kleines Kind hatten, mit dem er ebenfalls aufhörte zu reden, sobald ich den Raum betrat. Wenn meine Mutter da war, war er ganz normal, plauderte mit ihr und benahm sich mit gegenüber normal. Zu dem Zeitpunkt ging er sogar mit mir in die Eheberatung, weigerte sich aber auch da, im gleichen Raum wie ich zu sprechen. Wir hatten dann getrennte Termine mit dem Ergebnis, dass die Paartherapeutin mir sagte, ich erwarte von meinem Mann zu viel.
Es waren kafkaeske Verhältnisse.
Aber weil mir niemand sagte, wo eigentlich das Problem meines Mannes war. Ob ich irgendwas falsch gemacht hatte oder er krank ist oder vom Blitz getroffen wurde, konnte ich mit der Situation nicht umgehen. Wie soll man denn eine Familie auseinander reißen und einen Mann, den man vor kurzem noch geliebt und ein gemeinsames Kind bekommen und ihm jeden Wunsch von den Augen abgelesen hat, rausschmeißen, weil "er nicht redet und Dinge verschwinden". Obwohl man ihn noch liebt. Und sogar zur Eheberatung mitkommt.
Das ergibt einfach keinen Sinn und man hat ja noch Arbeit, Kind, Alltag und hofft, dass der Spuk einfach genauso grundlos wieder aufhört, wie er angefangen hat. Dass man doch noch herausfindet, was denn los ist. Dass man eine gute Lösung findet und nicht nuklear werden muss. Dass alles nur ein Missverständnis oder eine seltene Krankheit ist und nicht Absicht und Psychoterror.

Wie willst Du denn jemandem erklären, warum Du die Trennung als einzigen Ausweg siehst, wo er doch offiziell gar nichts getan hat?
Da muss doch etwas vorgefallen sein. Oder man selbst übertreibt. Gibt's etwa schon einen Neuen. Oder ist einem einfach nur langweilig und man liebt das Drama. Er macht nach außen doch so einen normalen Eindruck. Da muss man sich doch geirrt haben und vielleicht ist man ja selber psychisch angeschlagen. Vielleicht sollte man mal selber in die Klinik, um das krankhaften Misstrauen heilen zu lassen. Kennt man ja von überarbeiteten Frauen, dass sie oft überspannt reagieren. Und so schlimm kann es doch gar nicht sein. Vielleicht fahrt ihr einfach mal gemeinsam in Urlaub und sprecht über alles. Willst Du wegen so einer Lapalie und ein paar Missverständnissen wirklich dem Kind den Vater nehmen.
Etc. pp.

Manche Frauen gehen lieber vor die Hunde als zu gehen. Entwickeln Autoimmunerkrankungen oder dröhnen sich mit Psychopharmaka zu. Oder sehen nur noch einen Ausweg.

Gerade die Unsinnigkeit der verschwundenen Gegenstände, die als gemeinsamen Nenner nur haben, dass sie als Symbol für die guten Zeiten und die Normalität einer Familie stehen (Urlaubsandenken, Kinderbücher, Hockeyschläger, Auflaufform, Wäsche, lila Bettlaken, neuer Fußabtreter), lassen mich vermuten, dass das kein Zufall ist.

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Catalina
@Abendrot @Nalf
Unfassbar, was ihr erlebt habt. 😳 So viel Bösartigkeit und Hinterf*tzigkeit und das vom eigenen Ehepartner, das muss zutiefst verstörend gewesen sein. Mir persönlich fällt es sehr schwer, die Gründe, die hinter solchem Verhalten stehen, nachzuvollziehen. Meiner Meinung nach muss man schon ziemlich gestört sein, um einen anderen Menschen so fertigzumachen. Vor allem den eigenen Partner.

#452


A


Mein Ehemann entwendet Gegenstände- Leugnet

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Fenjal
Derartige Charaktere ändern sich nicht.
Wenn man nur etwas genauer hinsehen würde, erkennt man die Schwachstellen, dir unter Stress zu Großbaustellen werden.
Vor allen Dingen reproduziert man derartiges nicht, egal um welches Geschlecht es sich handelt.
Tut man es trotzdem, tja, mea culpa,... eben nicht schon nach 1 Jahr des Kennens muss man schwanger werden
Konsequenzen sind dann zu tragen, wie sie jeder andere bei selbstgemachten Problenen auch zu tragen hat.

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N
Wie beim letzten Mal angekündigt, habe ich den Beitrag wegen Verleumdung gemeldet.
Derartige Charaktere muss man aus seinem Leben entfernen, sonst hören sie nicht auf, einem schaden zu wollen.

#454


Z
Zitat von Nalf:
Man kann nicht über verschwundene Dinge reden, Zauberei3 weiß nur so halbwegs, wie der Job des Ehemanns genau aussieht (war bei mir übrigens ...

... du trifft es auf den Punkt.
Genau so ist es.
DANKE! Danke, für deinen Blick in deine Seele... ich weiß es sehr zu schätzen...

(Und ich bin nicht alleine... ihr seid da "außen")

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